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EU-Flaggen im EU-Viertel in BrüsselDie Wirtschaft Russlands hat sich den westlichen Sanktionen angepasst und verzeichnet seit kurzem ein gewisses Wachstum auf. „Die entstandene Situation (Sanktionen) kommt uns zugute“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Interview des TV-Senders Rossija 24 nach Angaben des Internetportals expert.ru.

Zu den endbegünstigten Wirtschaftszweigen zählte Peskow unter anderem die Landwirtschaft. Die in der Sparte Beschäftigten hätten die Regierung bereits ersucht, die gegen den Westen verhängten Gegensanktionen nicht aufzuheben.

Indes berechnet Europa die eigenen Verluste aus den gegen Russland verhängten Sanktionen. Am stärksten ist wohl Deutschland betroffen, auf dessen Wirtschaft nach Schätzung von Experten des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) rund 40 Prozent aller Einbußen entfallen. Andere Länder kommen verhältnismäßig glimpflich davon: Die Ausfuhren Großbritanniens nach Russland verringerten sich um 7,9 Prozent, die von Frankreich um 4,1 Prozent und die der USA um 0,6 Prozent, so das IfW.

Die deutschen Exporte nach Russland gingen im Monatsdurchschnitt um 727 Millionen Euro zurück. Die…

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