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GehirnwäscheDie meisten Menschen erhalten Informationen zu allen möglichen Themen aus unseren Massenmedien wie Zeitung, Radio und Fernsehen. Das Internet ist mittlerweile zu einem weiteren wichtigen Medium geworden und es soll tatsächlich auch noch Menschen geben, die Bücher lesen. Besonders das Fernsehen ist ein Medium, das zunächst subjektiv die „Wahrheit“ vermittelt, denn die Menschen haben es dadurch ja „mit den eigenen Augen gesehen“. Das führt dazu, dass insbesondere, wenn es sich um alteingesessene Sendungen wie die Tagesschau handelt, die Meinung vorherrscht, dass dort nur die Wahrheit berichtet und man umfassend über die wichtigsten Dinge sachlich informiert wird.

Doch genau hier fängt das Problem schon an, denn wer entscheidet nun eigentlich, was „die wichtigsten Dinge“ sind ?

Eine Methode der Manipulation liegt darin, dass man über gewisse Dinge gar nicht berichtet, aber dafür andere Neuigkeiten sehr ausführlich darbietet. Begründet wird das dann immer mit dem speziellen Interesse des Publikums an diesen Themen. Wurden Sie eigentlich schon jemals gefragt, was Sie denn so interessieren würde ?

Ein schönes Beispiel dafür, dass das Publikumsinteresse keine Rolle mehr spielt, wenn es um „unangenehme“ Themen geht, ist eine UFO-Sendung im ZDF Anfang der neunziger Jahre. Diese sehr gut gemachte und recherchierte Sendung, in der Ufo-Fälle aus Deutschland und der näheren Umgebung untersucht wurden, rief eine unglaubliche Resonanz bei den Zuschauern hervor und hatte nie erwartete Einschaltquoten. Normalerweise würde sich nun ein Sender auf das Thema stürzen und somit seinen Marktanteil massiv verbessern. Das Gegenteil war hier aber der Fall.

Es gab nur noch eine kurzfristig angesetzte Diskussionssendung mit „Weg-Erklärern“, die wenig bis keine wirklichen sachbezogenen Argumente liefern konnten und damit war das Thema dann beim ZDF bis heute ! mehr oder weniger gestorben.

Es gibt also hin und wieder im Fernsehen durchaus gut und vor allem frei recherchierte Sendungen, die es auch schaffen, gesendet zu werden. Danach kommt aber mit hundertprozentiger Sicherheit ein Eingriff von oben, der versucht, das gezeigte zunächst lächerlich zu machen und das Thema danach aus dem Programm zu verbannen.

Weiterhin gibt es aber auch eine Reihe von „Un“-Themen die im Fernsehen und auch den anderen Massenmedien gar nicht diskutiert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Zinseszins-System. Ein anderes Beispiel ist die Berichterstattung über den 11. September 2001. Die offizielle Variante ist bis heute, dass ein paar Muslime in Hamburg losgeflogen sind, ein paar Flugstunden in Florida genommen haben und dann 4 Flugzeuge mittels Teppichmesser derart in ihre Gewalt gebracht haben, um sie in die bekannten Gebäude stürzen zu lassen. Gesteuert wurde das ganze aus einer Höhle per Satellitentelefon durch Bin Laden. Jegliche Fragen sind unerwünscht und werden sofort mit dem Totschlage-Argument „Verschwörungstheorie“ aus der Welt geschafft, als wenn Fragen schon eine Theorie darstellen würden. Ein normal-interessierter Journalist von den „stets kritischen“ Medien müsste aber normalerweise der erste sein, der solche Fragen stellt. Und siehe da – einer hatte es dann auch tatsächlich einmal gewagt und eine hervorragende Sendung zum 11.9. produziert, die dann auch im Sommer 2003 spätabends im WDR3 ausgestrahlt wurde. Spätabends und in irgendwelchen 3. Programmen oder auf Arte sind üblicherweise die Sendeplätze, auf denen derartige Sendungen wenn überhaupt platziert werden. Diese Sendung sollte dann kurze Zeit später noch zweimal auf Phoenix wiederholt werden, was dann aber kurzfristig wieder gestrichen wurde. Die offizielle Begründung hieß: „Man wolle zu einem späteren Zeitpunkt das Thema noch einmal ausführlicher behandeln“ – und deshalb werden die Wiederholungen gestrichen ???

Was dann aber begann, war eine unglaubliche Hetzjagd gegen die Journalisten, die diese Sendung produziert hatten. In Zeitschriften wie „Der Spiegel“ oder Sendungen wie „Panorama“ wurden die Journalisten mit Neonazis in eine Schublade gesteckt und der Spiegel behauptete, dass die Journalisten nun nicht mehr für den WDR arbeiten dürften, wovon zu diesem Zeitpunkt weder die Journalisten noch der WDR etwas wusste. Der Beitrag in Panorama war derart propagandistisch und polemisch, dass danach selbst hartgesottene Panorama-Fans in dem Panorama-Internetforum ankündigten, diese Sendung nicht mehr anschauen zu wollen. Die „Argumente“ mit denen in Spiegel & co. die Fragesteller ruhig gestellt werden sollten, sind derart fadenscheinig, dass man schon erstaunt ist, für wie blöd die deutsche Bevölkerung eigentlich von gewissen Kreisen gehalten wird. Normalerweise kann man beim WDR jeden Beitrag nachträglich noch bestellen. Ausgerechnet dieser Beitrag ist aber „unglücklicherweise verschwunden“. Auch entlarvende Beiträge von BBC und CNN können „leider nicht mehr aufgefunden werden“. Mehr zu dem Thema 11.9. in dem entsprechenden Kapitel.

Hieran wird aber sehr deutlich, wie die Zensur – und nichts anderes liegt hier vor – in unseren Massenmedien funktioniert. Teilweise lässt man solche kritischen Sendungen an einem unattraktiven Sendeplatz auch mal zu, um danach an den Redakteuren/Journalisten ein Exempel zu statuieren. Dadurch wird sich jeder Journalist, der vielleicht eine Familie zu ernähren hat, zweimal überlegen, ob er einer gewissen Kreisen unangenehmen Wahrheit in Zukunft nachforscht.

Die meisten Verlage und auch Fernsehsender gehören zu großen Medienkonzernen, in denen die angestellten Redakteure nicht mehr frei agieren können. Gewisse Themen „fasst man nicht an“ oder berichtet darüber linientreu. Die Linie wird von oben vorgegeben und die meisten Journalisten halten sich daran, denn ansonsten ist die Karriere schnell beendet – siehe das obige Beispiel. Ich möchte an dieser Stelle keinen Journalisten verurteilen, der vielleicht eine Familie zu ernähren hat und deshalb die vorgegebenen Regeln einhält. Trotzdem haben die Journalisten eine besondere Verantwortung – viele haben aus Idealismus diesen Beruf ergriffen und wollten eigentlich der Wahrheit und Aufklärung wegen Artikel verfassen und Sendungen gestalten. Irgendwann werden sie sich fragen lassen müssen, warum sie mitgeholfen haben, die Dinge, die sich entwickeln werden, zu unterstützen. Einen neuen 11.9. kann man nur verhindern, indem man durch hartnäckige Fragen die wirklichen Täter bloßstellt und aus der Reserve lockt. Wenn man ausschließlich deren wirklich extrem schwache und durchschaubare Geschichten über die Täter und Gründe nachplappert, hat man eine Mitschuld daran, wenn nach gleichem Muster weitere ähnliche oder schlimmere Anschläge passieren. Sie, liebe Journalisten und Redakteure haben es in Ihrer Hand. Vielleicht erinnern Sie sich mal daran, warum Sie eigentlich diesen Beruf ergriffen hatten. Wenn genügend das Spiel nicht mehr mitmachen, können Dinge verändert werden. Es ist sicher nicht leicht, wie selbst ein Ulrich Wickert von den Tagesthemen feststellen musste, als er eine paar kritische Fragen zum 11.9.2001 aus einer indischen Zeitung wiedergab. Er musste nach massivem Beschuss klein beigeben, ansonsten hätte selbst „Mr. Tagesthemen“ schon damals seinen Hut nehmen müssen.

Hieran sieht man aber sehr gut, dass die öffentlich-rechtlichen Medien auch nicht unabhängig agieren können. Die Nachrichten und Meldungen kommen heutzutage von Konzernen wie Reuters oder CNN und werden meistens direkt von ARD und ZDF übernommen.

Was heißt das nun in der Konsequenz ?

Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass unsere „freie Presse“ leider ganz und gar nicht mehr frei ist. Bei bestimmten Themen muss linientreu berichtet oder auch geschwiegen werden. In unserer Verfassung, die eigentlich keine ist, sondern nur ein Grundgesetz und das seit der Wiedervereinigung eigentlich auch ungültig ist (wieder so ein Un-Thema) steht : „Eine Zensur findet nicht statt !

Das Gegenteil ist der Fall, wenn auch nicht mit den Mitteln, wie sie aus Diktaturen u.a. bekannt waren. Dafür funktioniert sie um so besser – wussten Sie eigentlich, dass jedes Jahr trotzdem auch eine größere Anzahl von Büchern in Deutschland verboten werden ?

Was soll damit erreicht werden ?

Das Ziel der Kräfte hinter den Medien ist es, dass sich die Menschen mit bestimmten Themen beschäftigen sollen und dort dürfen und sollen sie auch leidenschaftlichst diskutieren und nach weiteren Details gieren. Andere Themen, die die Menschen eventuell zu bestimmten Fragen und Hintergründen führen würden, werden totgeschwiegen und lächerlich gemacht, wenn sie dann doch hochkochen. Früher nannte man das wohl „Brot und Spiele“. Die weitergehende Agenda und deren Ziele, welche die Menschen möglichst noch nicht erkennen sollen, ist in dem Kapitel „Die wirklichen Machthaber“ beschrieben.

Es muss hierbei aber noch gesagt werden, dass ein Großteil der deutschen Bevölkerung in diesem System gerne mitspielt, denn die Begeisterung für beispielsweise das „Dschungel-Camp von Küblböck & co“ ist nicht von den Medien erlogen, sondern absolut real. Deshalb auch hier ganz klar die Aussage, dass es nicht nur die „bösen“ Medien sind, die manipulieren, es muss auch welche geben, die sich gerne manipulieren lassen. Mit Sensationsgier und Schadenfreude fängt man immer wieder die Massen und auch ich muss zugeben, dass ich auch nicht völlig immun dagegen bin. Man sollte nur aufpassen, dass man nicht zu viel Energie für diese völlig irrelevanten Dinge verschwendet. Die Nachrichten- oder Magazin-sendungen sehe ich aber schon lange in einem ganz anderen Licht und mittlerweile ist es schon fast erheiternd zu sehen, wie absolute Nichtigkeiten wie die Kandidatenfrage für den Bundespräsidenten die halbe Tagesschau füllen, während parallel dazu es in einer Auseinandersetzung zwischen dem Internationalen Währungsfond und Argentinien gerade darum ging, ob unser Weltwirtschaftssystem demnächst zusammenbricht. Näheres dazu im Kapitel Wirtschaft.

Das Internet ist momentan noch eine Ausnahme, da dort noch jeder mehr oder weniger unerkannt schreiben kann was er möchte. Man bekommt es mittlerweile aber fast unweigerlich mit dem Verfassungsschutz zu tun, wenn man nicht anonym bleibt und Themen anspricht, die nicht diskutiert werden sollen. Natürlich ist im Internet viel Unsinn, der es nicht wert ist, nur angeschaut zu werden. Es gibt aber auch sehr viele und sagenhaft gut recherchierte und belegte Informationen, mit denen man sich wieder selbst ein umfassendes Meinungsbild zu einem Thema machen kann. Es ist leider zu erwarten, dass diese Möglichkeit sehr bald unterbunden wird, denn das ist den Mächtigen natürlich ein Dorn im Auge. Gerade im Rahmen des „Kampfes gegen den Terrorismus“ als Reaktion auf die Anschläge vom 11.9.2001 wurden schon eine Reihe von Maßnahmen getroffen, was die Überwachung des Internets betrifft. Herr Schäuble und Konsorten veranstalten ja mittlerweile einen Hexentanz um das „gefährliche Internet“, in dem sich angeblich fast nur noch Terroristen und Kinderschänder tummeln. Vorratsdatenspeicherung, heimliche Online-Durchsuchungen und viele andere neue Maßnahmen werden laut gefordert und durchgesetzt. Weitere genannte Gründe sind auch der Urheberschutz, die mit „Digital Rights/Restrictions Management“ und TCPA technisch und juristisch vorbereitet werden.

Die Gesetze, die zum Teil auf abenteuerlichen Wegen mit möglichst wenig Aufsehen und Öffentlichkeit durch die Parlamentskammern geschleust werden – das ist eine Tatsache, haben Sie davon in Ihren Medien eigentlich schon mal etwas gehört ? – sind völlig untauglich, um irgendwelche Terroristen zu fangen, eignen sich aber hervorragend zur totalen Überwachung der Bevölkerung und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet.

Es ist mittlerweile gut zu beobachten, dass Fernsehmoderatoren, Journalisten und sogar Kabarettisten schnell Probleme bekommen können, wenn Sie zu laut oder zu stark von der offiziellen Linie abweichen. Auch werden immer mehr Webseiten angegangen, wenn sie zu erfolgreich werden. Dieses Vorgehen läßt doch schon ein großes Fragezeichen bei der Frage nach der Demokratie in Deutschland auftauchen. Sobald Verbote und Repressalien Argumente ersetzen, muss man sich schon fragen, ob die kritischen Inhalte wirklich so abstrus sind, wie sie gerne von den Medien dargestellt werden ? Das übliche Vorgehen ist, je nach Erfolg eines kritischen Autors, zunächst Ignorieren und Totschweigen, danach Verunglimpfung und am Ende Verbot und Anklage. Bei Insidern und Aussteigern kann je nach Popularität auch schlimmeres bis hin zur „Verselbstmordung“ passieren.

Zum Abschluss des Kapitels möchte ich Sie eigentlich nur bitten, kritisch auf die Informationen zu sehen, die Sie tagtäglich geliefert bekommen. Werden Sie selbst aktiv, sich Informationen zu besorgen zu denjenigen Themen, die Sie! für wichtig halten. Momentan kann man das noch gut mittels Internet oder Büchern tun.

Wenn Sie einmal einen Insider-Einblick in das Geschehen in und hinter unseren Massenmedien werfen möchten, kann ich Ihnen das Buch „Das Medienkartell“ von Eva Herman empfehlen. Danach wird Ihnen klar sein, warum die Massenmedien nur noch so agieren, wie wir sie erleben. Warum gewisse Themen ausgespart werden oder nur noch in ein und derselben Art über diese berichtet wird. Warum gibt es den klassischen Reporter und investigativen Journalisten dort praktisch nicht mehr ? Eva Herman war Sprecherin bei der Tagesschau, bis sie dann auf unmögliche Art und Weise „entfernt“ wurde. Ihr Verbrechen war, dass sie an Teilen der Familienpolitik im dritten Reich auch den einen oder anderen brauchbaren Aspekt gesehen hatte. Durch ihren Rausschmiss wurden ihr aber die Augen geöffnet und sie ist ein Insider im Medien-Business. Sie kann deshalb sehr gut die dortigen Vorgänge beleuchten und erklären.

Quelle


Das Medienkartell: Wie wir täglich getäuscht werden

»Vierte Macht« oder fünfte Kolonne? Wie uns das Medienkartell täglich manipuliert Medien sollen informieren. Aber sie manipulieren. Die veröffentlichte Meinung steuert die öffentliche Meinung. Ob Euro-Krise, Integrationslüge, Feministinnen-Propaganda oder die absolut einseitige Berichterstattung über die Entwicklung im Nahen Osten und in Nordafrika: Ein Medienkartell maßt sich an, die Menschen zu täuschen und umzuerziehen. Eva Herman demaskiert die Protagonisten dieses Kartells. Die Autorin ist überzeugt: »Wir werden täglich getäuscht.« Als langjährige Tagesschau-Sprecherin, Journalistin und Erfolgsautorin kennt Eva Herman die Mechanismen und Strategien des Kartells nicht nur sehr genau. Sie hat sie selbst zu spüren bekommen. Ihr neuestes Buch ist aber weit mehr als nur eine Abrechnung mit einer unheilvollen Allianz aus Mainstream-Medien, politischen Entscheidungsträgern, Konzernlenkern und Lobbyisten. Es ist in erster Linie ein Appell an die Medienkonsumenten. An alle Menschen, die es nicht mehr länger hinnehmen wollen, manipuliert, indoktriniert und umerzogen zu werden. Für sie hat Eva Herman eine ermutigende Botschaft: Das System ist im Umbruch begriffen. Die Medienmafia schafft sich gerade selbst ab. Die Auflagenzahlen einstiger Presseflaggschiffe sinken dramatisch. Und immer mehr Menschen hinterfragen die Informationen, die ihnen die sogenannten Qualitätssender ARD und ZDF in ihren Nachrichten- und Magazinformaten bieten. Alternative Portale im Internet, betrieben von unabhängigen Journalisten, gewinnen an Bedeutung. Wie wichtig es ist, sich wirklich unabhängig vom Medienkartell zu informieren, macht Eva Herman an mehreren konkreten Beispielen deutlich. So erfährt der Leser unter anderem: -Wer die Nachrichtenquellen unserer Qualitätsjournalisten sind -Wie die Europäer von den Medien politisch korrekt umerzogen werden -Dass 86 Prozent der Qualitätsjournalisten sich politisch als rot-grün einschätzen -Nach welchen Mustern die Medieninquisition und Medienhetze gegen Andersdenkende abläuft und wer ihre Opfer sind Am Ende ihres Buches veröffentlicht Eva Herman Interviews mit zwei prominenten Opfern des Medienkartells: dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann und dem einstigen Kommandeur der Bundeswehr-Elitetruppe KSK, Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel. Beide sprechen Klartext, schildern die damaligen Kampagnen in allen Details. Wer weiß, wie die Mechanismen des mächtigen Medienkartells funktionieren, immunisiert sich gegen Manipulationen und Umerziehung. »Eine beständige Umerziehung und Indoktrinierung durch unsere Medien sowie die verderbliche Saat der Frankfurter Schule, die in der sogenannten Kulturrevolution der Achtundsechziger aufgegangen ist, haben aus einem vormals stolzen Kulturvolk eine Gesellschaft gemacht, die sich praktisch aufgegeben hat«. Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel


Der Fall Eva Herman: Hexenjagd in den Medien

Arne Hoffmann: Der Fall Eva Herman
Mehrfach wurde Eva Herman zur beliebtesten Moderatorin Deutschlands gewählt. Nachdem sie aber im Frühjahr 2006 die Erfolge der feministischen Bewegung infrage stellte, lancierte Emma-Chefin Alice Schwarzer eine Kampagne, um Herman aus der Tagesschau zu entfernen. Anderthalb Jahre später, nach einem inquisitorischen TV-Tribunal bei Johannes B. Kerner, titelt die Bild-Zeitung Ist Eva Herman braun oder nur doof?, auf den Seiten des Focus heißt es, dass man an ihre Bücher sofort mit dem Feuerzeug dran möchte, und der Neuen Zürcher Zeitung zufolge ist Eva Herman mittlerweile die meistgehasste Frau Deutschlands. Wie kam es zudieser rasanten Hexenjagd? Und was darf man im Deutschland 2007 eigentlich noch sagen, ohne sich in Gefahr zu begeben?

In einer erschütternden Medienanalyse zeigt der liberale Journalist Arne Hoffmann, welche Entwicklung hier stattgefunden hat. Gleichzeitig ist dieses Buch ein flammender Appell für mehr Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft, ein Appell, der weit über das Thema Eva Herman hinausreicht.


1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte: Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg

‚Was hat die Generation meines Vaters dazu bewogen, nur 20 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?‘
Zunächst hat Gerd Schultze-Rhonhof nur eine Antwort auf diese Frage gesucht.

Es ist der Beginn einer fünfzehnjährigen Spurensuche, die in der jetzt vorliegenden 9. Auflage ihr vorläufiges Ende gefunden hat. Der Autor wartet mit einer großen Zahl neuer Dokumente, Informationen und Erkenntnisse auf, um seiner Ausgangsfrage näher zu kommen.

So gibt es neue Absätze/Kapitel über das Münchener Abkommen, Hitlers Lebensraumpolitik, Polens Rolle, Deutschlands Friedensangebote u. a. Dokumente belegen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den Zweiten Weltkrieg angezettelt haben. Und der Autor stellt fest: Die deutsche Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist nur zu verstehen, wenn man das zeitgleiche Geschehen in den anderen Ländern kennt.