Saustall Flüchtlingswohnung – Ein Menetekel für Deutschland?

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Von EUGEN PRINZ | Als der Landshuter Landrat Peter Dreier öffentlichkeitswirksam Flüchtlinge aus seinem Landkreis mit dem Bus nach Berlin bringen ließ, um ein Zeichen gegen Merkels katastrophale Flüchtlingspolitik zu setzen, kannte über Nacht jeder in der Republik seinen Namen.

Das Mitglied der Freien Wähler war einer der ersten Politiker und Mandatsträger, der offen und schonungslos Merkels Flüchtlingspolitik kritisierte.

Obwohl ihn Merkel damals eiskalt abtropfen ließ, gab er sich nicht geschlagen und scheut sich bis heute nicht, die negativen Folgen der unkontrollierten Zuwanderung öffentlich anzuprangern und Missstände aufzuzeigen, auch vor der Presse.

Als Landrat jenes Bundeslandes, das als Einfallstor des chaotischen Ansturms von Kulturfremden herhalten muss, wurde Dreier bereits mit der ganzen Bandbreite von Problemen konfrontiert, die der Flüchtlingstsunami mit sich brachte.

Es geht immer noch etwas unappetitlicher

Als ihm jedoch Mitarbeiter der Kreisbauhöfe Vilsbiburg und Rottenburg berichteten, in welchem Zustand sie eine Asylbewerberwohnung am Sonnenring in Altdorf bei Landshut vorgefunden haben, da musste er erkennen, dass Merkels Gäste immer noch in der Lage sind, einen draufzusetzen, was unangenehme Überraschungen betrifft.

Bei der Asylbewerberwohnung handelt es sich um eine dezentrale Unterkunft, deren Mietvertrag abgelaufen war. Aus diesem Grund mussten die Bewohner auf andere Einrichtungen verteilt werden.

„Das kann man sich nicht vorstellen, wie man innerhalb von drei Jahren eine völlig neue Wohnung so zurichten kann“, informierte Dreier letzte Woche die Mitglieder des Bauausschusses seines Landkreises und fuhr fort: „Ihr könnt euch keinen Begriff machen, wie’s da drin ausgeschaut hat!“

Die Details waren so unappetitlich, dass es der Landrat vermied, diese den anwesenden Kreisräten zu schildern.

Die eingesetzten Mitarbeiter der zuständigen Bauhöfe hatten sich zunächst geweigert, die Wohnung zu räumen und fanden dafür volles Verständnis vom Landrat. Dreier wörtlich: „Das kann man wirklich niemandem zumuten.“

Es zeugt von der Loyalität der Bauhofmitarbeiter zu ihrem obersten Chef, dass sie sich dann doch noch dazu bereit erklärten. Wie überall zu hören ist, genießt Dreier bei den Mitarbeitern des Landkreises ein hohes Ansehen.  Auch deshalb, weil er die Dinge beim Namen nennt.

Unbewohnbar – alles auf Kosten des Steuerzahlers

Für den Steuerzahler ist ein solches Verhalten der Flüchtlinge eine Zumutung, so der Landrat.  Dezentrale Flüchtlingsunterkünfte werden mit Steuergeldern angemietet und eingerichtet.  Man könne deshalb nicht zuschauen, wie diese dann regelrecht verwüstet würden und am Ende nicht mehr bewohnbar seien.

„Da werde ich stinksauer“, sagte Dreier sichtlich erregt vor dem Bauausschuss. Er habe „null Verständnis“ dafür, dass man nach drei Jahren „alles wegschmeißen“ müsse, weil nichts mehr davon zu gebrauchen sei.

Er verwies darauf, dass Mieter verpflichtet seien, ihre Wohnung beim Auszug besenrein zu verlassen. Dies sei nicht zu viel verlangt und könne von jedermann erwartet werden, so Dreier.

Die Zustände in der Altdorfer Unterkunft seien zwar ganz offensichtlich besonders schlimm, jedoch beileibe kein Einzelfall.

„Wir haben schon mehrfach die Beobachtung gemacht, dass eine Wohnung hinterher nicht mehr zu gebrauchen ist“, berichtete der Landrat. Hier sei der Gesetzgeber gefordert, über Sanktionen bei mutwilligem und rücksichtslosem Verhalten nachzudenken.

Die Mülltonnen vor das Haus zu tragen ist schon zu viel verlangt

In manchen Unterkünften seien die Bewohner nicht einmal willens, die Mülltonne hinauszustellen, wenn die Müllabfuhr kommt. Diese Arbeit müsse dann entweder von Hausmeistern oder Gemeinde- und Landkreis-Bediensteten erledigt werden.

Dreier konnte sich auch gut vorstellen, wie die Bewohner, auf diesbezügliche Aufforderungen reagieren: „Die lachen sie doch nur aus“. Der Landrat warnte davor, dieses Thema unter den Teppich zu kehren, denn dann dürfe man sich auch nicht mehr darüber wundern, „wenn die Stimmung gegenüber Asylbewerbern umschlage“.

Dreier: „Wir dürfen nicht immer alles nur schönreden, sondern müssen die Dinge ganz offen ansprechen.“

Zu viele Details sollten aber nicht an die Öffentlichkeit

Allerdings gibt es für die Offenheit eine Ekelgrenze, denn die unappetitlichen Details wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Auch Fotos von den Zuständen, die von zwei Mitarbeitern der Kreisbauhöfe gemacht wurden, wurden erst einmal nicht an die Öffentlichkeit gegeben.

Nach einem Gespräch des Verfassers mit der Pressestelle des Landratsamtes und einem Anruf der Lokalzeitung überdachte jedoch der Landrat seine ursprüngliche Entscheidung und legte alles offen. Später dazu mehr.

Wie PI-NEWS in Erfahrung bringen konnte, handelt es sich bei der Wohnung um eine größere Anlage, in der bei hoher Fluktuation zu Spitzenzeiten bis zu 35 Asylbewerber, allesamt männlich, untergebracht waren. Im selben Gebäude befindet sich übrigens auch das Kreisjugendamt. Eigentümer des Anwesens ist ein Unternehmer aus Aicha vorm Wald.

Auf Anfrage berichtete die Pressestelle des Landratsamtes Landshut, dass Türen eingetreten und Fenster beschädigt worden waren. Ferner waren Fließen aufgequollen und der Parkettboden wies Kerben auf. Zudem seien Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Gefrierschränke, Wäschetrockner und Elektroherde funktionsuntüchtig, zum Teil wohl auch durch mutwillige Zerstörung. Das sei nichts außergewöhnliches, das komme öfters vor. Diese Wohnung sei jedoch „heruntergekommen bis Ultimo“.

Weitere Details waren von der Pressestelle zunächst nicht zu bekommen. Diese konnten jedoch anderweitig beschafft werden: Abgesehen von „Unrat ohne Ende in der ganzen Wohnung“ fanden sich Bratpfannen mit Essensresten unter den Betten, ein Kühlschrank „wo die Haare herauswachsen“ (O-Ton des Informanten) und haufenweise dreckige Wäsche über den gesamten Bereich verstreut, übrigens alles Markenklamotten.

Am heutigen Mittwoch veröffentlichte die Verlagsgruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt ein Interview mit Peter Dreier, in dem dieser weitere Details preisgab. Auch drei der insgesamt sieben Fotos wurden nun den Medien zur Verfügung gestellt.

Hier einige Auszüge aus dem Interview:

Peter Dreier:

„Die Matratzen sind teilweise versifft, die Wäsche liegt stapelweise irgendwo herum, auch die Schuhe: Alles kreuz und quer – es ist, als ob die Wohnung total verwüstet worden wäre. Im Kühlschrank sind Essensreste, unter den Blenden der Küchenkästen ist der Müll einfach reingeschoben worden und so weiter. (…) Die Waschmaschine war nicht mehr da, der Schlauch wurde einfach herausgerissen. Das Klo ist übergegangen, wohl weil alle möglichen Dinge hineingestopft worden sind. Das Bad hat ausgeschaut – ich weiß gar nicht, wie man da drin noch wohnen konnte.“

Auf die Frage, ob solche Fälle häufiger vorkommen entgegnete Dreier kryptisch:

„Wir haben derzeit noch zwischen 70 und 75 dezentrale Unterkünfte im Landkreis. Davon sind nicht alle betroffen. Mir wird aber berichtet, dass Altdorf kein Einzelfall ist, sondern dass es in anderen Einrichtungen durchaus auch so ausschaut.“

Dreier stellte zudem die rhetorische Frage:

„Machen wir einfach die Augen zu und sagen ‚weiter wie bisher?‘ Oder  sagt man, wir brauchen entsprechende Konsequenzen? Zum Beispiel durch Leistungskürzungen“.

Der Landrat äußerte ferner die Befürchtung, dass bei einem „Weiter so“ das Vertrauen der Bevölkerung schwindet und der soziale und innere Frieden immer schneller zum Kippen gebracht wird. Dreier will das Problem bei der diese Woche stattfindenden Landrätetagung zur Sprache bringen.

Eines ist jedoch jetzt schon sicher: Der aufrechte Landrat wird nicht nur Beifall dafür bekommen, dass er ein offenbar weit verbreitetes Übel öffentlich gemacht hat. Aus dem Lager der linksgrünen Gutmenschen wird jetzt schneller als der Schall der Vorwurf kommen, dass er verallgemeinert, den Rechten in die Hände spielt, die AfD stärkt und gegen Flüchtlinge hetzt.

Peter Dreier ist das sicherlich klar und es spricht für ihn, dass er das, was jetzt auf ihn zukommen wird, im Interesse dieses Landes und seiner Bürger auf sich nimmt. So etwas nennt man Zivilcourage und es ist ein seltenes Gut unter den Politikern geworden. Er kann sich jedoch der Zustimmung und Sympathie der schweigenden Mehrheit seiner Landkreisbürger sicher sein.

Außerdem kann sein Gang an die Öffentlichkeit helfen, endlich einmal das perfide Spiel linker und gutmenschlicher Kreise zu beenden, das nach folgendem Muster abläuft:

Und täglich grüßt der Asylirrsinn

Die Asylbewerber ziehen in eine frisch renovierte Unterkunft ein, in der alles sauber ist und funktioniert. Innerhalb kürzester Zeit schaffen es dann die Bewohner, die Unterkunft in einem Zustand zu versetzen, wo ein Schweinestall dagegen aussieht wie Aphrodites Rosengarten. Dann kommt ein/e Gutmensch/-in mit der Presse im Schlepptau, es werden Bilder von den katastrophalen hygienischen Bedingungen in der Unterkunft gemacht und der Aufschrei ist groß: „Die armen Leute! Ihr Barbaren! Wie könnt ihr sie nur so hausen lassen!“ Schon am nächsten Tag rückt dann auf Steuerzahlers Kosten eine Armada von Handwerkern an, die alles wieder in Ordnung bringt und tip-top renoviert. Und anschließend geht das Spiel dann wieder von vorne los. Innerhalb von ein paar Wochen sieht es wieder so aus wie vorher, weil keiner der Bewohner putzen, den Herd sauber machen, abspülen, den Müll runter tragen oder eine Klobürste in die Hand nehmen will. Neue Waschmaschinen verschwinden und wer vermutet, dass sie vertickt werden, ist ein Schelm.

Für die Versorgungssuchenden ist alles ein Heidenspaß

Doch zurück zum Sonnenring: Wie bereits erwähnt, erklärten sich die Bauhofmitarbeiter nach anfänglichem Zögern dann doch bereit, die Wohnung zu räumen. Das gesamte Mobiliar wurde in einem Container entsorgt. Bei der Entsorgung hatten die Arbeiter auch ein Publikum: Die Asylbewerber schauten zu, machten Witze und lachten. Dieses Verhalten passt ins Bild. Ein Firmeninhaber, der in dem Anwesen seit eineinhalb Jahren seine Geschäftsräume hat, berichtete von ständigen Pöbeleien und Belästigungen in seinem Laden.

Abschließend noch etwas, über das wir nachdenken sollten: Der Zustand der Wohnung ist zweifellos ein Menetekel für die Zukunft Deutschland. Da ist der wohlhabende, gut funktionierende Staat mit sauberen Straßen und gepflegten Häusern, einer guten Infrastruktur, überwiegend fleißigen und gebildeten Menschen, niedriger Kriminalität und intakter innerer Sicherheit. Und wenn dann in diesem Staat massenhaft Kulturfremde der Marke „Asylbewerberwohnung Sonnenring“ einziehen, wird Deutschland irgendwann so aussehen, wie diese Wohnung.

Quelle