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gegen Alice Weidel – wer steckt dahinter?

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FDP-Chef Christian Lindner mit seiner Ehefrau Dagmar Rosenfeld, der stellvertretenden Chefredakteurin von WeltN24.

Von JOHANNES DANIELS | Wer die „Welt“ verstehen möchte, muss erst mal zahlen. Denn mit „Welt+“ kann der Leser auch kritische Artikel lesen oder – die irrwitzigsten Verleumdungen des an Härte kaum mehr zu übertreffenden Bundestagswahlkampf 2017!

Die „Welt am Sonntag“ will nun „Beweise“ vorliegen haben, dass Dr. Alice Weidel im Jahre 2013 eine „rassistische und beleidigende Mail“ an einen Bekannten geschrieben hätte. Zur Stunde hat sich die gesamte politische Landschaft der Kartellparteien an der kolportiert „Reichsbürger-nahen“ AfD-Spitzenfrau abgearbeitet und Frau Dr. Weidel weidlich ausgeweidet.

Alle Systemparteien verleumden vehement – bis auf EINE Partei. Die FDP hält sich „dezent“ zurück. Ausgerechnet der härteste politische Wettbewerber um die bürgerlich-liberalen Wähler schweigt zu den Vorwürfen. Dies hat weitaus tiefer Gründe.

Semper aliquid haeret –Verleumde nur dreist, es bleibt immer etwas hängen

Der Wahrheitsgehalt von „Kampagnen“ gegen den politischen Gegner ist reziprok zur zeitlichen Nähe der Wahl. Auch die heute aufgetauchten „Lille-Leaks“-Mails dürften nicht unbedingt im Zentrum der Wahrheit stehen. Sprich – die Mail ist eine strafbare Fälschung und ein weiterer Höhepunkt eines infernal unerträglichen Wahlkampfs, wie ihn die Bundesrepublik noch „nie erlebt“ hat. Noch nie?

Heute vor 30 Jahren – Spiegel und Springer-Verlag manipulieren die Wahl

Es gab einen abstoßenden Präzedenzfall, der dem heutigen „Welt-Weidel-Gate“ exakt entspricht. Die mediale Vorgehensweise im „Waterkant-Gate“ ist Blueprint und Schlüssel dazu: Zur Schleswig-Holstein-Landtagswahl im September 1987 beauftragte der damalige CDU-Ministerpräsident Uwe Barschel den „Journalisten“ Reiner Pfeiffer – der ihm vom Springer-Verlag zur Seite gestellt wurde – mit umfangreichen Manipulationen gegen den politischen Angstgegner.

Zwei Wochen vor der Wahl tauchten in der Presse gefälschte Urkunden und Briefe auf, gefälschte Gesundheitsatteste, gefälschte Pressemitteilungen, eidesstattliche Versicherungen und Riesen-Falschaussagen-Aufmacher am Wochenende der Wahl. Der Denunziant erhielt dafür einen hohen sechsstelligen Betrag vom Spiegel-Verlag als Judaslohn.

Das Ergebnis ist bekannt – Operation gelungen, Patient tot in Badewanne. Dem Spiegel wurde vorgeworfen, er habe das Ergebnis der Landtagswahl erheblich manipuliert. Das Magazin habe die „wahrheitswidrigen Darstellungen kritiklos übernommen“ und die Fakten nicht näher untersucht. Inwieweit das Wählerverhalten vom Bekanntwerden der Medienanschuldigungen beeinflusst worden ist, lässt sich im Nachhinein nicht mehr abschätzen. Verleumde dreist, irgendwas bleibt immer hängen, die Katze ist viral aus dem Sack.

Der Denunzianten-Harakiri wiederholt sich. Heute in der „Welt am Sonntag“

Nach dem Marionetta-Slomka-Eklat gegen Weidel, den strafbaren Falschmeldungen des Spiegels über den Gesundheitszustand der AfD-Kandidatin, der eingeschleusten Linken-Deligierten bei Sat.1, sowie den strafbaren Einlassungen des „Bundeswahlleiters“ am Samstag (PI-NEWS berichtete), kann man auch 2017 von einer konzertierten Kampagne sprechen, die sich der exakt barschelgleichen Agitationsmittel bedient.

Laut „Welt“ liege dem Blatt eine „eidesstattliche Versicherung des Mail-Empfängers“ vor, dass die E-Mail tatsächlich von Weidel stamme. Der Empfänger der Mail führte zur Begründung für Weidels Urheberschaft an, dass Alice Weidel mit ihrem Spitznamen „Lille“ gezeichnet habe. Die eidesstattliche Versicherung hat es vermutlich nie gegeben oder sie ist entsprechend justitiabel.

Eine derartige E-Mail hätte als Beweiswürdigung vor Gericht auch keinerlei Bestand – nach § 416 ZPO müsste sie der vermeintliche Absender erst persönlich oder digital signiert haben. Die digitale Fälschung einer E-Mail können heute jedoch die meisten Grundschüler bereits auf ihrem Smartphone bewerkstelligen. Sie hätten wenigstens eine durchgehende Typographie verwendet. Das vergaß der Fälscher.

Der verwendete Text ist eine copy&paste-Verballhornung u.a. aus Texten von Hans Magnus Enzensberger („molekulare Bürgerkriege“) aus dem Jahr 1993 und etwas „Social-Media-Geplänkel mit Verschwörungs-Dressing, einem „terra-kurier.de“. Man kann sich schwerlich vorstellen, dass die internationale Unternehmensberaterin Dr. Weidel 2013 in ihrer Freizeit zwischen Frankfurt und Hongkong derartige „9/11/UFO-Foren“ besuchte und an „Freunde“ weiter empfahl. Hinsichtlich der „kulturfremden Massenüberschwemmung“, die erst genau zwei Jahre später erfolgte, hätte Alice Weidel zumindest prophetische Gaben besessen, wie man sie sich von Politikern nur wünschen könnte.

Fazit: Klare Fälschung – Klare Straftaten seitens „Welt“ und Springer Verlag.

AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel bezog heute – ausgerechnet in einem 40-minütigen Chat-Interview mit der diffamierenden „Welt“ Stellung zu der Fälschung: „Ich finde das einfach nur unfassbar“, sagte Weidel und begab sich nicht auf dieses Level. „Zwei Wochen vor der Bundestagswahl werde ich diese plumpe Kampagne nicht auch noch selbst befeuern.“

Alice im Zunderland – Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt … noch unbekannt!

Die „Welt am Sonntag“ hat in ihrem Anti AfD-Propaganda-Artikel alle Behauptungen ohne belastbare Quellenangabe, verifizierbare Namen oder IP-Adressen veröffentlicht. Klar, die „Schutzbedürftigkeit“ von Informanten und Denunzianten!

Die „Welt am Sonntag“ ist eine 100%ige Tochter der Axel-Springer SE. Chefredakteur ist Dr. Ulf Poschardt, stellvertretende Chefredakteurin ist „Dagmar Rosenfeld-Lindner“.

„Strich -Lindner?“

Frau Dagmar Rosenfeld-Lindner ist seit 2011 mit Herrn Christian Lindner, FDP, verheiratet.

Quelle