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Ein Haus für jeden Flüchtling

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Mit unfassbaren Versprechungen lockten Merkel & Co. die Menschen nach Deutschland – wie zum Beispiel mit jenem, dass jeder Flüchtling eine Unterkunft geschenkt bekäme. Das brachte der deutsch-pakistanische Journalist und Terrorex­perte Shams Ul-Haq ans Tageslicht. Obwohl Merkels CDU in allen Umfragen für die Wahl am 24. September klar führt, nimmt der Protest gegen sie zu.

Von Klaus Faißner ( alles roger? )

In den Monaten vor Beginn der Flüchtlingswelle vor zwei Jahren hielt sich der Journalist und Terrorismusexperte Shams Ul-Haq verstärkt im Irak, in Pakistan und auch einige Tage lang in Syrien auf. Dabei hörte er – wie fast alle Einheimischen dieser Länder  – häufig die Deutsche Welle, die im Auftrag der deutschen Bundesregierung im Ausland Fernseh- und Radiosendungen über Deutschland ausstrahlt. Dies geschieht auch in den Landessprachen, z.B. Arabisch, Urdu oder Paschtu, was den Sender vor allem in der arabischen Welt sehr populär macht, wie Ul-Haq feststellt. In seinem Buch „Die Brutstätte des Terrors“ schreibt er: „Mich wunderte bereits damals, dass der Sender in dieser Zeit Deutschland so besonders lobte, dass es schon übertrieben wirkte. Eine ,reiche Nation‘, die ausländische Zuwanderer ,dringend benötige‘, waren noch die harmlosesten Jubelrufe der Journalisten der Deutschen Welle.“

 „Merkel verbürgte sich persönlich“

Und weiter: „Zu Beginn der Flüchtlingswelle stammte der Ausspruch ,Frau Merkel schenkt den Flüchtlingen ein Haus‘ (…) ursprünglich von der Deutschen Welle. In einer Sendung verkündete ein Journalist des Senders, dass in Deutschland für jeden Flüchtling eine Unterkunft zur Verfügung stünde. Dafür würde sich Frau Merkel persönlich verbürgen. Diese Aussage sorgte vor allem in Syrien und Afghanistan für eine wahre Flut an Flüchtlingen, die nur nach Deutschland wollten.“ Damit hat sich auch diese „Verschwörungstheorie“ als wahr herausgestellt. Und zwar von einem Journalisten mit pakistanischen Wurzeln, der für zahlreiche Hauptstrommedien in Deutschland, der Schweiz, Österreich (unter anderem Wiener Zeitung und Tiroler Tageszeitung), Großbritannien und Pakistan tätig ist.

5.000 Euro noch dazu

Doch Merkel habe den Asylantenstrom noch zusätzlich angefacht, indem sie in Flüchtlingsheimen bereitwillig für Selfies zur Verfügung stand. „Schließlich wollten so ziemlich alle in dieses Land, das von einer zweiten Mutter Theresa regiert wird“, schreibt Ul-Haq. Seine Aussagen wurden durch zahlreiche Asylwerber auch in deutschen öffentlich-rechtlichen Medien bestätigt: „In Syrien hat man gehört, dass man bei Ankunft gleich ein eigenes Haus bekommt. Von Flüchtlingsheimen war nicht die Rede. Und Familien sollten sofort bei Ankunft 5.000 Euro bekommen, Alleinreisende 3.000“, erklärte etwa die Syrerin Sherin Ismail im Interview mit dem ARD im Jänner 2016. Die aus dem Libanon stammende Flüchtlingshelferin Mona Kassem ergänzte: „Ich habe vor einigen Tagen eine Meldung gelesen, dass Frau Merkel bis 2017 drei Millionen Flüchtlinge will.“ Ihre Mutter habe dies auch in einem arabischen Sender gehört. Drei weitere syrische Asylwerber bestätigten dies im ARD.

Kern steht zu Merkel

Trotz allem gilt Merkel als haushohe Favoritin für die Bundestagswahl am 24. September – wenngleich sie schon bei vielen Wahlkampfauftritten ausgepfiffen wurde. Das Wohlwollen von Christian Kern hat sie auf jeden Fall. „Ich bin nicht der Meinung, dass Frau Merkel unverantwortlich gehandelt hat“, erklärte dieser bereits vor einem Jahr zum Thema Masseneinwanderung.

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