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Mehrfach hatten wir hier Beiträge einer jungen Dame geteilt, welche sich sehr intensiv mit den Zuständen in der BRD sowie der Geschichte, insbesondere Deutschlands, beschäftigt hat und zu ihren eigenen Schlussfolgerungen gelangt ist. Die Rede ist vom “Deutschen Mädchen“. Sie hatte beim Journal Alternative Medien regelmäßig Beiträge zu verschiedensten Themenbereichen geliefert und etwa Mitte Februar hieß es dort dann in jedem Beitrag dieser Autorin:

»Dieser Beitrag wurde auf Wunsch der Verfasserin aus den Netz genommen.«

Am heutigen 28. April 2017 erschien nun nach über 2-monatiger Abstinenz ein Beitrag, in welchem das “Deutsche Mädchen“ nicht nur zu ihrer Entscheidung vom Februar d.J. Stellung nimmt, sondern zudem verkündet, dass sie ihre bisherigen Beiträge wieder öffentlich gestellt hat. Die Angst vor einer möglichen Verfolgung durch die BRD-Behörden sei es gewesen, welche sie veranlasst hatte, ihre Beiträge entfernen zu lassen:

Ich bin eine junge Frau, ich stehe mitten im Leben und habe den Großteil meiner Zeit, so Gott will, noch vor mir. Ich habe Träume und Wünsche, wie vermutlich jeder von uns. Und wie jeder von uns möchte auch ich ein möglichst gutes Leben in Frieden, Wohlstand und Freiheit führen.

Kurzum: Ich hatte Angst um dieses Leben. Nicht im wörtlichen Sinne, doch im übertragenen. Ich hatte Angst vor der „deutschen“ Justiz!

So weit ist es also gekommen, dass sich eine junge Autorin, welche sich noch dazu anonym im Netz bewegt, Sorgen um ihr Lebensumfeld machen muss, nur weil sie vielleicht eine Meinung vertritt, welche »der “deutschen“ Justiz« nicht genehm sein mag?! Wie heißt es so schön in der BRD-Geschäftsordnung, Herr Maas:


(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Erfreulicherweise scheint das “Deutsche Mädchen“ allerdings inzwischen zu der Erkenntnis gekommen zu sein, dass Wahrheit sich letztlich immer ihren Weg bahnt und dass es aufrechter ist, ein aktiver Teil dieser Wahrheit zu sein, als den Schwanz einzuziehen und sich einfach zu verkriechen:

Und ohne es zu wollen, leider Gottes aber mit einem zentnerschweren Gewissen, habe ich mich ebenfalls untergeordnet und mich samt meiner Texte feige verkrochen! Ich ärgere mich also über diejenigen, die dasselbe tun wie ich und tue es ihnen dennoch gleich. Und dieses Wissen belastete mich noch mehr!

Letztlich gehe es ihr darum, dass jeder sagen dürfen sollte, was er denke und »der einzige Weg aus dieser Unterdrückung, ist ihr mutig die Stirn zu bieten und sich eben nichts verbieten zu lassen. Schon gar keine „Gedanken“!«. Da ziehen wir doch den Hut!

Diese Entscheidung ist absolut begrüßenswert und wir gratulieren darüber hinaus zu der Erkenntnis, dass es in der BRD nun einmal mit Risiken verbunden ist, bestimmte Dinge auch nur anzusprechen. Informationen sind jedoch reichlich im Netz zu finden und auch die zensorischen Maas-nahmen werden daran bis auf Weiteres nichts ändern.

Die Menschen wachen zusehends überall mehr und mehr auf und finden auch den bisweilen steinigen Weg zu Informationen, welche mitunter schockierend und schmerzhaft sein mögen – doch eine Geburt geht nun einmal in den seltensten Fällen ohne Schmerzen vonstatten.

Hier geht es zu den gesammelten Beiträgen des “Deutschen Mädchens“. Weiter empfehlen wir auch die Plattform, welche ihr die Veröffentlichung ihrer Artikel ermöglicht: das Journal Alternative Medien.

Quelle