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„Seine Frau laß ich ficken!“ – Syrer-Clan droht Polizisten mit dem Tod

NAUMBURG. Am Dienstag berichtete die JUNGE FREIHEIT über einen Syrer-Clan, der in Naumburg Polizisten bedroht und auf dem Revier randaliert hatte, ohne daß es zu Festnahmen gekommen war.

Die Polizei rechtfertigte das gegenüber dieser Zeitung damit, daß es keine ausreichenden Gründe für eine solche Maßnahme gegeben habe. Nun liegt der JF die interne Meldung der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd zu dem Vorfall vor. Demnach war die Bedrohung der Polizisten deutlich ernster, als dies in der Pressemitteilung der Polizei angegeben wurde.

Der 21 Jahre alte Syrer hatte eine Sachbeschädigung begangen. Als die Polizisten ihn deswegen kontrollierten, hatte er keinen Personalausweis bei sich. Deswegen wies er sich mit dem Führerschein aus. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten, daß die Fahrerlaubnis des Syrers rechtskräftig entzogen worden war und ein Bescheid zur Einziehung des Führerscheins durch das Straßenverkehrsamt vorlag. Also behielten die Beamten den Führerschein.

Syrer-Clan folgt Polizisten zum Revier

Das wollte der Syrer aber nicht akzeptieren und forderte aggressiv die Rückgabe seiner Fahrerlaubnis. Als die Beamten das verweigerten, rief der Syrer zehn bis 15 Freunde, die in der Nähe standen.

„Die Polizeibeamten verriegelten die Türen des FuStW (Funkstreifenwagens), da sich der Personenkreis aggressiv auf das Fahrzeug zubewegte.

Beim Wegfahren, um eine weitere Eskalation zu vermeiden, schlug und trat der TV 01 (Tatverdächtige) gegen den FuStW, welcher dadurch am Kotflügel (hinten links) leicht beschädigt wurde.“

Doch damit nicht genug. Der Syrer-Clan folgte den Polizisten zum Revierkommissariat (RK) Naumburg und forderte weiter laut schreiend die Herausgabe des Führerscheins. Da der weitere im Polizeibericht geschilderte Tatverlauf angesichts keiner erfolgten Festnahme schwer zu glauben klingt, dokumentieren wir Teile aus ihm:

„Der TV 02 trat zweimal gegen die Gittertür des Besucherzugangs zum RK, wodurch der Schließmechanismus beschädigt wurde. Nun begab sich der TV 01 zum Eingang des Besucherbereiches und forderte über die Gegensprechanlage weiterhin seinen Führerschein.

Bei der folgenden langwierigen Rücksprache der Beamten mit dem erregten und wütenden TV 01 in der Dienststelle bedrohte er verbal die Polizei und die GE 01 und 02 mit dem Tode und äußerte Drohungen zum Nachteil ihrer Angehörigen.

Aufgrund der polizeilichen Erfahrungen mit dem TV 01 und dessen Familie ist von einer Ernsthaftigkeit der getätigten Äußerungen auszugehen.

„Ich jage jedem einzelnen von euch Bullen eine Kugel in den Kopf“

Bereits bei früheren Einsätzen hatten Angehörige des Syrer-Clans Polizisten bedroht und sogar attackiert.

Wörtlich drohte der Syrer den Beamten:

„Wenn ich  meinen Führerschein nicht wieder bekomme, kann hier keiner mehr nachts ruhig schlafen. Sperrt mich doch ein, ich habe nichts zu verlieren. Ich jage jedem einzelnen von euch Bullen eine Kugel in den Kopf. Euch treffe ich privat! Ich mache euch das Leben zur Hölle. Dann bin ich eben der Cop-Killer. Ich hole alle meine Leute zusammen. Ihr habt mein Leben gefickt, jetzt machen wir euch fertig.“

Der Syrer zeigte in die Richtung der Beamten und sagte weiterhin:

„Euch alle mache ich fertig. Ich merke mir eure Gesichter. Der Kollege, welcher mir meinen Führerschein genommen hat und mir über den Fuß gefahren ist, bekommt eine Kugel.

Ich zerstöre sein Leben. Ich weiß ganz genau, wo er wohnt. Seine Frau laß ich ficken, jeden Tag von meinen Leuten. Der wird in seinem Leben nicht mehr froh.

Die Tochter schicke ich auf den Strich anschaffen. Ich kill den! Ich nehme eine Kugel und knall den ab.“

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