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Explosion nach einem Luftangriff der US-Luftwaffe (Archivbild)
Eine verlogene Kampagne – das ist Washingtons angeblicher Krieg gegen den IS. Dieser Ansicht ist Michael Carley, Geschichtsprofessor an der University of Montreal. Die Agentur Sputnik hat mit dem Forscher über Washingtons Machenschaften in Syrien gesprochen.

Die USA „tun so, als würden sie gegen die Terroristen kämpfen. Aber in Wirklichkeit beachten sie den IS oftmals gar nicht. Die Amerikaner haben einfach Spaß daran, Wüstensand zu bombardieren“, sagte Carley im Sputnik-Gespräch. Ein Beispiel von vor wenigen Jahren:

„Als Palmyra vom IS angegriffen und besetzt wurde, brauchten die Terroristen drei Tage, um die Wüste zu durchqueren. Die Amerikaner wussten davon und ließen sie gewähren.“

„Und davor hatte es Berichte gegeben, die CIA habe Terroristen aus Libyen nach der Zerstörung dieses Landes bewaffnet und nach Syrien geschickt“, erinnert der Geschichtsprofessor.

Es gebe wohl nur eine Gruppe, die von den Verwicklungen zwischen den USA und dem IS nichts wisse: „Die amerikanische Öffentlichkeit“, sagt der…

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