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Herrlich! Wie die AfD den müden Reichstag wieder munter macht …

Von PETER BARTELS | Nun sind sie also da, wo Millionen Wähler sie sehen und hören wollten – im Reichstag! Sechs Millionen AfD-Wähler, fast 13 Prozent, drittstärkste Fraktion im Bundestag. Man hörte es am Beifall im Plenum …

Und oh Wunder: Sie sahen sogar wie Abgeordnete aus. Keiner „marschierte in brauner Uniform ein“. Nicht mal ein klitzekleines Hakenkreuz am Revers. Keine Latzhosen, kein Strickzeug, keine Turnschuhe, wie einst die GRÜNEN. Nein, sie kamen in dezentem Zwirn und Slipper. Ohne alles.

Und – Wahnsinn – keiner drosch auf die Volksvertreter ein, wie weiland Göring, Goebbels oder Hitler. Im Gegenteil: Sie redeten wie die Abgeordneten von CDU/CSU, SPD, FDP, GRÜNEN, LINKE. Sogar an die vorgegebene Redezeit hielten sie sich. Mein Gott, wer hätte das gedacht, AfD-Wähler sind Menschen, wie Du und ich. Sie werden offenbar von Menschen gewählt, wie die anderen früher auch. Sogar der deutschen Sprache sind sie mächtig. Und nutzen sie, freilich zuweilen Fraktur.

Wie Dr. Bernd Baumann: „Wir von der AfD schliessen uns dem Antrag von CDU, CSU, SPD, GRÜNEN und LINKEN an … Aber die Zeit parlamentarischer Rücksichtnahme auf eine Regierung, die nicht zustande kam, wird aus Sicht der AfD begrenzt sein … Sollten wir feststellen, dass große Gesetzes-Vorhaben in dieser Zeit der ‚geschäftsführenden Regierung‘, durchgewunken werden, behalten wir uns vor, umgehend entsprechenden Fachausschüsse einfordern. Umgehend, meine Damen.“ Der Herr Baumann sprach’s und ging an seine Platz im Plenum zurück …

 

Wie der stv. Sprecher der Landesgruppe Baden-Württemberg in der AfD-Fraktion, Marc Bernhard: In seiner ersten Bundestagsrede appellierte der Abgeordnete an die SPD-Fraktion: „Sie haben sich gestern gegen eine erneute Große Koalition ausgesprochen – Richtig so, bitte bleiben Sie angesichts ihrer Regierungsbilanz in der Wirtschaftspolitik auch für die Zukunft in der Opposition!“ Mit der heutigen, ersten inhaltlichen Sitzung des Bundestages beginnt eine Zeit, in der Debatten über das alternativlose Abwirtschaften unseres Landes der Vergangenheit angehören, so Bernhard weiter.

Wie Jan Ralf Nolte: „Soldat wird man, um das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen … Natürlich schützt es Deutschland, wenn von ‚Sea Guardian‘ Waffenschmuggel und Terrorismus im Mittelmeer bekämpft werden … Zu den vier größten Sorgen der Menschen in Deutschland – und diese Menschen vertreten wir in diesem Parlament – zählen aber Gewalt und Kriminalität, Terror und eine unkontrollierte Zuwanderung … Wir dürfen Deutschland nicht zu einem Weltpolizisten machen … Unser Fokus muß vor unserer Haustür liegen und nicht irgendwo in der weiten Welt … Es ist ein Skandal, dass die Einsatzrealität unsere Bundeswehr zum Schlepper macht … Die Schlepperboote werden noch voller, weil man sich auf die Rettung durch unsere Streitkäfte verlassen kann … Sie haben bisher über 21.000 Migranten nach Europa gebracht, die nach Aftika zurück gebracht hätten werden müssen …“

Wie Norbert Kleinwächter: „Der selbsternannte Islamische Staat ist das Gegenteil unserer westlichen Werte … Der IS greift auf mittelalterliche Glaubenswerte zurück, erklärt die Scharia zum Gesetz… Man kann nicht den IS als Feind bekämpfen und gleichzeit pauschal verkünden, der Islam gehöre zu Deutschland … Das reiht sich ein, in eine lange Liste, wie die Merkel-Regierung das Recht bis zur Unkenntlichkeit dehnt und bricht: Beim Euro ignorierten sie die Maastricht-Verträge, bei der Massenintegration das Dublin-Abkommen und das Grundgesetz. Und beim Einsatz gegen den IS nun das Völkerrecht. In Deutschland verlieren Menschen ihre Stelle, wenn sie gegen einen Halbsatz ihres Arbeitsvertrages verstossen. Und Sie interpretieren gleich internatioles Recht um…“

Wie Dr. Alexander Gauland: „Seit 17 Jahren ist die Bundeswehr in Afghanistan , um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten … Mit den Worten des Vorsitzenden des Deutschen Bundeswehrverbandes: Das hat sich als eine Machbarkeits-Illusion entpuppt! Trotzdem hat die Bundesregierung jetzt um Verlängerung des Mandats gebeten, statt endlich eine ehrlich Bilanz zu ziehen und das offensichtliche Scheiterns des Westens am Hindukusch einzugestehen …

Die Ministerin v.d.-Leyen wird nicht müde, von Erfolgen zu berichten, was gar nicht bestritten wird. Sie sagt, dass es inzwischen Medien gibt, Wahlen, Trinkwasser und Strom – das mag ja alles stimmen. Aber es war gar nicht die Aufgabe der Bundeswehr in Afghanistan; die Aufgabe war die Herstellung von öffentlicher Sicherheit und Ordnung … Und das ist an der Wirklichkeit gescheitert, die Bilanz ist verheerend: Afghanistan gehört zu den korruptesten Ländern der Welt … ist zum weltweit größten Opium-Produzenten aufgestiegen … trotz modernster Militärtechnologie aus dem Westen, Drohnenangriffe, Großoffensiven, gibt es weder Sieger noch Besiegte … Und noch immer fliehen hundertausende Afghanen auch nach Deutschland: Im Jahre 2000 stellten rund 5400 einen Asylantrag in Deutschland, im vergangenen Jahr waren es 227.000 Asylanträge. 42 Mal mehr als auf dem Höhepunkt der Talibans. Und jetzt, Frau Verteidigungsminister, wollen Sie erneut deutsche Soldaten nach Afghanistan schicken, während afghanische Flüchtlinge auf dem Kudamm Kaffee trinken, statt beim Wiederaufbau ihres Landes zu helfen.

Nein, Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt, Deutschland wird an den europäischen und deutschen Grenzen verteidigt. Die AfD lehnt den Antrag auf Verlängerung des Bundeswehrmandats ab …“

Unmut, Buhs aus den Reihen von CDU/CSU, SPD, GRÜNEN und LINKEN – Applaus von der AfD.

Und last but not least die fulminante Rede von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel zur desaströsen Eurorettungspolitik der Bundesregierung (siehe Aufmacher-Video oben):

„[…] Mit dem Abnicken sämtlicher Pseudo-Hilfsprogramme, haben Sie, werte Damen und Herren der Parteien die schon länger hier sitzen, unserem Staat, und den deutschen Steuerzahlern bereits einen immens hohen Schaden zugefügt. Und damit muss endlich Schluss sein. Die Bürger haben es satt, eine abgehobene Politik der arroganten Gutsherrenart auszuhalten und es muss endlich wieder zur Rechtsstaatlichkeit zurückgekehrt werden und dafür sind wir angetreten!“

Standing ovations und donnernder Applaus von der AfD. Es ist erstaunlich, wie demokratisch und trotzdem lautstark 90 deutsche Abgeordnete im Reichstag sein können. Nach dem Hammelsprung wegen Irland (vorzeitige Kreditrückzahlung, um 20 Mio Zinsen zu sparen), kam auch Merkel wieder. Ganz in Rot watschelte sie von GRÜN zu Weißblau und Rot und ließ sich huldigen.

Gut, dass Deutschland wieder da ist. Wenigstens im Reichstag. Die AfD macht die müden Herrschaften wieder munter. Endlich!!

Hier noch einmal in einem Video zusammengefasst alle Reden der AfD-MdBs am 21.11. im Deutschen Bundestag (ab 0:00 Bernd Baumann | 1:01 Jan Ralf Nolte | 6:29 Norbert Kleinwächter | 11:42 Dr. Alexander Gauland | 16 :42 Gerold Otten | Zwei mal ab 26:17 Tino Chrupalla | 31:00 Prof. Dr. Heiko Hessenkemper | 35:28 Dr. Harald Weyel | 40:09 Marc Bernhard | 45:34 Dr. Alice Weidel):

Quelle


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Der Schwarze Juni

Eine Fülle an entlarvenden Fakten über die verantwortungslosen Politiker in Berlin

Im Juni 2016 gab es zwei Ereignisse, durch die für Deutschland eine äußerst bedrohliche Gefährdungslage entstanden ist, die verheerende Folgen für die deutsche Bevölkerung haben könnten.

Das erste Ereignis: Am 23. Juni 2016 gab Großbritannien sein Misstrauensvotum gegen die EU ab und entschied sich für den Austritt aus der Europäischen Union. Durch den Weggang der Briten verliert Deutschland eine wichtige Einflussmöglichkeit.

»Der Rat der Europäischen Union ist die Ebene, auf der Gesetze beraten und verabschiedet werden können. Er besteht aus einer Versammlung der jeweiligen Fachminister«, schreibt der christliche Informationsdienst TOPIC. »Die Wirtschafts- und Finanzminister kommen beispielsweise in ihrem Eco-Fin-Rat zusammen, einer fachspezifischen Untergruppierung des EU-Rates. Dort hatten bisher aufgrund ihrer Bevölkerungsgrößen die reichen EU-Länder Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Österreich und Finnland die Möglichkeit, per Sperrminorität fatale Entscheidungen für die EU auszubremsen, vor allem Entscheidungen, die diesen reichen Ländern sehr geschadet hätten. Durch den Austritt Großbritanniens ist diese Sperrminorität der reichen EU-Länder futsch. Nun haben die ärmeren, hochverschuldeten Südländer der EU wie Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland so viel Prozent an Sperrminorität zusammen, dass nun sie in der EU den Ton in Bezug auf Finanzen und Wirtschaft angeben können.« Sinn zeigt eindrücklich, dass nun Frankreich mit den mediterranen Ländern in der EU gegen deutsche Interessen »durchregieren« kann.

Das zweite Ereignis im Schwarzen Juni 2016 erregte in den Mainstream-Medien kaum Aufmerksamkeit, hat aber für Deutschland fatale Folgen. Deutschland verlor im Prinzip die Kontrolle über seine Finanzen. Durch ein nicht mehr anfechtbares Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juni 2016 verlor Deutschland in wesentlichen Teilen das sogenannte Budgetrecht, das in Artikel 110 des Grundgesetzes verankert ist. Weder das deutsche Volk, noch die Bundesregierung als auch der Bundestag können jetzt noch uneingeschränkt über das Steuergeld der Deutschen entscheiden. Milliarden an deutschen Steuergeldern können nun völlig legitim von anderen EU-Ländern in Anspruch genommen werden.

»Sinn hat völlig Recht, wenn er von einem >pechrabenschwarzen Juni< für Deutschland schreibt. Man wird nach der Lektüre von Sinns Fachbuch irgendwie den Eindruck nicht los, als ob Deutschland – von wem auch immer – gezielt heruntergewirtschaftet wird.« TOPIC


Merkels Maske

Die schwarze Genossin

Der Aufstieg Angela Merkels in der deutschen Politik ist vielen bis heute ein Rätsel. Wie ist das »Phänomen« zu erklären? Woher kommt ihre chamäleonhafte Anpassungsfähigkeit, der gänzliche Mangel an politischen Grundsätzen?

Hinrich Rohbohm hat sich für ein Großporträt monatelang auf Spurensuche begeben. In ihrer Heimat Uckermark, unter politischen Weggefährten, in ihrer Familie.

Sein Text gibt Aufschluss darüber, weshalb der Kanzlerin der politische Linkskurs so leichtfällt, weshalb er zu ihrem Programm wurde.

 

 


Das Schachbrett des Teufels

»Alle, die sich bisher über Verschwörungstheorien lustig gemacht haben, dürften ihre Meinung nach der Lektüre dieses Buches ändern.« Boston Globe


Kooperation mit Nazigrößen, Bestechung, Regierungsstürze und politischer (Auftrags-)Mord – für das Wohl seiner Freunde in Washington und an der Wall Street war dem Direktor des amerikanischen Geheimdienstes Allen Dulles jedes Mittel recht. Dulles beeinflusste den Verlauf des Zweiten Weltkrieges, bereitete den Kalten Krieg vor und spielte – hierzulande wenig bekannt – eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte: Dulles war Wegereiter für die Operation Gehlen, dem dubiosen Geheimdienst, der später in BND umbenannt wurde. Die Genehmigung zur Gründung dieses Geheimdienstes holte sich Reinhard Gehlen, selbst ehemaliger Generalmajor der Wehrmacht, gleich nach Kriegsende im Juni 1945 im Kriegsgefangenenlager in Wiesbaden bei dem letzten Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs, Karl Dönitz.

Neu freigegebene Dokumente und Zeugenbefragungen ermöglichen den Blick hinter die Kulissen der Macht und geben Aufschluss zu einem der größten Rätsel der Geschichte der USA: der Ermordung John F. Kennedys.

Erstmalig in deutscher Übersetzung erzählt der Bestsellerautor David Talbot die unglaublichste aller unbekannten Geschichten: Den Aufstieg der CIA zur heimlichen Regierung der USA unter der Regie des »finsteren Prinzen des Kalten Krieges«, Allen Dulles.