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Sexsklavin gechippt wie ein Haustier

Sexsklavin gechippt wie ein Haustier

Alternative – vor allem englischsprachigen – Medien richten ihr Augenmerk aktuell verstärkt auf jedes greifbare Stückchen Information im Zusammenhang mit Pädophilie, Prostitution und Menschenhandel. Nachdem The Daily Sheeple am 20. März auf einen zunächst durchaus surreal wirkenden Sachverhalt aufmerksam machte, haben zwischenzeitlich eine ganze Reihe alternativer US-Medien das Thema ebenfalls aufgegriffen. Worum genau geht es?

Bereits am 2. März des Jahres 2016 berichtete Marketplace.org über eine Begebenheit, welche sich in einem Krankenhaus einer amerikanischen Großstadt abgespielt haben und von einem anonymisierten 28 Jahre jungen Arzt berichtet worden sein soll. Demnach sei im Oktober 2015 eine junge Frau Anfang 20 zu ihm gekommen und habe behauptet einen “GPS-Tracker“ in ihrem Körper zu haben.

»Wenn man im Ostflügel unseres Krankenhauses arbeitet, sind psychiatrische Patienten nichts ungewöhnliches«, berichtete der Arzt demnach. Allerdings sei es in diesem Fall anders gewesen, denn die junge Frau sei geistig gesund und klar gewesen und sie habe eine kleine Schnittwunde in ihrer Seite gehabt.

Also wurde die Entscheidung getroffen die Frau zu röntgen, wobei eine ganze Gruppe von Kollegen anwesend gewesen sei. »Eingebettet in die rechte Seite ihrer Flanke ist ein kleines metallisches Objekt, nur ein wenig größer als ein Reiskorn.«, berichtete der Arzt dem Artikel nach. »Aber es ist da. Es ist zweifelsfrei da. Sie hat einen Tracker in sich und niemand sagte etwas – für ungefähr fünf Sekunden. Und in einer geschäftigen Notaufnahme will das etwas heißen.«

Es habe sich um eine »kleine Glaskapsel« gehandelt, in der sich etwas wie eine kleine Platine befunden habe. »Es ist ein RFID-Chip. Er wird zur Markierung von Katzen und Hunden benutzt und jemand hatte sie wie ein Tier markiert – als wäre sie jemandes Haustier.«, so der Arzt.

Der Hintergrund dieser Geschichte sei laut dem Artikel gewesen, dass der Freund der jungen Frau ihr Zuhälter gewesen sei und sie gezwungen habe anzuschaffen und ihm das dabei verdiente Geld auszuhändigen. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass Prostitution in den Vereinigten Staaten von Amerika flächendeckend gesetzlich verboten ist – mit einer Ausnahme: Nevada (wo sich das bekannte “Spielerparadies“ Las Vegas befindet).

In dem Beitrag geht es weiter darum, dass das medizinische Personal auf derartige Dinge aufmerksam gemacht werden soll, um so die Strafverfolgungsbehörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Im Hinblick auf die jüngst von WikiLeaks öffentlich gemachten #Vault7-Datensätze über die Spionagemittel und -methoden der CIA bekommt diese Geschichte allerdings durchaus einen realen Charakter. Denn wenn jede Menge der von unsereins im Alltag benutzten Geräte verwanzt sind, ist der Weg zum gechippten Menschen nicht mehr weit. Dem etwas entgegenzusetzen, mag eine dringende Notwendigkeit zum Erhalt der inzwischen auch so schon überschaubaren individuellen Freiheit sein.

Quelle