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Michael Winkler

Hin und wieder enthalten sogar unerwünschte Werbe-Mails interessante Informationen. Die Herrschaften wollten mir einen Börsenbrief verkaufen und haben dabei folgende Zahlen genannt: Die weltweite Güterproduktion (also „Realwirtschaft“, einschließlich Dienstleistungen) beträgt 75 Billionen Euro. Die weltweiten Schulden betragen 200 Billionen Euro, in den Finanzmärkten stecken 705 Billionen Euro. Der Börsenbrief sollte dem Käufer einen Anteil an den 705 Billionen zugänglich machen.

Gehen wir die Zahlen einmal in Ruhe durch. 75 Billionen entsprechen der Arbeitsleistung der 7,5 Milliarden Menschen, vom gerade geborenen Kind in einer der Hungerzonen der Welt bis hin zum hochgradig dementen Insassen eines Altersheims. Diese 75 Billionen sind irgendwie greifbar, stehen auf vier Rädern vor uns oder sind irgendwie sichtbar wie das Werk eines Friseurs. Fast dreimal so hoch sind die Schulden der Welt, 200 Billionen. Dazu gehören die Kreditraten für den schönen neuen Flachbild-Fernseher ebenso wie die Staatsanleihen zur Aufrechterhaltung der mörderischen US-Kriegsmaschine. Diese Schulden sind zugleich die Gegenpositionen für Guthaben; in der Fiat-Money-Welt wird für jeden Euro, jeden Dollar, jeden Yen, den irgendwer auf der Welt besitzt, ein Euro, ein Dollar oder ein Yen Schulden erzeugt. Mithin beträgt die Summe allen Geldes auf der Welt eben diese 200 Billionen, die Summe der Schulden.

Es gibt also 200 Billionen Euro Geld auf der Welt. Wieso haben dann die Finanzmärkte eine Mächtigkeit von 705 Billionen? Oh, das nennt man „Blase“. Früher hatten Aktien einen Nennwert, bei 5 Euro pro Aktie und einer Million ausgegebener Aktien hatte die Firma einen Wert von fünf Millionen Euro. Der Wert einer Aktie entspricht dem der letzten Aktie, die verkauft wurde. Wird die eine Aktie für 200 Euro verkauft, hat die Firma nun einen Wert von 200 Millionen – für die Finanzmärkte. Ob dieser Wert jemals realisiert werden kann, mag dahingestellt sein. Jedenfalls zeigen die 705 Billionen in den Finanzmärkten, denen nur 200 Billionen Geld gegenüberstehen, eine gewaltige Schieflage an. Wenn der glückliche Aktionär mit der 200-Euro-Aktie diese für 30 Euro veräußern muß, hat er 170 Euro Verlust gemacht. Alle anderen Aktionäre dieser Firma, die keine einzige Aktie verkauft haben, haben zusammen ebenfalls 170 Millionen verloren, allerdings Geld, das sie nie wirklich gehabt hatten.

Dieser Verlust ist ein reiner Buchverlust, wenn sich alle Aktionäre auf den reinen Aktienbesitz beschränkt haben. Dienen die Aktien allerdings als Sicherheit für einen Kredit, wird das übel, da die Bank bei einem solchen Verlust weitere Sicherheiten fordert – oder eben den Kredit kündigt. In den Finanzmärkten stecken noch viel massivere Sprengladungen, die abgeleiteten Werte, die sogenannten Derivate. 75 Billionen sind real als Wert vorhanden, 200 Billionen sind Schulden und 705 Billionen geistern im Finanzcasino. Wenn das knallt, kommt die größte Depression aller Zeiten.

Oh, unsere „Flüchtlinge“ haben eine neue Masche: sie gestehen Kapitalverbrechen, gerne auch Morde, die sie im Heimatland verübt haben. Wenn dort die Todesstrafe droht, ist das ein Abschiebungs-Hindernis, mindestens so gut wie die „politische Verfolgung“. Ein Verbrechen als Grund für eine Aufenthaltserlaubnis… Merkeldeutschland ist ein wahres Absurdistan. Aber wer sind wir, uns in die Rechtsprechung anderer Länder einzumischen? Schickt die Leute mit ihrem Geständnis zurück! Sie haben schließlich gewußt, was ihnen droht, als sie die Straftaten begangen haben.

Der Vernichtungskrieg des Islams gegen die gesamte Menschheit hat neue Opfer gefunden: 28 Kopten, also Christen, die in Ägypten ein Kloster besuchen wollten, sind von etwa zehn bewaffneten korantreuen Muslimen mit Maschinenwaffen niedergemetzelt worden. Und ja, sie sind entkommen, können also weiterhin allahgefällige Mordtaten verüben. Ach ja, wie sage ich immer? Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber alle Terroristen sind Muslime. Und es gibt eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß der friedliche Moslem von nebenan plötzlich seinen Koran wörtlich nimmt und über Ungläubige herfällt.

Im Jemen ist eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Warum? Weil das Land von Saudi-Arabien und anderen Staaten mit dem Segen der USA angegriffen wird. Eine zerstörte Infrastruktur, insbesondere eine zerstörte Wasserversorgung, bewirkt den Ausbruch solcher Krankheiten. Da freut es einen doch, daß Trump den Saudis kürzlich so viele neue Waffen verkauft hat.

Der größte Unterschied zwischen zwölf Jahren Hitler und zwölf Jahren Merkel besteht darin, daß die Zerstörungen nach Hitler äußerlich sichtbar gewesen waren.

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