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Webseite „Die Eidbrecherin“

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Google: „Die Aussagen seien geeignet, Nutzer in die Irre zu führen“ – AfD-Kampagne „Die Eidbrecherin (Bild: Die Eidbrecherin)

Der US-Internetriese Google steht im Verdacht, konservative Meinungen und Webseiten zu zensieren (JouWatch berichtete). Nun weigert sich die marktdominierende Suchmaschine, politisch missliebige Werbung zu schalten.

AfD-Werbechef Thor Kunkel wollte bei Google Werbung schalten, um auf die Webseite „Die Eidbrecherin“ hinzuweisen, die mit der Politik Angela Merkels abrechnet.

Die AfD klagt, wesentliche Teile ihrer Anzeigenkampagne würden von Google blockiert, schreibt Der Spiegel. „Mit keiner anderen Plattform haben wir Schwierigkeiten“, so Kampagnenchef Kunkel. „Facebook oder Twitter behandelten die AfD wie ganz normale Kunden. Aber Google sabotiert uns, benachteiligt uns im politischen Wettbewerb.“ (Facebook hat laut PI-News auch versucht, AfD-Werbung einzuschränken.)

Google lehnt AfD-Anzeigen ab

Seit einer Woche werden Anzeigen, die auf „Die Eidbrecherin“ verlinken sollen, von Google mit sogenannten „Problem-Reports“ abgelehnt, die Begründungen wechseln genau wie die Ansprechpartner: Sie werden immer hochrangiger.

„Zunächst schrieb das Anzeigenverkaufsteam, die Anti-Merkel-Seite funktioniere nicht korrekt, was Mitarbeiter von Harris Media schnell widerlegen konnten. Dann hieß es, die Aussagen in der Anzeige und auf der Webseite seien geeignet, Nutzer in die Irre zu führen („hoax the customer“). Schließlich hieß es in einer weiteren Mail nach mehreren Tagen, die Text-Anzeige in den Google-Suchergebnissen werde nun freigegeben – aber die Videoanzeige und die Werbebanner stünden noch im Verdacht, „gefährliche und herabwürdigende Inhalte“ zu publizieren, die nach den Konzernvorschriften verboten seien“, so der Spiegel-Bericht.

Unzulässige Einmischung in die politische Willensbildung 

Laut Spiegel beklagt Kunkel eine „unzulässige Einmischung in die politische Willensbildung hierzulande“. Google habe auch für ein Treffen mit der AfD im Vorfeld des Wahlkampfs nicht zur Verfügung gestanden. Stattdessen wolle die AfD nun verstärkt auf Facebook-Werbung setzen.

Google dementierte: „Der Vorwurf einer politischen Voreingenommenheit entbehrt jeder Grundlage. Alle in Deutschland zugelassenen politischen Parteien können auf Google Anzeigen schalten, solange sie unsere Werbe-Richtlinien befolgen.“

Lesen Sie hier unsere Reportagen zur Zensur bei Google:

Zum Fall James Damore:

 

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (So wahr mir Gott helfe).“

AMTSEID DER DEUTSCHEN BUNDESKANZLERIN

Quelle