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ist EU-Preisträger!

Der IS-Anhänger Massip Farid Ikken, 40, der am Dienstag einen Polizisten in Paris vor der Kathedrale Notre Dame mit einem Hammer attackiert und verletzt hat, wurde von der EU vor acht Jahren mit einem Preis ausgezeichnet!

Von Marilla Slominski

2009 bekam der Algerier den „Journalistenpreis gegen Diskriminierung“ für seine pro-Migranten Artikel über die medizinische Versorgung von sogenannten Flüchtlingen in Schweden.

“Der Nationale Journalistenpreis gegen Diskriminierung wird ihm für seine Artikelreihe über Asylbewerber verliehen, die keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben und über das medizinische Personal, dass trotzdem bemüht ist, ihnen zu helfen“, so die damalige Begründung der EU für die Auszeichnung.

Acht Jahre später geht der EU-Preisträger mit einem Hammer und mehreren Messern bewaffnet unter dem Schlachtruf „Das ist für Syrien“ auf den Polizisten vor der weltberühmten Pariser Kathedrale los. Herbeieilende Polizeibeamte können den Angreifer niederschießen. Er erholt sich jetzt von einer Schussverletzung in die Brust im Krankenhaus.

Am Tatort hatte er ein Video hinterlassen, in dem er dem IS die Treue schwört.

Der französichsprachige Algerier hatte als Asylbewerber zuerst in Schweden gelebt und dort studiert. Er war mit einer Schwedin verheiratet, von der er inzwischen geschieden ist.

Nach seiner Promotion an einer Stockholmer Universität arbeitete er 2009 und 2010 freiberuflich als Journalist für verschiedene Tageszeitungen und Radiostationen.

Zum sogenannten “Arabischen Frühling” kehrte er 2011 in sein Heimatland zurück und arbeitete dort für regionale Zeitungen. 2013 zog es ihn zurück nach Europa – diesmal nach Frankreich –  wo er sich erneut an einer Universität begab, nun um seinen Doktortitel zu machen.

Wieder schrieb er fleißig, nun über Dschihad und Terror: “Ich habe seit zwei Jahren ein kleines Team von zwei ständigen Journalisten, zwei freiberuflichen und einem Übersetzer. Ich achte sehr auf Aktualität und bearbeite auch Material und Artikel, die ich von Journalisten zugeschickt bekomme“, beschrieb er seine Tätigkeit in seinem Profil bei Linkedin.

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