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Bund der Kriminalbeamten fordert Ende des Cannabis-Verbots

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) macht einen für Polizisten ungewöhnlichen Vorstoss in der Drogenpolitik. Der Berufsverband fordert ein Ende des Cannabis-Verbots. „Die Prohibition von Cannabis ist historisch betrachtet willkürlich erfolgt und bis heute weder intelligent noch zielführend“, sagte BDK-Chef André Schulz der Bild-Zeitung. „Es gab in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum, das muss man akzeptieren.“ Seiner Prognose zufolge werde Cannabis nicht mehr lange verboten sein.

Die einzigen plausiblen Gründe, warum Cannabis quasi weltweit verboten wurde, ist dass es durch seine medizinische Wirkung das Geschäft der Phrama gefährdet und dass der Konsum die Menschen von der systemischen Konditionierung sprich von der Gehirnwäsche deprogrammiert.

Das immense Potential dieser Pflanze wird von vielen nach wie vor unterschätzt: Die Schnellwüchsigkeit von Hanf würde eine äusserst nachhaltige Produktion von Bio-Treibstoff, Plastikersatz und Textilien ermöglichen, was selbstverständlich ein Segen für die Natur wäre.

Selbst der berühmte Autohersteller Henry Ford glaubte hoch und heilig an die Pflanze:„Warum sollten wir Wälder abholzen, die für ihr Wachstum Jahrhunderte gebraucht haben und Rohstoffminen erschöpfen, die sich in unzähligen Jahren gebildet haben, wenn wir jährlich das Äquivalent von Wald- und Bergwerksprodukten auf einem Hanffeld ernten können?“

1941 stellte Ford einen Prototypen her, der das gigantische Potenzial von Hanf unter Beweis stellte, wenn dieser Rohstoff mit innovativer Technologie kombiniert wird. Die Karrosserie des Wagens bestand aus einem Verbundkunststoff, der sich aus einem Harzbindemittel und 70 % Hanffasern, vermischt mit Stroh und Sisal zusammensetzte. Ford zeigte die Widerstandsfähigkeit dieses Hanfkomposits, indem er das Auto mit einem Baseballschläger bearbeitete. Es gelang ihm nicht, eine Delle zu erzeugen. Zudem sollte das Auto bereits damals mit Hanf-Ethanol angetrieben werden.

Nur ein Jahr später (also 1942) wurden dieselben Bauern zum Hanfanbau für Kriegszwecke geradezu ermutigt, und zwar durch einen Film mit dem Titel „Hemp For Victory“ (Hanf für den Sieg). Nach dem Krieg wurde der Hanfanbau wieder verboten und die Verteufelung von Cannabis unter dem Namen „Marihuana“ sorgte dafür, dass die Erforschung der Möglichkeiten von Hanfplastik eingestellt wurden, genau zu dem Moment, da die Entwicklung von Kunststoff richtig anlief.

Fazit: Die Liste von Beispielen, die den unglaublichen Nutzen von Hanf dokumentiert, ist endlos und das ist leider auch der Grund, warum dieses Naturprodukt verboten wurde. Hanf ist zwar nicht legal, aber definitiv legitim. Selbst der vermutete Zusammenhang von Kiffen und Psychosen oder Lungenkrebs wird in neuen pharmaunabhängigen Studien widerlegt.

Besonders interessant finde ich bei der sogenannten Psychose auch die Begriffserklärung: Als Psychose („Seelenkrankheit“) bezeichnet man eine schwere psychische Störung, die mit einem zeitweiligen und weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergeht. Diese Definition ist sehr subjektiv und trifft aus meiner Perspektive eher auf konditionierte Schlafschafe als auf unangepasste Menschen zu. In Anbetracht der Unmenschlichkeit unseres Systems, gehöre ich gerne zu den Unangepassten! Dass eine Regierung unangepasste Menschen oder politische Gegner als psychisch krank erklärt, ist leider nichts Neues und gehört definitiv zu den traurigen Kapiteln unserer Geschichte. Das wurde neulich sogar mit dem amtierenden Präsidenten der USA versucht.

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