Terra - Germania

die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt-am-Main (Archiv)

Martin Armstrong ist ein Zahlengenie. Der US-Finanzanalytiker hat schon viele wirtschaftliche und politische Ereignisse vorhergesagt. Im exklusiven Sputnik-Interview spricht er über die Zukunft von Euro und Krypto-Währungen, verrät Hintergründe zur Flüchtlingskrise, die er schon 2012 voraussah – und erklärt, wie es weitergeht.

„Der Euro wird höchstwahrscheinlich nicht überleben“, erklärte Martin Armstrong (68) gegenüber Sputnik. Er war in den 80er und 90er Jahren einer der reichsten Wall-Street-Marktanalytiker und wurde schon in jungen Jahren durch eine Münzsammlung zum Millionär. In den frühen 80er Jahren gründete er seine Finanzprognose- und Beratungsfirma „Princeton Economics“ und entwickelte eine eigene Formel zur Vorhersage von Ereignissen. Er sagte die Finanzkrise von 2007 bis 2009 voraus, auch das Ende der „New-Economy“-Blase im Jahr 2000. Er prognostizierte fast auf den Tag genau den finanziellen Kollaps von Russland 1998, ebenso den Crash der japanischen Börse im Jahr 1989 und vieles mehr.

Seine Vorhersagen waren weltweit in der Banken- und Finanzwirtschaft sehr gefragt. Aufgrund…

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