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Ehemaliger Verteidigungsminister,  der neue Mann beim Rüstungskonzern

Der 68-jährige CDU-Politiker Franz Josef Jung war von 2005 bis 2009 deutscher Verteidigungsminister. Er war in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Bundeswehr auch dafür zuständig, Aufträge an den Rüstungs- und Automobiltechnikkonzern „Rheinmetall“ zu vergeben.

Der CDU-Politiker Jung soll nun bei der Hauptversammlung des Konzerns in den Aufsichtsrat gewählt werden. Jung, wäre noch zu erwähnen, ist nicht der erste ehemalige Bundesminister, der für „Rheinmetall“ tätig ist. Seit Anfang 2015 ist der ehemalige Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel für den Bereich „Internationale Strategieentwicklung und Regierungsbeziehungen“ im Konzern verantwortlich.

Wie haben diese ehemaligen Minister zu Amtszeiten ihre Interessenskonflikte zwischen staatlichen und privatwirtschaftlichen Interessen gemeistert,dass sie nun im Aufsichtsrat des Rüstungs- und Automobiltechnikkonzerns tätig sind?

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