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Ein Narrativ auf tönernen Füßen

Las Vegas: Ein Narrativ auf tönernen Füßen

Seit Jahren werden bereits bei jedem “Anschlag“ findige Rechercheure aktiv und kommen teils innerhalb von Stunden mit vielen berechtigten Fragen zu dem jeweilig von den LeiDmedien präsentierten “Tathergang“ daher. Oftmals ist viel Unsinn dabei und auch die Spekulationen um etwaig “wahre“ Hintergründe nehmen gelegentlich ein Ausmaß an, welches an der geistigen Gesundheit so manch eines Privatinvestigators zweifeln lässt. Doch gibt es regelmäßig Fragen, welche von den offiziellen Stellen nicht gestellt werden – so auch im Fall Las Vegas.

Das von Behörden und Medien präsentierte Narrativ bezüglich des Vorfalles am Abend des 1. Oktober 2017 in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada besagt, dass Stephen Craig Paddock, ein 64-jähriger Pensionär und Zocker, aus Zimmer 315 des 32. Stockwerks des Mandalay Bay Hotels über einen Zeitraum von fast 20 Minuten ungehindert aus vollautomatischen Maschinengewehren auf Besucher eines Country-Konzerts auf dem Las Vegas Strip geschossen und dabei über 50 Menschen getötet und über 500 verletzt habe.

Am Rande, in den US-Medien ist vom “32rd floor“ die Rede, was von den deutschsprachigen Medien falsch übertragen wurde in das “32. Stockwerk“. In den USA ist das Erdgeschoss der “1st floor“, folglich müsste es hierzulande an sich “31. Stockwerk“ heißen. Doch es wird gewiss einen guten Grund dafür geben, warum dieser “Fehler“ niemanden kümmert …

Es dauerte jedenfalls nicht lange, bis diverse YouTouber das vorliegende Bild- und Filmmaterial kritisch analysierten und namhafte US-Seiten das von den Medien kolportierte Szenario deutlich infrage stellten. Es zeigten sich einige Ungereimtheiten zu dem der Öffentlichkeit verkauften Narrativ, welche von den LeiDmedien nicht im Ansatz aufgenommen werden – gewiss ebenfalls aus gutem Grund.

Behauptungen und viele Fragen

Es heißt, der Schütze sei ein 64-jähriger pensionierter Buchhalter. Er habe zwar eine Jagdlizenz für den Bundesstaat Alaska (wo er offenbar nie gelebt hat), ansonsten jedoch keinerlei nennenswerte Berührungspunkte mit irgendwelchen Waffen gehabt. Dennoch soll dieser Mann minutenlang mit diversen vollautomatischen Maschinengewehren gefeuert haben (es sollen 10 Vollautomaten in seinem Zimmer gefunden worden sein).

Allein diese Behauptung ist schon schwer zu glauben. Die Handhabung eines vollautomatischen Maschinengewehrs ist kein Kinderspiel, es ist eine erhebliche körperliche Herausforderung. Eine solche Waffe über Minuten abzufeuern bedarf mindestens einer guten körperlichen Verfassung, besonders angesichts des kolportierten Szenarios. Irgendein Otto-Normalo wird kaum in der Lage sein, mit derartigen Waffen ohne nennenswerte Anstrengung und ohne entsprechendes Training einfach mal gerade minutenlang über 500 Menschen über den Haufen zu schießen.

Militärs und Spezialeinheiten trainieren Jahre den Umgang mit automatischen Waffen und diese funktionieren keinesfalls immer fehlerfrei. Es kommt bisweilen zu Überhitzungen und Ladehemmungen und zudem muss der Schütze lernen, körperlich mit dem Rückschlag zurechtzukommen. Dabei sein Ziel im Fokus zu behalten und auch zu treffen, bedarf erheblicher Kraft und Ausdauer, selbst wenn “einfach“ in eine große Menschenmenge gehalten wird.

Bei der Daily Mail heißt es:

Obwohl ein ganzes Arsenal an Waffen gefunden wurde, sagte Eric [Paddock], dass sein Bruder niemals “überhaupt ein begeisterter Waffentyp“ gewesen sei und fügte hinzu, dass ratlos sei, wo Stephen sein Arsenal an automatischen Waffen her habe.

Die New York Daily News berichtet, dass Stephen Paddock “mindestens 10 Waffen in sein Hotelzimmer in Las Vegas gebracht“ habe. Man mag unter Umständen annehmen, dass er im Falle einer Fehlfunktion auf entsprechende Reserven zurückgreifen wollte, doch dafür bedarf es gewiss keiner weiteren 9 Gewehre. Dazu stellt sich die Frage, wie oft Paddock dann wohl von seinem Zimmer wohin auch immer gegangen ist, um die ganzen Waffen, welche durchaus einiges an Gewicht mit sich bringen, auf sein Zimmer zu transportieren?

Laut Medienberichten soll Paddock sich in seinem Hotelzimmer selbst erschossen haben, bevor das Sondereinsatzkommando der Polizei das Zimmer stürmte. Ob dies so stimmt, bleibt offen, doch ist es wieder einmal allzu bequem, kann er doch nicht mehr befragt werden. Somit bleiben etwaige Motive im Dunkeln und/oder werden über das Narrativ spekulativ in die Öffentlichkeit getragen.

Yahoo News berichtete ebenfalls, dass Paddock keine Übung im Umgang mit automatischen Waffen und zudem auch keine militärische Ausbildung hatte:

Seine Familie stehe unter Schock, sagte Paddocks Bruder gegenüber US-Medien und er könne nicht verstehen, was seinen älteren Bruder angetrieben habe. »Woher zur Hölle hatte er automatische Waffen? Er hat keinen militärischen Hintergrund oder sowas«, sagte Eric Paddock gegenüber CBS-News. »Er ist ein Typ, der in einem Haus in Mesquite lebte, nach Las Vegas fuhr und dort spielte. Er machte sein Ding, aß Burritos.«

Mindestens bemerkenswert ist auch, dass auf keiner der vielen Filmaufnahmen irgendein Mündungsfeuer im 32. Stockwerk zu erkennen ist. Dagegen wird in einigen YouTube-Filmbeiträgen behauptet, dass etwa auf Höhe des 4. Stockwerks Mündungsblitze sichtbar und zudem mehrere Salven zeitgleich zu hören seien:

In obigem Filmbeitrag wird weiters eine Anti-Trump-Demo gezeigt, auf welcher Stephen Paddock angeblich in einem rosa “NASA“-T-Shirt und einem sogenannten “Pussyhat“ zu sehen sein soll – was Paddock kurioserweise dem linken politischen Spektrum zuordnen würde. Folglich hat sich also ein Trump-Gegner eine Country-Western-Veranstaltung ausgesucht, um dort so viele konservative Mitbürger zu töten, wie möglich …

Es gibt noch viele weitere merkwürdige Aspekte an dem Geschehen in Las Vegas und um Stephen Paddock als mutmaßlichen Täter. Bereits nach nur 2 Tagen verbreitet sich ein fauliger Gestank um diese Geschichte und die Duftnote stinkt ziemlich ausgeprägt nach “Gladio“ und dergleichen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Paddock einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war, doch das Ziel Angst zu verbreiten und zudem der in den USA etwas eingeschlafenen Waffendiskussion neues Leben einzuhauchen, wurde bereits erreicht. Ob die Angst sich in vergleichbarer Art und Weise in Luft auflöst, wie es hierzulande trotz Weihnachtsmarktterror und Kölner Silvesternacht geschehen ist, muss sich noch zeigen. Einstweilen geht “das Leben“ weiter und die USA sind bekanntlich weit, weit weg.

Quelle