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Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

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Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis (ganz links) demonstriert auf seiner eigenen Veranstaltung gegen einen zahlenden Standbetreiber, den Antaios-Verlag.

Vom 11. bis zum 15. Oktober findet die Frankfurter Buchmesse statt. Lesehungrige aller Art tummeln sich wieder zwischen den Ständen. Alle Standbetreiber müssen zahlen, aber von manchen ist nur die monetäre Zuwendung gerne gesehen, das Angebot und die Standbetreiber selber versucht man auszugrenzen und leistet beim Versuch, ihr Geschäft zu schädigen, schon bei der Zuweisung des Standplatzes Vorschub und den Gegnern Unterstützung – so geschehen dem Antaios-Verlag.

Die Organisatoren der Buchmesse haben den Verlag von Götz Kubitschek ganz bewusst in Halle 3.1, Reihe G, gegenüber dem Stand der linken Amadeu-Antonio-Stiftung der Stasispitzelin Anetta Kahane platziert, wo sich bestimmt während der ganzen Dauer der Messe linksradikales Hetzpersonal einfinden wird.

Mit derartigen Schikanen kann Unternehmer Kubitschek aber souverän umgehen. Dennoch ist es ziemlich bezeichnend für die Taktik „Deine Kohle ist ok, Du aber nicht“, dass der Messeorganisator, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, auf seiner eigenen Veranstaltung gegen einen zahlenden Standbetreiber demonstriert, gleichzeitig aber völlig schizophren von „Meinungsfreiheit für alle“ faselt. Meinungsfreiheit, wie Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis sie versteht, selbstverständlich.

„Meinungsfreiheit umfasst alle, aber es ist unsere Pflicht, laut und deutlich für unsere Werte und gegen Rassismus einzutreten“, erklärte er zu dieser absurden Aktion und bestätigt damit, dass nur jene eine Meinung haben und sie öffentlich vertreten dürfen sollen, die seinen und den linken „Werten“ einer Amadeu-Antonio-Stiftung entsprechen.

Und so läuft der Messe-Vertreter mit einem Häufchen anderer aufrechter Demokraten und Gesinnungswächter mit Schildern für „Respekt und Vielfalt“ am Stand des Antaios-Verlags auf.

Meinungsfreiheit nur ein Gut für Linke, der OB steht dazu

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ist das aber nicht genug. Der Spezialdemokrat steht offen dazu, dass Meinungsfreiheit und die angeblich sozialistische Gleichheit aller nur für seinesgleichen zu gelten habe und gibt alles für den Kampf gegen Rechts.

Die Hessenschau berichtet:

Ein paar Meter weiter hat die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank ihren Stand. Gedränge auch hier: Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hat sich angekündigt –

und wettert, kaum angekommen, gegen die „Fehlentscheidung des Börsenvereins“, rechte Verlage zuzulassen. Die Organisatoren seien „zu passiv“, man müsse, „die Vielfalt, die wir in Frankfurt leben, ernstnehmen“.

Um seinen Willen gegen alles, das nicht in sein persönliches totalitäres Gesinnungsspektrum passt vorzugehen agitiert er offen und legt selber Hand an. Die vom Bildungsministerium geförderte „Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank“ ist mit der Aktion „Mut – Mutiger – Mund auf!“ unweit des Antaios-Standes vertreten und wirbt mit Mund-Fotos, Flyern und Buttons für eine offene und tolerante Gesellschaft. Da linke Toleranz aber nur „aushält“ was ihrer Gesellschafts- und Wertezersetzung nicht entgegensteht und die von ihr sonst von allen geforderte Akzeptanz, für Andersdenkende gar nicht im Weltbild hat, nutzt OB Feldmann die Gelegenheit und krallt sich einen Tisch der auch vom Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützten Aktion mit „Mund auf“-Buttons und Flyern und verlagert ihn provokativ zum Antaios-Stand.

1:0 für Götz Kubitschek

Götz Kubitschek lässt sich aber nicht so leicht provozieren und bemerkt trocken, dass Intoleranz in der Tat etwas Gefährliches sei. „Manchmal ist es schwierig, mit der Intoleranz der Toleranten zu leben“, so Kubitschek, der Feldmann auf diese Art ziemlich blöd dastehen lässt. Einige Mitarbeiter des Antaios-Verlages haben sich dann sogar gerade deshalb selber „Mund-auf“-Buttons angesteckt, berichtet die Hessenschau.

Wen wundert es bei derartiger Agitation seitens des Veranstalters und des Oberbürgermeisters, wenn linksradikale Idioten nichts dabei finden, wie gewohnt ihrem Hass freien Lauf zu lassen und auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschrecken. Über rund 30 Bücher des Verlages wurde Kaffee und Zahnpasta verteilt. Antaios postete morgens ein entsprechendes Foto auf Twitter:

Screenshot-2017-10-12 Antaios-Verlag auf Frankfurter Buchmesse attackiert

Im Gegenzug stellte Götz Kubitschek elegant OB Feldmann bloß und unterbricht die Nabelschau des Meinungsfaschisten. Als dieser gerade vor Fernsehkameras betont, wie er auf der Messe für Meinungsvielfalt eintrete, stellt Kubitschek sich neben ihn und fragt u.a. ob er über Demokratie sprechen wolle. Will er natürlich nicht, sondern legt das Gesprächsangebot als Provokation aus, auf die er (feige) nicht eingehe.

Auch die Amadeu-Antonio-Stiftung will nicht reden, sondern nur agitieren. Schon vor der Messe hatte die Autorin und Ehefrau von Götz Kubitschek, Ellen Kositza, die Stiftung in einem offenen Brief zu einem Gespräch eingeladen. Auch diese Geste wurde ausgeschlagen. Man werde über dieses „Stöckchen nicht springen. Eine öffentliche Diskussionsrunde auf der Buchmesse wird es nicht geben“, man wolle die Meinung der „Neuen Rechten“ nicht diskutabel machen, hieß es seitens der linken Kämpfer gegen Rechts und die Meinungsfreiheit.

Die Angst vor Machtverlust, die eigene Argumentlosigkeit und insgesamt eine linksfaschistische Ideologie im Kopf sind ganz offensichtlich eine hochtoxische Mischung, die nicht nur das Hirn des Einzelnen zerstört, sondern leider über kurz oder lang ganze Gesellschaften und die sie erhaltenden tatsächlichen Werte vernichtet.

Videobericht der Hessenschau:

Quelle


Finis Germania (Kaplaken)

Der Kulturhistoriker Rolf Peter Sieferle nahm sich im September 2016 das Leben. Seine nachgelassenen Gedanken über die sprichwörtliche Lage der Nation sind Teil seines Vermächtnisses: sie erscheinen als 50. Band der reihe kaplaken.

In den 30 Miszellen, die diesen Band bilden, beschreibt Sieferle die Situation, in der sich die Deutschen befinden: vom »Deutschen Sonderweg« und der »Siegerperspektive« über »Politiker und Intellektuelle« bis zur »Logik des Antifaschismus«

– Sieferle bringt eine kaum zu widerlegende Ausweglosigkeit zur Sprache, die aus konservativer Sicht verheerende Gemengelage aus demographischer und kultureller Schwäche, Schuldkult und geistiger Okkupation, mangelndem Widerstandsmut und Selbstverachtung. Es sieht nicht gut aus für uns.

Das Buch ist ein bemerkenswertes Vermächtnis, das den Verlust des Denkers Sieferle unterstreicht.

Platz 6 in der Spiegel-Bestsellerliste, Platz 9 bei „Sachbücher des Monats“ von Süddeutscher Zeitung und NDR!


 Das andere Deutschland. Neun Typen

Der Mainstream ist zum Mahlstrom geworden. Aber wer ihm entkommt, hat unversehens Boden unter den Füßen. Aber an welchem Ufer findet er sich da? Doch nicht – am rechten? Muß er sich Sorgen machen? Ist dies das »andere Deutschland«? In der Tat! Und: Man ist da nicht allein! Da sind Typen, die ein wenig skurril erscheinen, und andere, mit denen sich durchaus Staat machen läßt …

Erik Lehnert und Wiggo Mann lassen neun Typen unserer Gegenkultur aufmarschieren – nicht in militärischer Formation, sondern als ziviles Widerstandsmilieu. Der Konservative, der Aktionist, der Aussteiger, der Wutbürger – wer diese Typen inspiziert, entdeckt kräftige Lebensentwürfe.

Machen wir unser Spektrum groß und größer! Wir sind viele! Laßt uns die Schubladen aufreißen und mit den Etiketten spielen! Das »andere Deutschland« ist groß, bunt und schön!

Komm ins Freie, Freund: Du bist nicht allein!


Screenshot-2017-10-12 Verlag Antaios