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steigen auf 68 Milliarden Euro – Rekord

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Die langfristigen Kosten der Pensionen der EU-Institutionen steigen weiter an. Wie „Bild“ (Montag) unter Berufung auf die Jahresrechnung 2016 der EU-Kommission berichtet, lagen die Kosten Ende 2016 bei 67,664 Milliarden Euro – so hoch wie nie zuvor.  Das waren 3,85 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Zahlen müssen dafür die EU- Untertanen mit ihren Steuern.

Von den Gesamtkosten entfielen 58,7 Milliarden Euro auf die Pensionen der EU-Beamten, 1,8 Milliarden auf die Pensionen der EU-Spitzen (z.B. Kommissare, EU-Abgeordnete) und sieben Milliarden Euro auf die Krankenkosten der Pensionäre. Allein 2016 gab die EU 3,7 Milliarden Euro für Pensionen aus.

Die Privilegien der EU-Beamten: Maden im Speck

Während die Untertanen darben und in manchen Südstaaten bis zu 30% Arbeitslosigkeit herrscht, gönnen sich EU-Beamte astronomische Gehälter – und das zu Konditionen, von denen ein normaler Arbeiter noch nicht mal zu träumen wagt. Allein 4365 EU-Beamte „verdienen“ mehr als die Bundeskanzlerin. Insgesamt zählt der EU-Apparat inklusive sogenannter „Vertragsmitarbeiter“ rund 57.000 Gehaltsempfänger. Und täglich werden es mehr.

  • Das Einstiegsgehalt liegt bei 2.654 Euro – das Grundgehalt eines Spitzenbeamten beträgt 18.370 Euro, ohne Zulagen.

  • EU-„Könige“ erhalten bis zu 24000 Euro. Laut EU-Selbstauskunft „verdienen“ allein offiziell 37 Top-Beamte 24000 Euro pro Monat (also mehr als die Bundeskanzlerin). Doch diese „Bescheidenheit“ trügt. Inklusive Zulagen und Steuervorteil sind es laut „WELT“ derzeit  4365 EU-Beamte, die mehr als die Bundeskanzlerin verdienen. Und sie wollen noch mehr. Anders als in der Industrie, wo Lohnkürzungen teilweise Realität sind, pochen die EU-Bonzen auf garantierte Gehaltserhöhungen.
  • Die Zulagen können bis zu 23 Prozent an Extra-Einkommen ermöglichen.

  • Die Wochenarbeitszeit beträgt lächerliche 37,5 Stunden.

  • Für verheiratete Beamte kommen monatlich mindestens 243 Euro Haushaltszulage hinzu. Und für jedes Kind gibt es einen Zuschlag von 372 Euro.

  • Und nun kommt der erste Hammer: Für Eurokraten gelten minimale Steuern: Der Steuersatz beträgt nur maximal 25 Prozent!

Doch weiter gehts:

  • Statt der in Deutschland üblichen zwei Tage, gibt es auf EU-Ebene vier Tage für die eigene Hochzeit frei.
  • Angenehm sind auch die sogenannten Büroschließtage, die nicht vom Urlaub abgezogen werden. Diese Schließtage, diese Jahr sind es sieben, fallen gerne auf den 2. Januar oder 27. und 28. Dezember.

  • Fliegt der Beamte auf Urlaub, bekommt er je nach Entfernung seines Heimatlandes von Brüssel bis zu sechs zusätzliche Reisetage bewilligt.

  • Für Arbeitseinsatz jenseits der 37,5-Stunden-Woche gibt es bis zu zwölf zusätzliche Zeitausgleichstage pro Jahr für Beamte in niederen Gehaltsstufen

  • Der Bund der deutschen Steuerzahler hat errechnet, dass so in Summe ein Urlaubsanspruch von bis zu 67 Tagen im Jahr besteht. Ein EU-Beamter im Auswärtigen Dienst kommt inklusive Sonder- und Erschwerniszulagen gar auf rund 17 Urlaubswochen oder 88 freie Tage.

  • Und noch ein Hammer: Die (Heim-)Reisekosten für Verwaltungsbedienstete und deren Angehörige werden einmalig am Ende des Jahres pauschal abgegolten – ungeachtet dessen, ob sie beansprucht werden oder eben nicht!

  • Dazu gibt es Einrichtungs-und Wiedereinrichtungshilfe bei Dienstan- und -austritt, jeweils in der Höhe zweier Grundgehälter, fallweise Mietkostenzuschuss und eine Kostenpauschale für Dienstreisen – die nicht belegt werden müssen!

  • Und weil besonders Spitzenbeamte so hart arbeiten, gönnen sie sich die Rente durchschnittlich schon ab 61 Jahren. Offiziell darf ein männlicher EU-Beamter zwar erst mit 63 in Rente gehen, doch die bis dahin hält es kaum jemand aus. Damit der Luxus aber auch im Rentenalter garantiert ist, erhält etwa ein EU-Generaldirektor, der 22.000 Euro brutto pro Monat kassiert, eine Rente von bis zu 12.600 Euro.

  • Aber das reicht alles noch nicht. In ihrer Geldgier wurden Abgeordnete des Europäischen Parlaments auf frischer Tat beim Spesenbetrug ertappt. Der Trick: Man trägt sich in Anwesenheitslisten ein, kassiert Tagesgeld – obwohl man gar nicht da ist, sondern schon auf dem Heimweg.  Laut einem Bericht des Hamburger Magazins „Stern“ besteht gar der Verdacht, dass einzelne Europa-Abgeordnete Strohleute zum Unterschreiben im Zentralregister des Parlaments geschickt hätten, obwohl sie selbst an diesen Tagen gar nicht anwesend waren.

     

    Video-Doku: Grüne EU Abgeordnete – Spesenbetrug im EU-Parlament

    EU-Beamte: Geld verdienen im Schlaf

    Quelle