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Australien offenbart massenhafte Kinderschändung

Terra - Germania

Missbrauch von Kindern (Symbolbild)Die Australische Königliche Kommission zur Institutionellen Reaktion auf sexuellen Missbrauch von Kindern hat ihren 17-bändigen Abschlussbericht veröffentlicht, berichtet das Online-Magazin „Republic“. Wie das Dokument unerfreulich ergibt, sind die australischen Behörden am Kinderschutz massiv gescheitert.

Fünf Jahre lang befragte die Kommission insgesamt 15.000 Personen. Mehr als 8000 Menschen erzählten dabei von ihren traurigen Erfahrungen, die meisten von ihnen zum ersten Mal. 3955 anonymisierte Erzählungen der Opfer, die von ihren Adoptiveltern, Priestern und Schulkameraden verprügelt und sexuell missbraucht worden waren, wurden in den 17-bändigen Bericht aufgenommen.

Dem Bericht zufolge wurden in den zurückliegenden Jahrzehnten mindestens Zehntausende Kinder sexuell missbraucht. Genaue Zahlen seien nie feststellbar.

Tragödie von nationalem Ausmaß 

„Unbeachtet der Zahlen ist das eine nationale Tragödie, die sich im Laufe von mehreren Generationen ereignet hat, in den Einrichtungen, denen wir vertrauen“, heißt es im Bericht. In 62 Prozent der Fälle seien es Kirchen gewesen, aber auch Schulen, Sportclubs und Kulturzentren. Am häufigsten wurde Kindesmissbrauch

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