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»Ein unerwartetes Ereignis ausgenommen, werden wir eine Korrektur von 10 Prozent in den Märkten erleben«

Am heutigen 25. Juni 2017 veröffentlichte Greg Hunter von USAWatchdog.com ein aktuelles Gespräch mit dem bekannten Trendforscher Gerald Celente. In gewohnter Manier betrachtet und analysiert Celente die weltweiten Geschehnisse und bildet aus seinen Schlussfolgerungen Erwartungen für die unmittelbare und mittelfristige Zukunft.

Eine bekannte Aussage von Gerald Celente lautet:

Wenn alles andere scheitert, dann führen sie einen in den Krieg.“

Für den Trendforscher verdichten sich die Anzeichen, dass der Iran recht bald im Mittelpunkt des Geschehens im Mittleren Osten stehen wird. »Es ist der Krieg gegen den Iran, so schätzen wir es ein«, sagt Celente und glaubt, dass ein womöglich kommender Krieg mit dem Iran zum Dritten Weltkrieg führen wird. »Dieser wird vermutlich auch der Krieg sein, welcher alle Krieg beendet und einen Großteil der Zivilisation gleich mit, sofern er stattfindet«, spekuliert er.

Weiter weist Celente darauf hin, dass der Iran seit vielen Jahren und von vielen politischen Akteuren in den Vereinigten Staaten als Bedrohung und Schurkenstaat dargestellt wurde. Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten laufe jedoch bereits seit dem Tag, »als der Prophet Mohammed starb«, sagt er mit einem Schmunzeln und stellt die Frage: »Wollen wir uns über Radikale unterhalten?«, womit er Saudi Arabien als vordersten Kriegstreiber im Mittleren Osten identifiziert.

Saudi Arabien als Ölförderstaat sei völlig abhängig vom Ölpreis und benötige »einen Preis von $ 100 [das Barrel] um die Gewinnzone zu erreichen« und die abnormen Kosten für die Aufrechterhaltung des Status Quo im Königreich müssten irgendwie erwirtschaftet werden. »Vor drei Jahren lag der Preis für ein Barrel Öl bei $ 115, heute sind es rund $ 45.« Die Situation in dieser Region der Welt sei »außer Kontrolle geraten«, stellt Celente fest und geht davon aus, dass es im gesamten Mittleren Osten zu »wirtschaftlichen Tumulten« kommen wird.

Unterm Strich bauen sich Celente nach »wirklich Spannungen auf« und falls der Iran und irgendein anderes Land in den Krieg ziehen sollten, dann »werden sich die Russen und die Chinesen auf die iranische Seite stellen und Europa und die Vereinigten Staaten auf die andere«.

Über die Entwicklung der Märkte sagt der Trendforscher, dass von Seiten der Systembetreiber »alles Notwendige getan wird, um das Ponzi-Schema am Laufen zu halten«. Dabei würden letztlich »die Menschen beschissen«, indem Pensionen abgegriffen, Versorgungsleistungen gestrichen und Steuern erhöht werden. »Die werden das Rentenalter bis zu einem Punkt anheben, welcher nach dem Tod liegt«, wettert Celente.

Der schleichende Zusammenbruch innerhalb der Vereinigten Staaten ist für Celente mehr als augenscheinlich, allein der Arbeitsmarkt zeige dies deutlich, denn Obama habe mit 10 Millionen geschaffenen Arbeitsplätzen geprahlt und »laut Studien von Harvard und Priceton handelt es sich bei 94 % um Zeitarbeitsplätze«.

»Ein unerwartetes Ereignis ausgenommen, wird es zu einem Rückgang kommen und wir werden eine Korrektur von 10 % in den Märkten erleben«, prognostiziert Celente und fügt hinzu: »Falls wir Terrorangriffe oder andere unerwartete Ereignisse erleben, wird es zum Crash kommen, denn alles wird nur noch von Lügen und schmutzigen Absprachen zugunsten der ganz Reichen zusammengehalten«.

Aufgrund seiner Analyse des Gesamtzustandes der Welt hält Celente Gold für eine »Wertanlage des sicheren Hafens«. Kryptowährungen seien keine Alternative und insbesondere der BitCoin-Kurs sei massiv durch chinesische Käufer nach oben getrieben worden, weil der Yuan gefallen sei und sie ihre Kaufkraft erhalten wollten. China habe daraufhin Einschränkungen auf Kryptowährungen erlassen und dies sei von allen Regierungen zu erwarten, sobald die Kryptomärkte zu stark werden.

Zu den weltweiten Märkte insgesamt sagt Celente: »Sie werden zusammenbrechen, das tun sie immer. Den Zeitpunkt kann jedoch niemand benennen«.

Hier das Gespräch in voller Länge:

Anmerkung: Mehrfach spricht Celente von einer »Wild-Card«, also einem unerwarteten Ereignis, welches die Gesamtprognose erübrigen würde. Selbstverständlich mag es sich bei diesen Äußerungen um reine Absicherungen für seine Trendprognose handeln, da die Folgen einer »Wild-Card« schlichtweg nicht einzuschätzen sind.

Dennoch stellt sich die Frage, ob Celente womöglich Informationen vorliegen hat, welche er sich weigert mit der Öffentlichkeit zu teilen? Vielleicht weil es sich dabei um etwas handelt, was selbst für einen derart altgedienten Spieler unvorstellbar ist?

Alles läuft nach Plan …

Quelle