Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

aber leer stehende brandneue Asylantenheime

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Hanno Vollenweider

Für Studenten gibt es zu wenig Platz in der bayerischen Hauptstadt. Für 127 000 Studierende stehen in München nur 11.000 öffentlich geförderte Unterkünfte zur Verfügung, viele davon überbelegt. Für die teuerste Stadt Deutschlands ist das zu wenig! So musste das Studentenwerk nun Notunterkünfte für wohnungslose Studenten einrichten, da diese in München und Umgebung keine Studentenbude finden konnten. 34 Betten werden bereitgestellt, Platz für Privatsphäre bleibe nicht, so der Betreiber zur TZ.de. Im größten Raum schlafen zwölf Personen, ansonsten gebe es noch Zwei- und Dreibettzimmer. Die Bewohner teilen sich zwei Duschen, zwei Toiletten und eine Wohnküche. Fünf Euro kostet die Unterkunft pro Nacht.

Der schlechte Scherz dabei: Im Münchener Stadtteil Neuperlach steht ein brandneues Flüchtlingsheim leer. Die Stadt hatte dort 2016 ein Gebäude mit Platz für 180 bis max. 320 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge errichten lassen – mit Sportplatz, Tischtennisplatten etc. Anfang dieses Jahres war es…

Ursprünglichen Post anzeigen 292 weitere Wörter