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39-jähriger AfD-Hasser rastet total aus

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Angriff auf AfD-Wahlkampfstände gehören zum Repoirtoir des politischen Gegners – hier in Augsburg (Bild: Screenshot)

Dresden – Ein 39-jähriger, ausgemachter AfD-Hasser rastete am Samstagvormittag vor dem Hohenbusch-Einkaufscenter in Weixdorf komplett aus. Erst fuhr er mit seinem Fahrzeug fast den AfD-Stand um, dann beleidigte, prügelte und würgte der Täter einen 72-Jährigen, der ihn vorher zur Contenance rief.

Wie tief der Hass auf die AfD bei Manchen sitzt, zeigte ein 39-Jähriger am Samstag vor dem Hohenbusch-Einkaufscenter in Weixdorf bei Dresden.

Selbst als der Senior am Boden lag, ließ der AfD-Hasser nicht von ihm ab

Der AfD-Hasser fuhr zuerst mit seinem Fahrzeug auf den AfD-Wahlwerbestand zu, um im letzten Augenblick auszuweichen. Dann stellte er sein Fahrzeug ab und ging auf den Stand zu. Dort wurde er von einem Wahlhelfer auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Erst bedrohte und beleidigte der Mann die ihn belehrende Person und entfernte sich, nur um wenig später wieder dort aufzutauchen und zur Attacke überzugehen.

Neben provozierenden Äußerungen griff sich der Mann das Infomaterial und warf es in der Gegend herum. Schließlich würgte er den 72 Jahre alten Mann, dem der AfD-Stand gehörte, und trat mehrfach auf ihn ein, bis das Opfer stürzte. Selbst als der Senior am Boden lag, ließ der AfD-Hasser nicht von ihm ab.

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Erst als dem Opfer Zeugen zu Hilfe eilten, machte sich der feige Angreifer aus dem Staub. Wie die Polizei mitteilte, konnte nach sofortiger Fahndung aufgrund der Angaben von zwei jungen Zeuginnen – laut AfD offenbar Schülerinnen, die geschockt den Vorfall beobachtet hatten –  die Identität des 39-Jährigen festgestellt werden. Die Polizei ermittelt gegen ihn nun wegen Körperverletzung und Bedrohung. Der Senior erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Völlige Enthemmung, vorangetrieben durch Medien und viele Politiker

„Solche Angriffe sind keine normalen Verhaltensweisen von Leuten mehr, denen einfach die Argumente ausgehen. Was hier stattfindet, ist eine völlige Enthemmung, vorangetrieben durch Medien und viele Politiker!“, so Anka Wilms, AfD-Direktkandidatin auf Facebook.

„Dass es auch anders, sachlich und zivilisiert geht, zeigte kurze Zeit darauf ein junger Mann, der auch optisch sofort dem grünen Spektrum zuzuordnen war. Wir unterhielten uns angeregt, aber absolut sachlich, entdeckten die eine oder andere Gemeinsamkeit, die beide Seiten kritisieren (Globalisierung, militärische Eingriffe in andere Staaten, Waffenlieferungen, Massentierhaltung usw.), zogen aber eben jeweils andere Schlüsse daraus. Er nahm sich sogar ein Programmheft mit und verabschiedete sich von uns. So geht es doch auch!“ (BS)

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