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Der Untergang des Abendlandes

  • 1) Schuldenkrise oder Krise der Zivilisation
  • 2) Die Hilfe der Intellektuellen
  • 3) Verschiedene Wege aus einer Depression in der Geschichte
  • 4) Der Gutmensch
  • 5) Der Businessman
  • 6) Die Autokratie der Experten
  • 7) Die EU-AGRARSUBVENTIONEN
  • 8) Venezuela
  • 9) Die psychologischen Kriegsführung

1) Schuldenkrise oder Krise der Zivilisation

Seit langer Zeit war vielen Leuten, die sich mit Wirtschaft und Finanzen beschäftigt haben, klar, dass die ständige Neuverschuldung – also die Geldvermehrung, die das Spiegelbild der Schulden ist – zu keinem Happy End führen könne.

Das Eskalieren der Verschuldungswelle fällt nun mehr selbst Leuten auf, die sich niemals um die Gesetze der Geldwirtschaft gekümmert haben. Für diejenigen, die selbst denken können und nicht nur die Meinung sogenannter Experten nachplappern, um kurzfristige Glaubwürdigkeit zu erzielen und fürs einfache Volk schlüssige Antworten zu produzieren werden die Lügen immer offensichtlicher.

Zum Beispiel schreibt der Focus:

Sparen, sparen, sparen – das verlangen die Geldgeber vom Schuldenstaat Griechenland. Mit einer neuen Kürzungsrunde will die Regierung dieser Forderung nachkommen.

FOCUS Online

Das klingt zwar für den Laien vernünftig, denn wenn man zu viel Geld ausgegeben hat, dann muss man halt sparen. Richtig?

Jeder vernünftige Mensch muss sich aber fragen, wie ein finanzschwacher Staat sparen soll. Wenn er anfängt zu sparen, dann fehlt das Geld für die Wirtschaft und die wird dann schrumpfen. Mit einer schrumpfenden Wirtschaft werden immer mehr Leute, Unternehmen und Kommunen ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können und die Dominosteine werden einer nach dem anderen fallen.

Somit fallen die Steuereinnahmen und die Möglichkeit die Schulden jemals zurück zu bezahlen, was am Ende dann in Anarchie und dem „ totalen Kollaps jeder Wirtschaftsstruktur´´enden muss.

Das Problem in diesem System, das von Neuverschuldung und Geldvermehrung – also von Geld- und Schuldeninflation lebt, ist, dass es so gar nicht möglich sein kann, Einsparungen vorzunehmen. Dieses System hat nur einen Weg, es muss sich Aufblähen, bis es implodiert. Oder anders ausgedrückt, Sie können sparen, ich kann sparen, Mercedes Benz kann sparen, aber die Wirtschaft als Ganzes kann das niemals, denn jede Einsparung ist immer ein Umsatzausfall eines Anderen, welcher deshalb dann zwangsläufig seinen Schuldendienst nicht mehr leisten kann.

Die Schuldendeflation, also das Ausbuchen der faulen Forderungen, der nicht wieder einbringlichen Schulden, wird in der Tat für alle kommen – so oder so. Das ist die natürliche Folge der vorhergegangenen Inflation, des Aufblähens der Schulden. Das ist so gesetzmäßig wie die Nacht dem Tag folgt.

Das Gefährliche an der Inflation ist nicht das Steigen der Preise, das ist nur das Fieber, welches der Geld- und Schuldeninflation nachfolgt, das Schlimme ist die komplett aufgeblähte Nachfrage durch die Schulden selbst, besser, durch nie wieder einbringliche Schulden, also die durch Illusionsgeld geschaffenen Überkapazitäten.

Zugegeben, diese Illusion dauert schon länger als jeder vernünftige Mensch sich das hätte vorstellen können.

Was aber nicht daran liegt, dass die Denkmuster und die daraus geschlossenen Konsequenzen falsch sind, sondern daran, dass sich wahrscheinlich die meisten Leute der Lügen und der Brutalität der Verantwortlichen nie im Klaren waren. War es in der Hoffnung, dass wirtschaftlich und finanziell doch nicht alles verloren ist, oder im Glauben, dass man, sollte man schlauer sein wie der Rest der Anleger, doch noch sein Vermögen retten könne.

Viele glauben deshalb auch heute noch, es gäbe einen Goldmarkt, obwohl ganz offiziell zugegeben wird, dass die Bank NM Rothschild & Sons die Preisgestaltung des Goldes – also das Goldfixing – von 1919 bis 2004 zweimal täglich am London Bullion Market unter Kontrolle hatte. Diejenigen, die glauben die Fam. Rothschild hätte sich einfach so aus diesem Markt zurückgezogen, sind dann wahrscheinlich potentielle Kunden für den Kauf des Eiffelturms.

Man kann hier niemand nur Naivität vorwerfen, jedem kann es nur den Atem verschlagen, wenn er langsam begreift, was auf uns zukommt und wie durch und durch der Betrug und die Kontrolle der öffentlichen Meinung von den Mächtigen in Besitz genommen wurde. Aber andererseits ist es doch verwunderlich, dass so wenige diese Lügen durchschauen und immer noch unfähig sind, die Ruchlosigkeit der Protagonisten zu erkennen. Nein, denen wird dann oft nur Unkenntnis unterstellt.

Aber die Banker sind ja auch nicht alleine, sie haben natürlich mächtige Helfer: jene, welche vorgeben, patriotisch die Masse der Einwohner zu vertreten.

„Der schlimmste Missbrauch ist der Missbrauch des Besten.“

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

2) Die Hilfe der Intellektuellen

Andererseits war man schon immer schlecht beraten sich auf sogenannte Experten und Intellektuelle zu verlassen. Mein Lieblingsbeispiel ist hier Michel Chasles. Er wurde 1793 geboren und ist 1880 in Paris verstorben.

Chasles war ein französischer Mathematiker, der 1841 eine Professur für Geodäsie und Maschinenlehre an der École Polytechnique in Paris bekam. An der Akademie der Wissenschaften in Paris wurde ihm 1846 eigens ein Lehrstuhl für die höhere Geometrie eingerichtet. 1839 wurde er korrespondierendes und 1851 ordentliches Mitglied des Instituts. Er war einer der anerkanntesten Genies Frankreichs, nachdem sogar ein Asteroid benannt wurde.

Chasles ist einer der Begründer der sogenannten neueren Geometrie, der géométrie nouvelle, die die anspruchsvollsten geometrischen Aufgaben ohne Zuhilfenahme der Algebra zu lösen versucht. Wie auch immer, Chasles behauptete, im Besitz von Briefen Galileis, Pascals und Newtons zu sein, welche sich dann aber als gefälschte Handschriften herausstellten.

Der springende Punkt dabei ist, dass Chasles sogar vor Gericht ging, um nachzuweisen, dass seine Handschriften echt seien, darunter befanden sich auch in Französisch verfasste Briefe von Kleopatra an Cäsar. Zu diesem anschaulichen Beispiel sollte man doch noch einmal Arthur Schopenhauer zu Wort kommen lassen.

„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand“

Arthur Schopenhauer (1788 – 1860), deutscher Philosoph

Was ist eine Depression?

Eine Depression tritt ein, wenn die nicht mehr bezahlbaren Schulden ausgebucht werden müssen, welches das Schrumpfen der Überkapazitäten zur Folge hat. Dieses geht einher mit einer hohen Rate von Insolvenzen, hoher Arbeitslosigkeit, mit dem Anstieg von Versteigerungen von Immobilien und sonstigen Sachwerten.

Tatsache ist, das moderne Geldsystem generiert unbezahlbare Schulden und löst Depressionen aus. Warum? Weil wir kein Geld haben können, wenn wir uns nicht zuerst verschuldet haben. Aber das sind die Effekte, nicht die Gründe einer wirtschaften Depression.

3) Verschiedene Wege aus einer Depression in der Geschichte

Erstens:   eine Hyperinflation wie zum Beispiel 1923 in Weimar/Deutschland. Der Verschuldete konnte durch die explodierende Inflation die zuvor angehäuften Schulden leicht bezahlen.

Die Masse der Menschen verlor jedoch alles:

Sparguthaben, Anteile der Altersversorgung und auch die Arbeit. Das Land war vollkommen gelähmt, denn niemand wollte mehr etwas herstellen und dann verkaufen, was am Tag danach das Doppelte kosten würde. Die Hersteller behielten lieber ihre Produkte und der Käufer konnte dann gerne sein wertloses Geld behalten. Die Zirkulation der Produkte brach ein und es gab immer mehr Druck auf die Preise.

Zweitens:   eine Vernichtung der Geldmenge und Ausbuchung der Schulden.
Im Jahre 1933 wurden in Amerika die unbezahlbaren Schulden, welche auf den Farmen und Produktionsstätten lagen, durch Versteigerungen eben dieser und dem Bankrott vieler Amerikaner ausgebucht. Damals wurde 30 % der Geldmenge vernichtet, weil durch das System des Fractional Banking, Geld nur durch Kredit geschaffen wird. Kredit gab es aber keinen mehr.

In beiden Fällen wurden diese Dinge durch die gleiche Gruppe verursacht.

In Deutschland hatten nach dem ersten Weltkrieg und der folgenden Ausblutung Deutschlands aufgrund des Versailler Vertrags die internationalen Banker, die Zentralbank und die Banken zur Vervielfältigung der Geldmenge angestiftet. Was zur Folge hatte, dass sich eben diese Gruppe dann die Sachwerte mit harten Devisen, also mit englischen Pfund und US Dollar, für einen Apfel und ein Ei aneignen konnten.

Das englische Pfund hatte im Dezember 1923 den Wert von 25 Milliarden, ein US Dollar den Wert von 4,47 Milliarden Reichsmark.                Quelle:1

Dieses Spiel wurde in den USA anders aufgezogen. Durch die „Roaring Twenties“  in den USA, mit dem dort einhergehenden Aktienboom und durch die Explosion des Scheinreichtums durch den verfügbaren Kredit waren die Leute natürlich ganz anders als hier zu Lande gewillt sich zu verschulden.

Als die Banker dann den Stöpsel zogen und aufhörten leichte Kredite zu vergeben, brachen die Sachwerte komplett ein und konnten wie in Deutschland, von den Bankern sehr günstig erworben werden – oder besser konfisziert – werden. Das Ziel war das Gleiche, die Mittel dazu aber gegensätzlich.

Die dritte Möglichkeit wäre die, wie es die antiken Sumerer, welche im südlichen Mesopotamien im 3. Jahrtausend v. Chr. lebten, taten. Sie machten dies weniger schmerzvoll. Periodisch erließen sie einen Schuldenschnitt, also sie vergaben den Schuldnern die Verpflichtungen, damit die Wirtschaft so wieder aufblühen konnte.

Die Sumerer und später die Babylonier fanden schnell heraus, dass es den Bauern und Händlern half, aus ihrer wirtschaftlichen Versklavung zu kommen und sie sich dann patriotischer als Soldaten für die Vereidigung des Reiches gegen Feinde und Eindringlinge verwenden ließen.

Der Punkt ist, dass die freiwillige Vergabe der Schulden für die Bewohner natürlich die am wenigsten schmerzliche Lösung wäre. Aber mit dieser Argumentation an die Selbstlosigkeit der Banker zu appellieren, ist dann ungefähr so, wie einen nassen Feuerwerkskörper in der Silvesternacht anzünden zu wollen.

Unser Geld ist – im Gegenteil zu den genannten antiken Kulturen – weder Geld der Staaten, der Regierungen oder gar der Völker. Unser Geld wird von privaten Zentralbanken kreiert und die Politiker – und natürlich auch das Volk, mangels Bildung und Rückgrat – lassen zu, dass die Banker uns mit Zinsen belasten, die diese aus dem erfundenen Geld ziehen.

Bei jeder Kreditvergabe durch ´´fractional banking ´´ kreieren die Banken Geld neu und der Staat hat nur das Recht, sich bei der Zentralbank zu verschulden, bevor eben diese grünes Licht zum Drucken von Geldscheinen gibt oder das Signal um Buchgeld in das System zu schieben.

Und wird hier jedes Mal die Pflicht zur Zinszahlung erhoben, welches zu den gigantischen Bergen der unbezahlbaren Schulden geführt hat. Natürlich wurde auch schon oft versucht ein System zu errichten, das nicht die Völker mit den gigantischen Zinsen belastet. Ein zinsloses System also, welches nicht Staaten und Kommunen und somit ganze Generationen in unbezahlbare Schulden wirft.

Der ” Lincoln Greenback“ und das ”Bradbury Pfund“, welches sie in 1940 unter den Kriegsbedingungen in England herausgaben, kommt einem hier in den Sinn.
Und es gab da auch noch andere Versuche, die allerdings ganz tragisch verliefen.

Die Sache ist nun, dass eine neue Währung, welche nicht mit Zinsen belastet ist, oder ein Schuldenschnitt der heutigen Verpflichtungen nicht wirklich alles bereinigen könnte.

Selbst wenn dieses heute noch möglich sein sollte, eine Schrumpfung der Überkapazitäten, die durch die Kreditorgie der letzten 30 Jahre geschaffen wurde, wäre trotzdem nötig. Die Inflation schaffte die Überkapazitäten, schaffte überproportionale Volumina auf allen Gebieten, Angebot / Produktion, Nachfrage / Arbeitsplätze, mit Schulden und Geld, welches nicht verdient wurde, sondern aus dünner Luft von den Bankern auf die Welt gebracht wurde.

Diese dadurch kreierten Überkapazitäten müssen irgendwann beseitigt werden, sonst gibt es keine Normalisierung. Deflationärer Abbau der Schulden heißt somit:

  • Vernichtung von Produktionskapazitäten
  • Vernichtung von unrentablen Arbeitsplätzen
  • Beseitigung von uneinbringlichen Forderungen bzw. faulen Schulden (Abschreibungen, Wertberichtigungen, Bankenpleiten)
  • Reduktion von Geldbeständen (Währungsreform und Währungsschnitt)

Um sich zu vergegenwärtigen, was die Banker und ihre willfährigen Helfer der Welt mit der grenzenloser Kreditvergabe eigentlich angetan haben, lassen Sie mich folgenden Gedanken zu Ende führen.

Der Grund für das kommende Desaster ist eigentlich die Abkopplung der Weltwährung, des Dollars von Gold im Jahre 1971. Seither wurde das Geld nur noch aus nie rückzahlbaren Schulden kreiert, also letztendlich aus dem Nichts. Das heißt im Klartext, die Nachfrage wurde seither nicht durch Arbeit, sondern wie schon gesagt, durch eine Illusion ermöglicht. Wenn die EZB nun mehr und vorher noch die FED, öffentlich bekannt gibt, dass sie dieses Geld in einer Quantität ohne jegliche Grenze kreieren wird, um den Kollaps zu verzögern, dann wissen wir auch, dass die exponentielle Endphase begonnen hat.

Da dieses, wie alles Exponentielle, zu einem schnellen Ende kommen wird, wird sich das Illusionsgeld als das herausstellen, was es ist, als Illusion. Das bedeutet, die weltweite Nachfrage bricht komplett ein, denn nur vielleicht fünf Prozent unserer Wirtschaft besteht aus dem wirklich Nötigen. Die restlichen 95 Prozent der künstlich aufrecht erhaltenen Nachfrage werden folglich wegbrechen, was gleichzeitig den totalen Kollaps der 95 Prozent des davon abhängigen Angebots bedeutet.

Welches dann wiederum bedeutet, dass weltweit 95 Prozent der Arbeit wegfällt und hunderte von Millionen Arbeitnehmer plötzlich ohne Arbeit dastehen werden, welche dann von bankrotten Staaten ohne jegliche Steuereinnahmen versorgt werden müssen.

Die Frage ist, kann diese Sachlage anders als mit einem Krieg enden? Nun, gibt es allerdings immer noch Leute, die an freie Märkte glauben. Junge, werden die eine Überraschung erleben!

Der Markt behält immer Recht, eine dumme Aussage aber leider wahr, denn der Markt, das sind natürlich „die Banker´´.

Sicher wird dieses System komplett kollabieren, was nicht nur rechnerisch unausweichlich war. Es war denn schon immer der Plan und natürlich werden dann letztendlich die Banker die Hände hochstrecken und aller Welt klar machen, dass sie sich getäuscht hätten und nachdem alle alles verloren haben, werden die Banker “SORRY” sagen. Sie werden dann der Welt erklären, dass ein Geldsystem selbstverständlich nur auf werthaltigem Gold basieren kann, was sich auch wieder durch Zufall, oder soll man sagen wie durch Zauberhand, rechtzeitig in ihren Tresoren befinden wird.

Das Schlimmste aber ist, wie schon bemerkt, dass es immer noch Leute gibt, die wirklich an Märkte glauben, an Gold, Öl, Silber, Devisen, Aktien oder Bondmärkte oder irgendwelche sonstigen Märkte.

Das Ganze ist eigentlich nur die umfangreich stattgefundene Gehirnwäsche der letzten 50 Jahre zu erklären, in welcher die bezahlten Mitverschwörer und Lügner den einfältigen Fernsehgucker überzeugten, dass eben sie uneigennützig und aufopfernd wirklich fürs Volk tätig seien.

4) Der Gutmensch

Mit Begriffen wie die „ ganze Menschheit “ oder „einer gerechten Welt´,´ was ungefähr dasselbe wie „ mehr Netto für alle“ wurden Generationen herangezogen, für die Selbstverteidigung auf der ganzen Linie als unmoralisch und verwerflich erscheint.

Sie wurden dann durch das ständige Wiederholen bestimmter Worte und Begriffe wie Hunde auf dem Hundeplatz abgerichtet. Sie wissen nunmehr, was ihnen gestattet ist zu denken und wie sie sich augenblicklich von bestimmen Unterstellungen distanzieren müssen.

Eine Generation, welche durch das Diskriminierungsverbot der „Political Correctness“ ihren eigenen Selbstmord vorbereitet, und noch stolz darauf ist.

5)Der Businessman

Der Gegenpart zu den Gutmenschen wurde hingegen zur radikalen Selbstverwirklichung eines grenzenlosen Egoismus herangezogen, zum primitiven amerikanischen ´´Businessman´´, dem sogenannten Praktiker, der – wie die Politiker – seine eigene Großmutter verkaufen würde, wenn es dem Einkommen oder dem sozialen Stand nützen würde.

Bei diesem Typus ist die stetige Ja, es ist bedauerlich, aber ich muss an mich denken, vor­ran­gig. Die große Masse derer ist nur am augenblicklichen Komfort und Genuss interessiert, nicht fähig auch nur einen Gedanken auf ihre Klasse, ihre Nation oder Rasse zu verschwenden. Materialisten sind sie, aber im ganzen Sinne des Wortes einer physischen Lebensweise und natürlich nicht im Sinne des philosophischen Begriffs.

Natürlich hat auch die zweite Gruppe gelegentliche philanthropische und mildtätige Anwandlungen für den Mitmenschen und natürlich umso mehr, wenn diese profitabel sind oder dem Zeitgeist entsprechen. Aber sie sind diesbezüglich natürlich blutige Anfänger, verglichen mit den zuerst genannten „Wohltätern der Menschheit“.

Der Typ „amerikanisierter Erfolgsmensch“ ist aber letztendlich immer von der gleichen Sorte, Proletarier im wahrsten Sinne, unabhängig ihres Einkommens, sind sie wirkliche Mitglieder der Ochlokratie und meistens umso schädlicher, wenn sie in den Behörden, in der Unterhaltungsindustrie oder der Industriebürokratie die Erfolgsleiter erklimmen konnten.

Geschichtlich betrachtet hat die USA die Welt sicher für die Ochlokratie gemacht und somit unsicher für jede weitere Entwicklung der Zivilisation. Aber natürlich ist diese Masse wichtig für den Staatsmann, es ist seine Manövriermasse im Interesse einer Zivilisation, die sie gar nicht versteht.

Aber dieses setzt natürlich voraus, dass der Staatsmann es eben gut meint mit dem Land und mit der Bevölkerung und sich nicht für niederträchtige und charakterlose Ziele einspannen lässt. Aber wie heißt es so schön in der Bibel:

«An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen».

6) Die Autokratie der Experten

Man muss sich fragen, wie heute noch irgendjemand einem schwachsinnigen Professor der Volkswirtschaft, einem geistlosen Besserwisser, „einem sogenannten Spezialisten im Darum- Herumreden“ zuhören kann, welchem von OBEN verboten wurde auf den Punkt zu kommen.

„So fühlt man die Absicht und man ist verstimmt.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Was Sie da nie hören werden ist, dass es uns verboten ist, in der so gelobten Demokratie das eigene Geld zu drucken, also über das Lebensblut der Volkswirtschaft selbst zu bestimmen. Man sollte sofort rufen dürfen „Finanzagent! Vorsicht – Betrug!“

Auf die Politiker und Kunstexperten, sowie die genannten Professoren der Volkswirtschaft passt hier oft auch das Zitat von Artur Schopenhauer sehr gut.

„Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken:

Sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen.“

Arthur Schopenhauer, *1788 †1860

Wie sagt man so schön:

Wenn Ihnen jemand den Eiffelturm verkaufen möchte, ist das sicherlich ein Halunke. Sollten Sie aber beim Kauf zugreifen, dann sind Sie auch nicht ganz unschuldig.

Das ist leider auch in den wirtschaftlichen Fragen so oder wie soll man ein Volk nennen, das sich von den Autoritäten aufbinden lässt, wir hätten im Jahre 2014 eine Inflation von 0,8 % gehabt, während überall um uns herum die Preise explodieren. Oder wenn noch von sprudelnden Steuereinnahmen gesprochen wird, wenn die Gesamtsteuereinnahmen von 441,6 Milliarden von 2001 auf 600 Milliarden im Jahre 2012 stiegen. Welches einen Zuwachs von gerade mal 34,46 % darstellt in 12 Jahren.

Da aber jeder weiß dass sich die Kosten, (außer bei den von der EU subventionierten Dingen) in diesen Jahren mehr wie verdoppelt haben, ist von einer Steigerung der Einnahme zu sprechen eine Impertinenz, oder auf Deutsch eine bodenlose Unverschämtheit.

Quelle:2

Dieses bedeutet nämlich, dass sogar anhand der offiziellen Zahlen klar wird (die jede Glaubwürdigkeit verloren haben) dass die Steuereinahmen in Wirklichkeit nicht sprudeln, sondern sich im freien Fall befinden.

7) Die EU-AGRARSUBVENTIONEN

Unter der Studie EU-AGRARSUBVENTIONEN AUF DEM PRÜFSTAND von Tobias Reichert werden unter anderem die Absichten der Subventionen aufgezählt.

Folgende Punkte werden durch diese beabsichtigt.

´´auf diese Weise der landwirtschaftlichen Bevölkerung, insbesondere durch Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens der in der Landwirtschaft tätigen Personen, eine angemessene Lebenshaltung zu gewährleisten´´

´´Ein angemessener Lebensstandard für die landwirtschaftliche Bevölkerung (Ziff. 21 der Präambel zu Verordnung 1782/2003) als besonderes Ziel der Direktzahlungen.´´

Warum greift jemand in den wichtigsten Markt der Länder ein, in die Versorgung der Bevölkerungen mit Lebensmittel. Gerade hier sind die Marktkräfte von hoher Bedeutung und es wäre ganz einfach, einen angemessenen Lebensstandard für die landwirtschaftliche Bevölkerung zu gewährleisten.

In dem man nämlich nicht in den Markt eingreift, wären die Lebensmittel, welche unverzichtbar sind genau bei dem Preis welcher auf dem Markt erzielbar wäre.

Vielleicht würden dann nicht mehr so viele unnötige Luxusgegenstände mehr gekauft werden und der Landwirt hätte wieder die wichtige Stellung die im zukäme. Jedenfalls wäre eine Versorgung im Notfall, eher gewährleistet und die Preismechanismen wären offenkundig und somit wäre die Inflation sofort sichtbar.

Durch die EU Subventionen wird die Versorgungskette der Bevölkerung mit Lebensmitteln unnötigerweise künstlich aufrechterhalten und wird im Falle einer Währungskatastrophe das erste sein, was abreißt. Man muss die Absicht dahinter wohl in Frage stellen. Kein Mensch kann heute sagen, was zum Beispiel ein Liter Milch kosten wird wenn diese Katastrophe eintritt.

Man kann nun erkennen, dass die Manipulation der Währung und der Subventionen eine Zeitbombe ist .Was denken Sie wohl, was alles passieren kann, wenn die EU -Zahlungen für EU-Agrarsubventionen eines Tages mit dem Untergang des jetzigen Geldsystems wegfallen?Man sollte sich dies am Beispiel von Venezuela vor Augen führen und erkennen, wie schnell so etwas gehen kann.

Quelle:3

8) Venezuela

Venezuela war immer das Vorzeigeland in Südamerika: karibische Strände, mildes Klima ungeheurere Ölvorräte. In den 50er und 60er Jahren war Venezuela noch viel reicher als Deutschland, neuste Universitäten, schöne Architektur, keine Kriminalität, also ein wirkliches Paradies. Dieses aber nur am Rande, damit man versteht, dass man es hier nicht mit einem Entwicklungsland wie Afrika zu tun hat.

Wie auch immer, nach dem die USA oder besser die Macht dahinter – wie in so vielen anderen Ländern – 1958 die Revolution gegen Marcos Pérez Jiménez anstifteten, um die von ihnen kontrollierte Demokratie zu ermöglichen, ging es Jahr für Jahr den Berg hinunter. Jiménez hatte das Land vorwärts gebracht, neue Straßen, ehrgeizige Minenprojekte und Stahlwerke entstanden unter seiner Leitung.

Die Bevölkerung war glücklich mit ihm, die Banker eher nicht. Richtig schlecht wurde es erst 1999 unter Hugo Chaves. Die Bevölkerung hoffte auf eine Militärdiktatur wie unter Marcos Pérez Jiménez. Vielen war Chavez sympathisch, weil er sich gegen die USA aussprach, er nannte Bush ´ el diablo´´.

Aber Chaves war nun ein lupenreiner Kommunist und „Socialismo o Muerte“ war sein Slogan überall in Caracas, was bedeutet, „Sozialismus oder Tod“. Nach dem Tod von Chavez im Jahre 2013 kam der Tod dann auch für viele Menschen tatsächlich. Das Land gehört seither zu den gefährlichsten Orten der Welt und Caracas führt die Mordrate ganz oben an.

Nach dem die venezolanische Zentralbank nun die Währung, den Bolivar, die Toilette hinunter spülte, ist der Wechselkurs 1.00 Dollar zu 600.00 Bolivar. Der „Salario Mínimo“, also der Mindestlohn den ca. 70 Prozent der Bevölkerung erhält, liegt bei 7500,00 Bolivar, also mehr oder weniger bei 12,00 Dollar im Monat. Der offizielle Wechselkurs zum Dollar ist zwar besser, aber dieser existiert leider nur in der Theorie.

Milch gibt es in Venezuela schon lange nicht mehr zu kaufen, eine Kiste Eier kostet 1500,00 Bolivar (20 % des Monats-Verdiensts) und ein paar Jeans den Lohn von drei Monaten. Um eine Packung Reis zu ergattern, steht man fünf Stunden in der Schlange, um dann festzustellen, dass es gar nichts mehr zu kaufen gibt.

Die Kette von -Produktion- Arbeit -Versorgung- ist hier komplett gerissen, was nichts Gutes zu erwarten lässt. Es ist mehr als verwunderlich, dass hierzulande die Medien darüber nicht berichten.

9) Die psychologischen Kriegsführung

Es ist eigentlich vollkommen unverständlich, dass ein denkender Mensch heute noch eine Zeitung, ein Magazin, ein Geschichtsbuch oder ein Buch über Volkswirtschaft in die Hand nimmt, vom Berühren der Fernbedienung eines Flachbild -Fernsehers ganz zu schweigen.

Wenn jemand noch immer nicht verstanden hat, dass wir hier in 360 Grad, ein erbarmungsloses Lügentheater, 24 Stunden 7 Tage die Woche aufgeführt bekommen, dem ist nicht mehr zu helfen. Die Filme, die Sie anschauen, die Bücher die Ihnen vorgesetzt werden, die Arzneien, die verschrieben werden, alles ist eigentlich genauso destruktiv wie das meiste Essen, das wir zu uns nehmen.

Auch die absichtliche Zerstörung jeder Kultur oder sollte man sagen, den Kulturterrorismus durch die sogenannte Unterhaltungsindustrie, kann nur deshalb nicht mehr wahrgenommen werden, weil die Rezipienten so strategisch verdummt wurden und dieses deshalb gar nicht mehr registrieren. Wie auch immer, es kam nicht von heute auf morgen. Dieses war ein langwieriger und auch lange vorbereiteter Prozess.

Es ist natürlich sicher sehr schwer zu glauben, dass etwas für uns so Gemeines gewollt ist, es ist uns gänzlich unverständlich und sollten Sie das irgendjemanden erzählen, würden Sie höchstwahrscheinlich schallendes Gelächter ernten. Aber sogar diesen Gehirnchirurgen fällt auf, wenn sie gelegentlich aus ihrem „Mallorca-Koma“ erwachen, dass es da einige Probleme gibt.

Gehen Sie nur mit offenen Augen durch eine deutsche Großstadt und denken sich den idiotischen Überkonsum durch gedrucktes Geld und die verdummende Übertechnologie einen Moment einmal weg, ich glaube, dann können Sie schon ein wenig die kommende Anarchie fühlen.

Aber die Wahrheit ist, wie es Schopenhauer auszudrücken pflegte:

„Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen.“

Arthur Schopenhauer, *1788 †1860

Die Strategie hinter der psychologischen Kriegsführung war die Absicht der Auflösung jedes Gemeinsinns, im Endstadium also die Auflösung aller sozialen Lebensformen. Wer sollte denn da einen Nutzen herausziehen? fragt der rationale, aber geschichtliche und philosophische Analphabet, während er sich am Kopf kratzt.

Vergleichen wir ein biologisches System, also ein Tier mit einem theoretischen Makroorganismus, zum Beispiel mit einen Staat. Der unproduktive Nutznießer jeder Gesellschaft hat darin nur einen Feind, nämlich den Wirt, den er ausnimmt und von dem er gänzlich abhängig ist. Das ganze Bestreben des Eindringlings ist, unerkannt sein Werk fortzusetzen und natürlich das Immunsystem des Wirtes lahmzulegen, um dessen natürliche Abwehrbereitschaft zu lähmen.

Wie schon bemerkt, für uns ist das entsetzlich, für den beschriebenen Eindringling ist es das natürlichste und rationalste der Welt. Dieses ist sein Daseinsgrund, sein Werk und seine Erfüllung. Und da es dem Wirt nicht gelingt, den Feind seines Systems abzuwehren, wird er letztendlich daran zu Grunde gehen.

Dieses lässt den Schluss zu, dass der Wirt oder das biologische System, wie immer man es nennen möchte, auf dieser Welt ausgedient hat, wenn er keine Ressourcen und keinen Willen zum weiteren Überleben bereitstellt – sei es durch Feigheit oder Dummheit – wird er untergehen. Man kann sich ein wenig damit beruhigen, dass wir nicht die erste Kultur sind, die daran zu Grunde geht und wahrscheinlich auch nicht die letzte sein werden.

Da hatte Oswald Spengler wohl doch Recht mit seinem Jahrhundertwerk aus dem Jahr 1923

„ Der Untergang des Abendlandes“.

Quelle:4

Oswalds wirklich passendes Vorwort, das er von Goethe lieh, möchte ich hier gerne wiedergeben:

Wenn im Unendlichen dasselbe
Sich wiederholend ewig fließt,
Das tausendfältige Gewölbe
Sich kräftig ineinander schließt,
Strömt Lebenslust aus allen Dingen,
Dem kleinsten wie dem größten Stern,
Und alles Drängen, alles Ringen
Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

Johann Wolfgang von Goethe


M . Lorch