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Michael Winkler

Die Zahl der gewaltbereiten Extremisten steigt, vermelden die Wahrheitsmedien. Immer wieder wird dabei erklärt, daß es „mehr 12.000 Anhänger der rechten Szene“ gäbe, die gewaltorientiert seien. Viel seltener wird erwähnt, daß die Zahl der Randalierer, Rabauken und Gewalttäter im linken Spektrum um volle sieben Prozent gewachsen sei – auf 28.000 Personen. Aber dagegen hat der Staat nichts, denn diese Chaoten bekämpfen ja nicht nur die friedlichen Bürger, sondern sie kämpfen auch „gegen rechts“.

„Wenn Sie was Ordentliches gelernt haben, dann brauchen Sie keine drei Minijobs“, schrieb CDU-Generalsekretär Peter Tauber einem Twitternutzer, der sich zuvor beklagt hatte, daß er, damit Vollbeschäftigung herrsche, wie im CDU-Wahlprogramm angekündigt, drei Minijobs brauche. Schauen wir uns doch mal an, was dieser Herr Tauber so gelernt hat: Mittlere und Neuere Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert, also „weiche“ Fächer, die zu Schwafologie und Diskussionswissenschaften gehören. Promoviert hat er auch, was für einen Politiker nicht ungefährlich ist. Und nun ist er in der Politik gelandet, also dort, wo sich jene sammeln, die in der freien Wirtschaft nicht zu gebrauchen sind. Wer weiß, was ohne Politik aus ihm geworden wäre. Vielleicht bräuchte dann er drei Minijobs.

Das EU-Parlament 751 Abgeordnete. Als Harald Juncker eine Rede zur Bilanz der maltesischen Ratspräsidentschaft halten wollte, waren davon gerade einmal rund 30 anwesend. Darüber hat sich der EU-Kommissionschef aufgeregt. Dabei hätte er nur in die Anwesenheitsliste schauen müssen, also dorthin, wo es für einen Eintrag Sitzungsgeld gibt. Da hätte er festgestellt, daß er vor einem fast vollen Haus redet. So ist das bei EU-Parlamentariern üblich. Abgesehen davon, hätte ich mir eine Juncker-Rede auch nicht angetan. Warum sollte ich jemandem zuhören, dessen Leitspruch ist, daß man im Zweifelsfall lügen solle? Da wäre ich lieber einen trinken gegangen. Wahrscheinlich hätte sich Juncker bald dazugesellt.

Es läuft wirklich nicht gut für die korantreuen Muslime. Sowohl in Mossul als auch in Raqqa siegen derzeit die Anderen, also jene, die Unterstützung von den Amerikanern erhalten. Der Islamische Staat erhält derzeit keine Unterstützung von den Amerikanern, das macht eben den Unterschied aus. Aber das muß ja nicht so bleiben. Die CIA hat bestimmt die wichtigen Anführer in Sicherheit gebracht, und um ein paar Fanatiker vom Fußvolk ist es nicht schade. Die wollten doch ohnehin vor Allah treten.

Soldaten am Brenner? Österreich will sich vor Italien schützen, zumindest vor den Zudringlingen, die vor der libyschen Küste von internationalen Schlepperorganisationen aufgenommen und nach Italien transportiert werden. Italien will die bekanntlich loswerden, 76.000 sind denen zuviel. 750 Mann hat Österreich für die Wacht am Brenner bereitgestellt, also eine Unterlegenheit von 1:100. Aber die Verteidigungslinie braucht ja auch nur ein paar Monate zu halten.

Am 24. September sind Wahlen in Merkeldeutschland, sechs Wochen danach sind die Grenzen offen. Dann darf alles, was derzeit in Italien randaliert, per Sonderzug ins Schlaraffenland, als Merkels hochgeschätzte und willkommene Gäste, allesamt Fachkräfte für Vergewaltigung und Bürgerkrieg.

Der größte Unterschied zwischen zwölf Jahren Hitler und zwölf Jahren Merkel besteht darin, daß die Zerstörungen nach Hitler äußerlich sichtbar gewesen waren.


Wir leben in der besten aller Welten. Wir haben unterschrieben, daß wir aufhören zu denken, daß wir alles akzeptieren, was die großartigste Kanzlerin aller Zeiten mit uns anstellt, wir haben versichert, daß wir alles hergeben, was wir haben und besitzen, für die Zusicherung eines besseren Lebens.

Und die Regierung hat Wort gehalten! Uns geht es gut, so gut, wie niemals zuvor in der deutschen, ja in der Weltgeschichte! Seien wir brav, seien wir glücklich! Der Staat will, daß wir glücklich sind!

Der Staat wird alles tun, damit wir glücklich sind, wird für Brot und Spiele sorgen, wird uns dank Zensur vor unerwünschten Meinungen und bösen Worten schützen, wird uns das gute Gefühl geben, der ganzen Welt zu helfen. Wenn wir trotzdem nicht glücklich sind, muß uns der Staat leider eliminieren. Zu unserem Besten, natürlich.

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