Schlagwörter

, , , , , ,

Michael Winkler

Unter der Führung Saudi-Arabiens haben 41 muselmanische Länder eine Anti-Terror-Koalition gebildet. Das ist sicher sehr vernünftig, denn bei den Terror-Anschlägen auf der Welt sind es fast immer Musels, die manisch werden. Ein wenig ist das jedoch so, als würden sich die führenden Familien Palermos zu einer Koalition zusammenschließen, die gegen die Organisierte Kriminalität vorgeht. Die wichtigste Terror-Ursache auf der ganzen Welt ist der Islam, dessen „Allahu akbar“ den Terroristen als Rechtfertigung dient. Eine islamische Anti-Terror-Koalition muß zuallererst den Islam reformieren. Und daß das unter saudischer Führung passieren wird, steht nicht zu erwarten.

In Pakistan wollte der Justizminister eine Eidesformel für Abgeordnete vereinfachen, in der unter anderem ein gewisser Mohammed erwähnt wird. Prompt wurden die Musels manisch und haben „Gotteslästerung!“ gebrüllt. Gott? Heißt der bei denen nicht Allah? Mohammed ist doch als Prophet ein paar Nummern kleiner? Auf jeden Fall gab es Proteste mit Verletzten und Toten. Der Justizminister bekannte seinen Fehler und nahm die Änderung der Eidesformel zurück. Der Justizminister in Deutschland hingegen darf problemlos die Meinungszensur einführen und die Bürgerrechte abschaffen, da gibt es keinerlei Protest. Das ist eben Demokratie.

Was, bitte, sind Bitcoins? Genau genommen, gibt es keine Bitcoins. Das sind ein paar Bytes, die als digitales Zahlungsmittel gelten, und deren Wert ausschließlich vom Glauben der Handelspartner abhängt. Anfang des Jahres war ein Bitcoin etwa 1.000 reale US-Dollar wert, heute sind es 8.000 US-Dollar. Für etwas, das nicht den Wert einer einzigen Dose Ravioli besitzt, bekomme ich also eine ganze Lkw-Ladung davon. Bitcoins sind eine reine Computer-Währung, ohne Rechner und Internet-Anschluß läßt sich damit nichts anfangen. Wegen der Wertsteigerung wird inzwischen von einer Blase geredet, die unweigerlich platzen wird. Eine Blase funktioniert nur, solange es Gutgläubige gibt, die dumm genug sind, eine weitere Wertsteigerung zu erhoffen.

Allerdings stehen hinter den heutigen Währungen auch keinerlei Werte, sondern ausschließlich Zahlungsversprechen. Ein Dollar ist deshalb Geld wert, weil irgend jemand versprochen hat, für den Wert dieses Dollars geradezustehen. Ein Bitcoin ist ein Kartenhaus, das sich auf ein anderes Kartenhaus stützt, das sogenannte „reale“ Geld. Auf derartigen Konstruktionen basiert die ganze Weltwirtschaft, denn auch die Aktien sind ein Glaube, der sich im Glauben an die Zahlungsmittel ausdrückt. Ein DAX über 13.000 Punkte ist genauso eine Blase, wie ein Bitcoin für 8.000 Dollar. Platzen wird am Ende alles, der Bitcoin, der DAX, der Dollar und der Euro.

16 Jahre Merkel werden schlimmer als 30 Jahre Krieg.


Spende

zur Unterstützung der Website: Pinnocchioblog.org /. Wir setzten viel Arbeit und Zeit in dieses Projekt, was wir auch gerne für Euch tun. Schön wäre es wenn wir die Kosten für URL,Server, Lizensen etc. über unseren Spendenbutton generieren könnten.

€5,00


Demokratie – Der Gott, der keiner ist

Es lohnt sich, dieses »Teufelswerk« zu lesen!

Hans-Hermann Hoppe, seit langem Volkswirtschaft an der Universität von Nevada in Las Vegas lehrend, macht eine prinzipielle Verlustrechnung für den Übergang von der klassischen Monarchie (dem kleineren Übel) zur Demokratie auf. Anhand bestürzender und zwingender Diagnosen weist er grundlegende Defizite nach, die sich in einer Demokratie – begünstigt durch die ständige Ausweitung der Staatsmacht – auf Individuen und Gemeinwesen verheerend auswirken.

Seine Alternative, dem Zusammenbruch der Gesellschaft zu begegnen und Personen und Eigentum wirksam zu schützen, ist eine natürliche Ordnung (»natural order«), in der auf freiwilliger vertraglicher Grundlage kooperiert wird und Sicherheitsleistungen in Eigenvorsorge und von frei finanzierten und konkurrierenden Spezialunternehmen (statt von einem steuerfinanzierten Zwangsmonopolisten) erbracht werden.

Demokratie – so der Autor – begünstigt Kurzsichtigkeit, Kapitalverschwendung, Verantwortungslosigkeit und moralischen Relativismus, fördert Umverteilung, Rechtsunsicherheit, Egalitarismus und Demagogentum und führt zu einem drastischen Anwachsen der Staatsmacht. Der Staat wird zum Moloch, der sich nicht nur ständig mehr Funktionen anmaßt, sondern – per Geldvermehrung und Steuern – auch immer hemmungsloser umverteilt und Privateigentum enteignet. Der Zusammenbruch dieses Gemeinwesens ist – sofern nicht radikal gegengesteuert wird – unvermeidlich.


Massenmigration als Waffe

Flüchtlinge als geopolitisches Druckmittel

Mit Massenmigration als Waffe präsentiert Kelly M. Greenhill die erste systematische Untersuchung dieses verbreitet eingesetzten, aber weitgehend unbeachteten Instruments der Einflussnahme von Staaten. Sie zeigt sowohl, wie oft diese unorthodoxe Form der Nötigung zum Einsatz kam (mehr als 50 Mal im letzten halben Jahrhundert), als auch, wie erfolgreich sie gewesen ist. Sie befasst sich zudem mit den Fragen, wer dieses politische Werkzeug benutzt, zu welchem Zweck, und wie und warum es funktioniert.

Die Urheber dieser Nötigungspolitik verfolgen das Ziel, das Verhalten der Zielstaaten zu beeinflussen, indem sie vorhandene und miteinander konkurrierende politische Interessen und Gruppen ausnutzen und indem sie die Kosten oder Risiken beeinflussen, die den Bevölkerungen der Zielstaaten auferlegt werden. Kelly M. Greenhill erläutert und untersucht ihre These anhand einer Vielzahl von Fallstudien aus Europa, Ostasien und Nordamerika.

Um potenziellen Zielen zu helfen, besser auf diese Form unkonventioneller Erpressung zu reagieren – und sich davor zu schützen – bietet Massenmigration als Waffe auch praktikable politische Empfehlungen für Wissenschaftler, Regierungsbeamte und jeden, der sich um die wahren Opfer dieser Art von Nötigung sorgt – nämlich die Vertriebenen selbst.

»Kelly M. Greenhills Buch Massenmigration als Waffe wirft ein helles Licht auf die strategisch gesteuerte Migration. Und dies ist, leider, ganz sicher keine unbedeutende Frage. Der Leser wird erstaunt sein, wie oft Staaten zu diesem Mittel gegriffen haben. Greenhill gibt dem Thema die Aufmerksamkeit, die es verdient, und erläutert akribisch, warum manche Staaten auf das Mittel der erzwungenen Migration zurückgreifen, während andere es nicht tun. Überdies offeriert sie interessante theoretische Erklärungen und leitet daraus politische Empfehlungen ab.«
Prof. Michael Barnett, Universität von Minnesota

»Kelly M. Greenhills herausragende Analyse gibt der Vorstellung von den Waffen der Schwachen eine doppelbödige Bedeutung: unbedeutende Diktatoren versuchen Verhandlungsspielraum gegenüber benachbarten Demokratien zu gewinnen, indem sie damit drohen, diese mit Flüchtlingen zu überschwemmen. Dies ist im letzten halben Jahrhundert etwa einmal pro Jahr geschehen. Jene, die an der Flüchtlingsfrage oder an kreativen Verhandlungstaktiken interessiert sind, werden von dieser Darstellung fasziniert sein.«
Prof. Jack Snyder, Columbia-Universität

»Das Buch Massenmigration als Waffe ist ein wirklich wertvoller Beitrag. Dieses scharfsinnige Buch zeigt eine unkonventionelle und nicht-militärische Methode der Nötigung unter Staaten auf – warum und wie schwache Staaten zunehmend die Drohung oder Realität einer >strategisch gesteuerten Migration< einsetzen, um politische Ziele durchzusetzen, die ansonsten für sie unerreichbar wären. Das Buch belegt in überzeugender Weise, dass diese unterschätzte Form der >politischen Erpressung< zwischen Staaten viel häufiger und wirksamer vorkommt, als weithin vermutet wird. Seine wahrscheinlichsten Ziele sind liberale Demokratien, deren Verpflichtung für die Menschenrechte und deren unterschiedliche politische Interessengruppen ausgenutzt werden können, um jeder Regierung, die einer solch erzwungenen Zuwanderung widerstehen will, etwas aufzuerlegen, das die Autorin als >Heucheleikosten< bezeichnet. Doch sogar autoritäre Staaten wie das moderne China sind verwundbar, wie die Nordkoreaner gezeigt haben. Dieses Buch entschleiert eine wirksame Waffe asymmetrischer Staatskunst, die bisher noch nie so deutlich dargestellt worden ist. Es verdient die Aufmerksamkeit von jedem, der sich für die sich entwickelnden Muster internationaler Beziehungen und Menschenrechte interessiert.«
Michael S. Teitelbaum, Harvard-Universität

»Greenhills neuestes Buch Migrationswaffen ist eine innovative und schön geschriebene Untersuchung darüber, wie und zu welchem Grade Flüchtlingsströme von Staaten ausgenutzt werden, um politische Handlungsmöglichkeiten und Entscheidungen ihrer Gegenspieler zu beeinflussen. Diese Analyse kreist um das Konzept der Zwangsgesteuerten Migration oder migrationsgesteuerten Nötigung die als „Abwanderungen, die vorsätzlich ausgelöst oder manipuliert werden, um politische, militärische und/oder wirtschaftliche Zugeständnisse von einem Zielstaat oder -staaten zu erreichen.“ Das Buch erforscht daher wie und unter welchen Umständen die zwangsgesteuerte Migration sich als wirksam erweist, wobei sie drei sich überschneidende Fragen anspricht: Zunächst, wie oft es vorkommt; zweitens, wie oft es funktioniert; und drittens wie und warum es überhaupt funktioniert.«
Journal of Refugee Studies


Merkel – Eine kritische Bilanz

Eine Generalabrechnung mit der Sponti-Kanzlerin

»Sie kennen mich« – mit diesem Spruch warb Angela Merkel vor vier Jahren für ihre Wiederwahl. Doch wer ist Merkel wirklich? Was sind ihre Verdienste, was waren ihre größten Fehler? In diesem Buch ziehen 22 Professoren und Publizisten eine Bilanz der Ära Merkel. Der Herausgeber, FAZ-Redakteur Philip Plickert, hat renommierte Autoren versammelt, die das politische Wirken und die Person Merkels analysieren.

Mit dabei sind profilierte Köpfe wie die deutsch-türkische Soziologin Necla Kelek, die Publizistin Cora Stephan, der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz, der Historiker Michael Wolffsohn, Thilo Sarrazin, der Wirtschaftspublizist Roland Tichy, die Feminismuskritikerin Birgit Kelle, Ökonomie-Professoren wie Justus Haucap sowie Politologen und Journalisten aus England, Amerika und Osteuropa.

Das Fazit: Die Kanzlerin ist ein Scheinriese, eine überschätzte Politikerin, die sich mehrere gravierende Fehler zuschulden hat kommen lassen. Angefangen beim Lavieren in der Eurokrise und der kopflosen Energiewende bis hin zu ihrem Agieren in der Flüchtlingskrise: Das Durchwursteln, Zaudern und Aussitzen der Kanzlerin wird Deutschland auch auf längere Sicht schwer belasten.