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wird jetzt von Israel beschützt

Wenn ich wissen will, was die Zionisten machen, wie sie denken und was sie vorhaben, dann lese ich die israelischen Medien, denn die berichten offen über alles. In den westlichen kontrollierten Medien steht praktisch nichts über Israel, denn die Journalisten dürfen nichts schreiben, jedenfalls nichts kritisches. Wenn man es tut, wird man sofort von der „Lobby“ als Antisemit niedergemacht. Wie der israelische Jazz-Musiker Gilad Atzmon es treffend sagte:

„Jewish power, as I define it, is the power to silence criticism of Jewish power“ oder auf Deutsch: „Jüdische Macht, so wie ich sie definiere, ist die Macht, Kritik an der jüdischen Macht zum Schweigen zu bringen.“

Warum sagte Atzmon das? Weil sein Auftritt vom 8. Juli in Wien beim Jazz-Festival von der jüdischen Lobby in Österreich gestoppt wurde. Obwohl in Israel geboren und Jude, ist er ein Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. So einer darf keine Bühne bekommen und deshalb wurde die Stadt Wien als Sponsor genötigt Atzmon auszuladen. Als Teil des „World Peace Trio“ zusammen mit dem Palästinenser Kamal Musallam und dem Indonesier Dwiki Dharmawan wollten sie die Botschaft der Versöhnung und der menschlichen Harmonie musikalisch darbieten.

Atzmon sagte danach, die österreichische Zionisten-Lobby ist offensichtlich gegen diese Botschaft des Friedens. Sie benutzten jeden Trick aus dem israelischen Hasbara-Buch, um die Stadt Wien zur Erfüllung ihrer Forderung zu zwingen. So hat die Stadt als Hauptsponsor des Jazz-Festival dem Veranstalter gesagt, Gilad Atzmon muss ausgeladen werden. Begründung gab es keine. So viel oder so wenig zur Freiheit der Kunst und der Redefreiheit in Österreich und fast überall.

Jedenfalls habe ich mitbekommen, die israelische Armee hat auf Zypern militärische Grossmanöver abgehalten. Ich meine zum ersten Mal ausserhalb Israels. Die offizielle Begründung, weil die Troodos-Berge und das Gelände in Zypern denen in Israel ähnlich sind und deshalb die Übung auf der Insel „Sinn“ macht. Das ist eine fadenscheinige Ausrede, denn wenn schon warum nicht gleich in Israel üben, am echten Objekt.

Nein, das israelische Militär war auf Zypern, um den Schutz der zukünftigen israelischen Interessen dort zu sichern, denn erst vor kurzem wurde ein Gas-Pipeline-Vertrag zwischen Israel, Zypern und Griechenland abgeschlossen, um „israelisches“ Gas übers Meer nach Europa zu liefern. Ein deutliches Signal an alle anderen Gaslieferanten und auch an die Türken, die umgangen werden.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades trafen sich am 15. Juni zum Vertragsabschluss in Thessaloniki. Die EU-Länder und Israel haben nämlich im April sich geeinigt, das Pipeline-Projekt durch das Mittelmeer, um Erdgas von Israel nach Europa zu liefern, bis 2025 fertig zu stellen.

Die EU will die Energielieferung diversifizieren, Griechenland will sich als Zentrale des Gastransits neu positionieren und Zypern und Israel das Gas vor ihrer jeweiligen Küste exportieren. Ein möglicher Anschluss ans europäische Gasnetz erfolgt über Italien.

Die geplante 2’000 Kilometer lange Pipeline soll die Gasfelder ab der Küste Israels und Zypern erschliessen und das Gas nach Griechenland bringen und dann möglicherweise nach Italien. Die Kosten für die sogenannte „East-Med-Pipeline“ wird auf 6 Milliarden Euro geschätzt.

Netanyahu sagte, diese Pipeline „wird eine Revolution“ bedeuten. Ist ja klar, denn dadurch erhofft sich Israel in Zukunft Milliarden-Einnahmen zu bekommen. Gleichzeitig soll auch ein Unterwasser-Stromkabel parallel verlegt werden und eine Glasfaserleitung fürs Internet.

Das Stromkabel soll Elektrizität, die in Israel produziert wird, über Zypern und der griechischen Insel Kreta ans griechische Festland und dann ans europäische Stromnetz bringen.

Jetzt versteht man völlig, warum eine Woche vor Vertragsabschluss, am 7. Juni, die Soldaten der IDF, zusammen mit Helikopter, Waffen und Fahrzeuge, mit Herkules Transportmaschinen nach Zypern geflogen wurden, um dort ihr „Manöver“ abzuhalten.

Wie sagte der US-amerikanische Generalmajor Smedley Butler bereits 1935? „War is a racket“ oder „Krieg ist ein Drecksgeschäft“ und er wäre mit seinen Soldaten nur die Schlägertruppe der amerikanischen Wirtschaftsinteressen und Grosskonzerne gewesen. Der Einsatz des US-Militärs weltweit diene nur zur Sicherung der Profite. So ist es auch hier mit der IDF.

Was für eine Kehrtwende von Zypern, israelische Soldaten auf ihren Territorium zu lassen, denn die zypriotische Regierung hat bisher eher eine Politik der Unterstützung der Palästinenser verfolgt. Aber so schnell kann sich das Blatt wenden, wenn es um Geld geht, um sehr viel Geld.

Die Schweinerei und Unmenschlichkeit der Zionisten dabei ist, während Israel anscheinend so viel Strom produziert, um es exportieren zu können, herrscht in Gaza eine Energiekrise, denn die über 1,2 Millionen Insassen des grössten Open-Air-KZ der Welt bekommen nur DREI STUNDEN am Tag Strom!

Dazu kommt noch, ein Teil des Gas wird den Palästinensern von den Israelis gestohlen, denn die Gasfelder liegen auch vor der Küste von Gaza, daher ja auch der Name. Die Bewohner von Gaza und die Palästinenser generell bekommen nichts von diesem „Segen“. Sie leiden schon seit fast 70 Jahren in primitivsten Verhältnissen unter der israelischen Besatzungsarmee, ohne Rechte!

Yuval Steinitz, Israels Energieminister, bejubelte das Pipeline-Projekt als den „Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen den vier Mittelmeerländern“. Aber die Türkei, der Libanon und Syrien liegen auch am östlichen Mittelmeer und werden komplett ausgeschlossen.

Der Libanon liegt bereits im Streit mit Israel, wegen der genauen Grenzlinie der Gasfelder ab der Küste. Die Regierung in Beirut wirft Israel die Verletzung seiner Seegrenze vor und spricht sogar von einer „Kriegserklärung“.

Ein Konflikte ist vorprogrammiert, deshalb hat Israel sofort ein Zeichen gesetzt und Soldaten nach Zypern geschickt, praktische als neue Schutzmacht, als grosser Bruder Zyperns.

Wie im folgenden Video zu sehen, wurde das Manöver mit der Botschaft an die Türkei und anderen regionalen Spielern abgehalten: Jeder Versuch in das Pipeline-Projekt mit gestohlenen Gas einzugreifen, wird mit israelischer Militärmacht beantwortet.

 

 

Ist Zypern jetzt eine Provinz Israels geworden? Sieht so aus, denn hier geht es um sehr wichtige Interessen für Israel.

Es regt sich natürlich Kritik an der zypriotischen Regierung, dem israelischen Militär Manöver auf Zypern zu erlauben. So hat die Partei AKEL gesagt, sie spreche für viele Menschen, welche die Militärübung missbilligen. Zypern hätte nichts davon und deshalb gebe es keinen Grund sie abzuhalten. Es könnte sogar die Beziehungen zu den Nachbarländern beschädigen, ohne dem Land eine strategischen, politischen oder wirtschaftlichen Vorteil zu bringen.

Die Übung, sagte AKEL, „dient nicht nur nicht den Interessen unseres Landes, sondern involviert uns in gefährliche Kriegspläne mit einer Armee, die eine 50-jährige Besatzungsmacht in den palästinensischen Territorien ist.“ Es sendet auch „ein falsches Signal an die arabischen Nachbarn, mit denen Zypern eine exzellente Beziehung über die Jahre aufgebaut hat.“

AKEL kämpft für ein unabhängiges, demilitarisiertes und blockfreies Zypern und für eine föderale Lösung des Zypernkonfliktes. Die Partei legt besonderen Nachdruck auf eine Wiederannäherung mit den Zyperntürken. Sie war gegen den EU-Beitritt der Republik Zypern und hatte Bedenken gegenüber der Übernahme der Euro-Währung. Obwohl sie nominell eine kommunistische Partei ist, stellte sie während ihrer Regierungszeit 2008–2013 die in der Republik Zypern herrschende Marktwirtschaft nicht in Frage.

 

Quelle