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Hoffnungsschimmer im Koreakonflikt?

Seit dem 10.5.2017 ist der südkoreanische Politiker der sozialliberalen Minju-Partei und Menschenrechtsanwalt Moon Jae-in der 12. Präsident Südkoreas. Moon befürwortet einen Dialog mit Pjöngjang, der Regierung Nordkoreas.

Zuvor waren die südkoreanischen Regierungen über Jahre hinweg den Forderungen Washingtons gefolgt, was den Abbruch jeglicher Kommunikationskanäle mit Pjöngjang zur Folge hatte. Hier wird offensichtlich,dass die US-Strategen nicht an einem Frieden mit Nordkorea interessiert sind.

Bietet doch der ständig zu eskalieren drohende Koreakonflikt einen willkommenen Vorwand, um die US-Vorherrschaft in der Region zu sichern. Gerade weil nun der neue südkoreanische Präsident Moon Jae-in einen Hoffnungsschimmer im Koreakonflikt zu erwecken vermag, ist auch ein massiver Gegenwind der US-Führung vorprogrammiert.

Roh Moo-hyun, südkoreanischer Präsident 2003 bis 2008, der ebenfalls die Nähe Nordkoreas suchte, bekam dies bereits zu spüren. Am 23.5.2009 soll er sich auf einer Bergwanderung in den Tod gestürzt haben, angeblich wegen eines gegen ihn laufenden Bestechungsverfahrens. Die Bestechungsvorwürfe hatte er jedoch stets bestritten. Roh Moo-hyun ist bei weitem nicht der einzige, der auf mysteriöse Weise verunglückte, weil er sich US-Interessen widersetzte.

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