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Frankreich: Evangelischer Pfarrer verwaltet Gewerbe von 50 nigerianischen Prostituierten

Nigerianische Prostituierte in Frankreich. Foto: valeursactuelles.com

Die Kirche und ihr Bodenbediensteten als Institution schinden aus der Migrationskrise ihr eigenes Kapital. Aus diesem Grund befürworten die „göttlichen Stellvertreter“ auch die Migration und helfen bei der Überschwemmung des europäischen Kontinents tatkräftig mit.

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Der evangelische Pfarrer gab den Prostituierten alles: Häuser, Kleider, Essen… aber auch Vans für die Begrüßung von Kunden und Autos mit Chauffeurs, um sie zu treffen. Der 33-jährige Mann verwaltete dieses Netzwerk, das seit Ende 2016 rund fünfzig junge Frauen aus dem Bundesstaat Edo in Nigeria ausnutzte, erklärt Le Parisien. Am Donnerstag, den 28. September wurde er in Lyon der Zuhälterei angeklagt und festgenommen.

Der evangelische Pfarrer – sehr bekannt in der afrikanischen Gemeinde Lyon – suchte junge Frauen in den Migrantenzentren in Italien. Laut Le Parisien kannten einige Mädchen das Schicksal, das sie in Europa erwartete, andere nicht, und dachten, dass sie als Friseure in Afro-Frisur-Salons eingesetzt werden. Das Unternehmen brachte zwischen 100.000 und 150.000 Euro pro Monat ein. Der Pfarrer verwaltete das Netzwerk Darlegungen der Verdächtigen wurden die Gewinne über ein informelles, gemeinschaftsbasiertes Geldtransfersystem nach Nigeria zurückgeführt.

Und während der evangelische Pfarrer in Handschellen abgeführt wurde, forderte er den französischen Präsidenten Macron auf, die Neu-Rechten tatkräftig zu verurteilen, weil sie eine Bedrohung für seine finanziellen Einnahmen sind, die der Pfarrer aus den weiblichen Asylbegehrern integriert?

Evangelicals

Screenshot CNN

Quelle


Die dunklen Seiten Gottes, Bd. 1: Willkür und Gewalt

Nach den Erfahrungen zweier Weltkriege, dem Holocaust, aber auch angesichts der aktuellen Kriegsschauplätze fragen viele Menschen wieder verstärkt: Wo ist Gott?

Was hat er zu tun mit dem Dunkel der Welt? Könnte er helfen? Der Alttestamentler Walter Dietrich und der Systematiker Christian Link stellen sich diesen Fragen und bringen die teilweise äußerst harten und befremdlichen Antworten der Bibel mit den Auskünften von Philosophen und Theologen in Gespräch.


Die dunklen Seiten Gottes. Band 2: Allmacht und Ohnmacht

Wie vereinbaren sich Gottesglaube und Welterfahrung? Lassen sich Allmacht und Güte Gottes zusammendenken?

Wie erklärt sich das vielfältige Leiden in der Welt? Ist es von Gott verhängt, oder leidet auch er daran? Woher kommt das Böse in der Welt? Ist Gott schuld daran oder der Mensch?

Wo bleibt Gottes Gerechtigkeit? Das sind Kernfragen dieses Buches, in dem Walter Dietrich und Christian Link verschiedene Gottesbilder in Vergangenheit und Gegenwart vorstellen und aus unterschiedlichen Perspektiven erörtern.


Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland

Über kirchliche Finanzen wird zwar viel diskutiert, in der Regel überwiegen jedoch die Spekulationen. Erstmals seit 30 Jahren liegt nun wieder eine umfassende Darstellung zu Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland vor, die diese Informationslücke schließt. Carsten Frerk hat für seine Studie die Haushaltspläne von Bund und Ländern, die Geschäftsberichte der Kirchenbanken, amtliche und kirchliche Statistiken, die Jahresberichte der Hilfs- und Missionswerke und unzählige weitere Quellen ausgewertet.

Er beschränkt sich dabei nicht auf die „verfasste Kirche“, sondern versucht, soweit möglich die „Wirtschaft im Raum der Kirchen“ zu berücksichtigen. Denn wer ein Bild von der tatsächlichen Vermögenslage der Kirchen gewinnen will, muss über die in Kirche und Politik kontrovers diskutierte Kirchensteuer hinaus zahlreiche weitere Bereiche berücksichtigen. Viele „kirchliche Rechtsträger“ (von der Kirchengemeinde bis zur Stiftung) verfügen über Grundbesitz, Immobilien oder Firmenbeteiligungen. Im „kirchlichen Raum“ sind zahlreiche Unternehmen angesiedelt, sei es in der Gastronomie, der Touristikbranche oder in der Bauwirtschaft. Die Einlagen kirchlicher Einrichtungen bei den Kirchenbanken sind in den letzten Jahren – bei öffentlich immer wieder betonter Armut – wiederum angewachsen.

Gleichzeitig erhalten die Kirchen staatliche Zuwendungen in einem Umfang, der die Kirchensteuereinnahmen deutlich übersteigt. Bei aller Datenfülle sorgen die detaillierte Gliederung sowie über 150 Graphiken und Schaubilder dafür, dass das Buch übersichtlich bleibt.

Wer sich darüber informieren will, welches Bundesland (in finanzieller Hinsicht) das kirchenfreundlichste ist (es ist übrigens nicht Bayern); wieviel an Spenden jährlich im konfessionellen Bereich eingeht; wie viele der kirchlichen Mitarbeiter tatsächlich von den Kirchen selbst bezahlt werden; wie viel der kirchliche Grundbesitz wirklich wert ist – kommt an Carsten Frerks Studie – in der jede Zahlenangabe belegt und jede Schätzung begründet wird – nicht vorbei.

Autorenporträt:
Carsten Frerk ist promovierter Politologe und lebt als freier Autor in Hamburg.