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„Der große Austausch“, mehr als ein Buch…

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Von SURVIVOR | Martin Lichtmesz, dem durch die Ereignisse auf der Frankfurter Buchmesse einem breiteren Publikum bekannt gewordenen Schriftsteller beim Antaios Verlag, ist mit der Übersetzung des Buches „Le Grand Remplacement“ des französischen Rechtsintellektuellen Renaud Camus ein großer Wurf gelungen. Camus ist ein selbst in Frankreich relativ unbekannter Autor, der aber durch eine kurze Bemerkung in Michel Houellebecs Roman “Unterwerfung“ mehr Aufmerksamkeit erfuhr.

Renaud Camus ist einer der wenigen Autoren in Frankreich, die man als rechtskonservativ bezeichnen kann. Man muss dazu wissen, dass in Frankreich ein ähnliches politisches und intellektuelles Bewusstsein vorherrscht wie hierzulande – allerdings mit dem Unterschied, dass man einen Franzosen nicht als Nazi bezeichnet. Aber auch dort herrscht die Ideologie des Anti-Rassismus Die Vorwürfe, die Camus in Frankreich treffen, sind daher folgerichtig die, ein Rassist zu sein. Das eigentlich Interessante sind aber die Wortschöpfungen, die Camus geschaffen hat. Der deutsche Buchtitel seines Werkes lautet „Revolte gegen den Großen Austausch“ (remplacer = austauschen, ersetzen; remplacement = Austausch).

Über das Buch wurde hier bei PI-NEWS vor gut einem Jahr schon einmal berichtet.

Camus unterscheidet zwischen „remplacistes“ und Antiremplaceurs“, also wörtlich „Austauscher“ und „Nicht-Austauscher“. Das klingt im Deutschen sehr holprig im Französischen hingegen sehr elegant.

Der große Austausch, wie sich leicht vermuten lässt, bezieht sich auf den Austausch der einheimischen Völker Europas, der USA, Australiens und Kanadas durch vorwiegend muslimische Einwanderer aus nordafrikanischen und afrikanischen Ländern.

Der große Austausch ist das zentrale und überragende Thema unserer Zeit. Hinter diesem Begriff wirken die Gegensätze von liberal und konservativ, rechts und links, sozialistisch und kapitalistisch veraltet und obsolet, unwichtig, nachrangig. Camus: „Die entscheidende Trennlinie erfolgt heute zwischen ‚remplacistes‘, Befürwortern, und ‚anti-remplacistes‘, Gegnern des großen Austausches.“

Es geschieht das, was Camus als „Gegen-Kolonisation“ bezeichnet. Die Einwanderung, die Besetzung von Gebieten (zunächst Banlieus, Stadtvierteln) und die massive Vermehrung auf dem neu gewonnenen Territorium durch Bewohner der ehemaligen Kolonien. Im Falle Deutschlands und Skandinaviens ist es einfach nur die Attraktivität der Sozialsysteme.

Diese erfolgt zunächst vollkommen gewaltfrei im Gegensatz zu der ehemaligen Kolonisation der Europäer in Afrika und Asien, die durch die Kolonialherren teilweise mit Waffengewalt durchgeführt wurde, die aber sich vor allem von der Gegen-Kolonisation dadurch unterscheidet, dass sie sich auf kleine Verwaltungsbezirke beschränkte und sich nicht in den gesamten Ländern ausbreitete.

Hierzu schreibt Camus Folgendes:

„Gemessen am Kriterium des Bevölkerungstransfers hatte das französische Kolonialreich also eher einen imperialistischen als einen kolonialistischen Charakter; es ging ihm eher um Eroberung als um die demokratische Besiedlung.“

Zur Rechtfertigung des Begriffes „Gegenkolonisation“ schreibt Camus weiter:

„..dass sich die Vorgehensweisen deutlich unterscheiden und asymmetrisch sind: auf der einen Seite militärische Unterwerfung, auf der anderen ein stetiger Zufluss an Bittstellern, Armen und Flüchtlingen. Würde das geschichtliche Bewusstsein in den Köpfen der heutigen Nachkommen der Sarazenen und der Barbaresken- Kosaken eine größere Rolle spielen (was vermutlich kaum der Fall ist), dann würden sie mit Verblüffung feststellen, dass sie mit Demut -und sei sie auch nur oberflächlich oder provisorisch-, Armut, Ausgeliefertheit und Verzweiflung- sei sie real oder vorgetäuscht- auf die Dauer in denselben Landstrichen mehr erreichen als ihre Vorfahren mit Gewalt, Brutalität, Vergewaltigung, Entführungen und Raubzügen“.

Die Neokolonisatoren verbreiten außerdem ein Gefühl der „Nocence“ – auch eine Wortneuschöpfung von Camus, könnte man vielleicht übersetzen mit „Unsinn“ oder „Gefühllosigkeit“, abgeleitet von dem Wort „Innocence“ = Unschuld.

Camus:

„Das zweite Element der Eroberung neben der Demographie (…) Ist die „Nocence“, die [Anm.: alltägliche] Belästigung oder Schikane, das berüchtigte sozial abweichende Verhalten, wie es die Soziologen in lächerlich schön verbrecherischer Weise nennen (denn in neun von zehn Fällen umschreibt dieser Ausdruck weitaus schlimmere Dinge)“.

Der Mann spricht mir aus der Seele. Es ist das, was uns jeden Tag über den Weg läuft und unsere Lebensqualität mindert. Es ist die Belästigung aller Sinne.

Das Entscheidende in der Zukunft wird sein, wo sich der Einzelne verortet: als „remplacistes“ oder „anti-remplacistes“. Die Regierenden und die selbst ernannten Eliten in den westeuropäischen Ländern sind fast ausnahmslos den „Remplacistes“ zuzurechnen. Ihnen folgen der ganze Rattenschwanz der Staatsbediensteten, Lehrer, Juristen, also sämtlicher Beamter und die meisten Vertreter des Journalismus. Ihre Ideologie ist der Anti-Rassismus, der die Existenz menschlicher Rassen zutiefst verneint und sogar kleine Nuancen der Unterschiedlichkeit ablehnt. Alle Menschen seien nicht nur gleichwertig, sondern gleich. Eine sehr langweilige Vorstellung von Vielfalt.

Wir können uns viele Diskussionen, Streitereien, Flügelkämpfe und ideologische Reibereien sparen, wenn wir uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner als „Nonremplacistes“ oder „Antiremplacistes“ einigen und uns klar als solche definieren. Ich denke, das kriegen wir hier auf diesem Blog zumindest hin. Ganz wichtig ist natürlich, dass der Begriff „der große Austausch“ eine massive Ausbreitung erfährt und fest in die deutsche Sprache eingepflanzt wird. Wörter wie „die Austauscher“, „die Ersetzer“, „die Anti-Austauscher“ natürlich ebenso.

Am Ende seines Buches ruft Camus alle Gegner des Austausches auf, sich unter dem kleinsten gemeinsamen Nenner eines „NON“, Nein, zusammenzuschließen und dem Remplacement, „dem großen Austausch“ entgegenzutreten.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, es ist eine Wohltat, auch stilistisch. Martin Lichtmesz gebührt Dank für die wirklich gelungene Übersetzung aus dem Französischen.

Quelle


Revolte gegen den Großen Austausch

Er gilt als Vordenker des Front National in Frankreich, als Stichwortgeber und intellektuell rücksichtsloser, unabhängiger Kopf: Renaud Camus hat die Überfremdung Europas als „Großen Austausch“ bezeichnet, und dieser Begriff beginnt sich durchzusetzen!

Bei Antaios erscheinen nun zentrale Essays von Camus, darunter »Der Große Austausch – Die Auflösung der Völker« und »Revoltiert!«, eingeleitet und übersetzt von Martin Lichtmesz sowie mit einem Nachwort über die praktische Revolte vom österreichischen Identitären Martin Sellner.