Gott schläft im Stein,atmet in der Pflanze,träumt im Tier, und erwacht im Menschen
Indisches Sprichwort

Ist Bewusstsein aus Materie entstanden oder ist Materie ein Produkt von Bewusstsein? Die Einen philosophieren so, Andere so.

Wenn wir auf den Bauplan unserer Welt schauen, scheint sich unsere Wirklichkeit eher aus einem vorhandenen Bewusstsein fraktal zu entfalten. Ich möchte gerne den folgenden Vortrag „Heilige Geometrie – Urwissen der Schöpfung“ von Andreas Beutel, dem Leiter des Phytagoras Instituts, in Vorbereitung auf mein nächstes Thema ins Regal stellen. Johannes Kepler, dessen Sonnen-zentriertes Weltbild wir aktuell annehmen, formulierte in seinem Buch „Harmonices Mundi“ 1619:

Die Geometrie ist vor der Erschaffung der Dinge, gleich ewig wie der Geist Gottes selbst und hat in ihm die Urbilder für die Erschaffung der Welt geliefert.

Andreas Beutel interpretiert die biblische Genesis – d.h. die ersten Tage der Schöpfungsgeschichte – auf Basis der Anordnung von ersten Kreisen und Kugeln, auf deren Basis sich unsere gesamte Welt regelrecht sich immer wiederholend entfaltet hat. Das ist keine Idee von ihm sondern ist uraltes Wissen, das er uns zurückholt. Zum Video auf youtube ist zu lesen:

Die Geometrie ist die Wissenschaft, mit der sich der Aufbau des Universums und der Materie beschreiben läßt. Mit „Aufbau“ ist in diesem Falle nicht nur der rein materielle Aufbau gemeint, sondern vielmehr die der Materie zugrundeliegenden Informationsmuster bzw. die Schablonen auf denen die Information und Energie weitergeleitet werden.

In der gesamten Natur finden sich die gleichen Muster. Ob in der Sonnenblume oder im Kaktus, ob im Wasserwirbel oder in einer Galaxie: Überall treffen wir auf das gleiche System von Informationen. Die Exaktheit der Geometrischen Urstrukturen zeigt sich in verblüffender Weise in allem, was der Kosmos hervorbringt. Von der Spiralform der Gigantischen Galaxien bis zum Aufbau der Augen winziger Insekten. Die faszinierende Fraktal-Form eines Romanescu-Kohlkopfes, die schillernde Genauigkeit einer Spirale im inneren eines Nautilus-Gehäuses oder die bezaubernsen Sternchen eines Eiskristalls – die Schöpfung ist ein geometrisches Kunstwerk, wohin wir auch schauen.

Man könnte auch sagen, daß die Sprache der Welt die Geometrie ist, das Wort aber ist „LIEBE“. Da mit der Heiligen Geometrie eine Beschreibung der Schöpfung bzw. des Schöpfers stattfindet, ist diese Geometrie „Heilig“.

Auch für ihn gilt damit: „Alles ist mit allem verbunden.“. Allein auf seiner Perspektive zu unserem ICH und unserem SELBST lässt sich vorzüglich draufrumkauen. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild:

Ich möchte noch gerne ergänzend Erfahrungen von Udo Rohner, seines Zeichens Unternehmer, zum Thema bringen, speziell zur Erkenntnis, dass auch die germanischen Runen auf der heiligen Geometrie beruhen (im Video  bei ca. Minute 50):

Eine alte Volksweisheit besagt:

Ein Taucher der nicht taucht, der taucht nix ….

Ich fuhr vor einigen Jahren einmal mit der Straßenbahn zu einem Kundentermin und hatte nichts weiter dabei als eine Skizzenrolle, ein paar Stifte und ein dünnes Lineal mit Anschlag …..

Mir gegenüber saß ein junges Mädchen, das mich eine ganze Weile verhalten musterte und sich schließlich dazu überwand mich anzusprechen und zu fragen, was ich denn mit dem Hammer vorhabe den ich da mit mir herum trage …..

Mein biegsames, dünnes Lineal wurde von Ihr aus ihrer Perspektive heraus also augenscheinlich wohl als „Hammer“ identifiziert und ich konnte die Situation zu ihrer Erleichterung rasch klären ….

Was sie jedoch nicht wissen konnte, mir jedoch zu Denken gab, war der Umstand, dass ich damals in der Bahn saß und innerlich ein Lied aus der Edda rezitierte, das ich gerade frisch erlernt hatte … und dieses Lied war die „Thrymskvidha„, oder „Des Hammers Heimholung“, in dem beschrieben ist, wie es Thor gelang, den ihm geraubten Hammer zurück zu gewinnen ….

Noch ein paar Jahre vorher arbeitete ich neben dem Studium in der Stadtarchäologie und versuchte in der Zeit gerade heraus zu finden, wie sich die Einfärbung meiner Aura mit verschiedenen Farben auf mich und insbesondere auf meine Mitwelt auswirkt. Einer meiner Mitarbeiter hatte einen heftigen Tag …. die Geburt seines Kindes stand kurz bevor, er war gesundheitlich angeschlagen und lag mir schon den ganzen Vormittag in den Ohren damit, dass er am Liebsten nach Hause gehen würde …., er es sich aber nicht mit dem Grabungsleiter verderben wolle und gerade jetzt das Geld dringend brauchen würde.

Da ich gerade mit einer Farbe arbeitete, der man nachsagt, dass sie das Gemüt erhellt und das Herz befreit, erlaubte ich mir den Mann für ein Weilchen in meine Aura aufzunehmen …..und es dauerte keine 20 Minuten, da ließ er sein Werkzeug fallen und verließ gut gelaunt die Baustelle ……

Was ich mit diesen kleinen Geschichten zum Ausdruck bringen wollte, ist meine Erfahrung, dass „Wissen allein“ das Blatt Papier nicht Wert ist, auf dem es geschrieben steht, wenn es nicht verinnerlicht und zur Anwendung gebracht wird, und dass verinnerlichtes Wissen eine besondere Form des Lichtes darstellt, das keiner Worte bedarf, um die Wirklichkeit zu gestalten.

Und in Bezug auf die Runen ist es ähnlich ….
Wer also etwas über Runen „wissen“ möchte, der setze sich einfach gelegentlich mal ein Weilchen vor eine Rune, verbinde sich mit ihrem Licht und beobachte anschließend, wie dieses Licht seine innere und äußere Wirklichkeit mitgestaltet …..

Quelle


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