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Lebensgrundlagen der Bauern

Seit den 90er-Jahren überschwemmen Agrochemie**-Konzerne wie Syngenta und Monsanto den weltweiten Markt mit GVO-Saatgut. Dieses stellt mit den exakt dafür abgestimmten Unkrautvertilgungsmitteln einen fatalen Mix ohne Alternative dar.

Das patentierte Saatgut muss bei den Agrochemie-Konzernen jährlich neu gekauft werden und funktioniert ausschließlich mit den mitgelieferten, hochgiftigen Mitteln. Damit werden die Bauern und vor allem Kleinbauern in Entwicklungsländern von den Konzernen abhängig gemacht. So sterben ihre eigenen alten Sorten aus, das Wissen über die Pflanzen und deren Pflege geht verloren.

Viele Kleinbauern können sich aber das teure GVO-Saatgut auf Dauer nicht leisten. Weil ihre Lebensgrundlagen dadurch zerstört werden, verlassen viele das Landwirtschaftsgewerbe oder begehen sogar Selbstmord.

Um gegen diese fatalen Entwicklungen zu protestieren, fand am 20.5.2017 in über 200 Städten weltweit der „Marsch gegen Monsanto & Syngenta“ statt.

*GVO= gentechnisch veränderte Organismen **Ist ein Forschungs- und Entwicklungszweig der Chemie und gleichzeitig ein großindustrieller Produktionsbereich.

Quelle