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von Götz Kubitschek

Götz Kubitschek ist Verleger (Antaios) und seit 2003 verantwortlicher Redakteur der Sezession.

Eine erster leiser Ruf genügt, und die Hunde schlagen an: Ja, Antaios und Sezession werden auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt präsent sein.

Wir werden vom 11. bis zum 15. Oktober in der Messehalle 3, Ebene 1, einen schönen 12qm-Eckstand betreiben und unser Programm aus den letzten Jahren präsentieren – von Sieferle, Pirincci und Vonderach über Kositza, Donovan und Kleine-Hartlage bis zum Staatspolitischen Handbuch und der kaplaken-Reihe, dem theoretisch-metapolitischen Herzstück des Verlags.

Das Gastland Frankreich grüßen wir mit den Übersetzungen der Werke Jean Raspails (Das Heerlager der Heiligen, Sieben Reiter, Der Ring des Fischers), Renaud Camus (Revolte gegen den Große Austausch) und Richard Millets (Verlorene Posten sowie neu: Töten).

Mit den Identitären Martin Sellner (Identitär!) und Mario Müller (Kontrakultur) feiern wir die Rückkehr von der erfolgreichen Kampagne #DefendEurope, und wenn das Autorenteam, das seit drei Tagen schuftet, den engen Zeitplan einhält, werden wir sogar noch das Buch zur Kampagne präsentieren können.

Besonders gespannt sein darf die Messe auf das Buch Mit Linken leben von Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld. Wir werden von dieser linksliberalen Feuilletonmasse, von diesen Gesinnungsethikern und Lückenpreßlern, vorauseilend Gehorsamen und Mainstreamschwimmern umzingelt sein und die geistige Hilflosigkeit riechen können, wenn dort der Schweiß ausbricht. Denn man kann sich in diesem Milieu einfach nicht entscheiden: Totschweigen? Denunzieren? Ausgrenzen? Beschimpfen? Alles zugleich?

Uns egal. Hiermit ergeht die erste von etlichen Einladungen an alle unsere Leser zu folgenden Terminen:

Freitag, 13. X.

  • 16.30 Uhr – „Sieferle lesen – zum Umgang mit einem Feuilletonskandal (Forum Wissenschaft und Bildung, Halle 4.2., mit Erik Lehnert und Götz Kubitschek);
  • 17.00 Uhr – „Mit Linken leben – eine Herausforderung“ (Forum Wissenschaft und Bildung, Halle 4.2., mit Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld);
  • ab 18.00 Uhr: Umtrunk an unserem Messestand.

Samstag, 14. X.

  • 16.30 Uhr – „Identitär! – Innenansicht einer Bewegung“ (Forum Wissenschaft und Bildung, Halle 4.2., mit Mario Müller und Martin Sellner);
  • 17.00 Uhr – „Verbrennt ihn! – Akif Pirincci im Gespräch“ (Forum Wissenschaft und Bildung, Halle 4.2., mit Akif Pirincci und Ellen Kositza)
  • ab 18.00 Uhr: Umtrunk an unserem Messestand und Rückkehrfeier für die Crew von #DefendEurope.

Das Forum in Halle 4.2, an dem wir uns mit diesen vier Veranstaltungen beteiligen, hat 100 Plätze. Sollten wir locker vollkriegen.

Zuvor lohnt sich natürlich ein Gang über die Messe, neben uns stellen aus: Ares-Verlag, Cato, Duncker & Humblot (Carl Schmitt!), DVA (Sarrazin!), Hanser (Botho Strauß!), Junge Freiheit, Karolinger, Klett-Cotta (Ernst Jünger!), Klostermann (Martin Heidegger!), Manuscriptum, Matthes & Seitz (Henry David Thoreau!), Suhrkamp (Peter Sloterdijk!), Tumult und viele andere.

Die Frankfurter Rundschau hat investigativ bei der Messeleitung wegen uns nachgebohrt:

Die Frankfurter Buchmesse sieht keinen Anlass, den Auftritt des Antaios-Verlags einzuschränken oder abzusagen. „Solange nicht gegen Recht und Gesetz verstoßen wird, lehnen wir solche Anfragen nicht ab. Das bleibt auch in diesem Jahr so“, sagt Katja Böhne, Pressesprecherin der Buchmesse, der FR. Die Buchmesse verstehe sich als Ort des  politischen Austausches. Entsprechend hoch werde das Prinzip der Meinungsfreiheit gehalten. Man werde aber „einen aktiven Umgang“ mit den Inhalten der rechten Verleger suchen, so Böhne.

Falls wir helfen sollen: Wir haben den „aktiven Umgang mit den Inhalten“ unseres Verlags bereits gefunden und freuen uns sehr auf die Messe, auf möglichst viele unserer Leser und auf möglichst viele lange Gesichter.

Quelle


Frankfurter Buchmesse 2017

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