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Lebenden werden Organe entrissen?

Als 1967 Dr. Barnard in Südafrika die ersten Herztransplantationen vornahm, erkannten Mediziner und Wissenschaftler rasch, dass Organe von Toten wegen kurzzeitiger Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr für Transplantationen nicht geeignet waren.

Um dieses Problem zu lösen, wurde bereits 1968 von „hirntot“ einer Kommission der amerikanischen Harvard-Universität der neue Begriff des „Hirntodes“ geschaffen. Danach wird ein Mensch mit noch schlagendem Herzen für tot erklärt, sobald seine Hirnströme nicht mehr nachweisbar sind. Die „hirntoten“ Organspender sterben offenbar erst durch die Organentnahme.

Weshalb erhalten sonst als „hirntot“ erklärte Organspender vor der Organentnahme nicht nur hochpotente Schmerzmittel bis hin zu einer Vollnarkose sondern werden zusätzlich sogar noch auf dem Operationstisch festgeschnallt, wenn sie doch als „Hirntote“ eigentlich nichts mehr spüren sollten? Etliche soge nannte „hirntote“ Komapatienten sind vor der Organentnahme sogar wieder aufgewacht. Muss die Hirntod-Definition nicht gründlichst revidiert werden?

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