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Rentner droht mit Hungertod

Hungerstreik wegen ARD-ZDF-Zwangsgebühr: Um gegen den Rundfunkbeitrag zu protestieren, verweigert ein Rentner seit fast vier Wochen die Nahrungsaufnahme. Zuvor kam es zur Vollstreckung: WDR ließ direkt beim Rententräger die Zwangspfändung durchführen.

Von Heiko Schrang

Da ihm durch ARD und ZDF laut seiner Aussage die Rente gepfändet wurde, befindet sich Reinhard Dowe aus Gelsenkirchen seitdem im Hungerstreik. Auf Wikipedia kann man lesen, dass eine Nahrungsverweigerung ab etwa drei bis vier Wochen zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod führen kann. Nach der Inhaftierung von Sieglinde Baumert und diversen Haftbefehlen sowie der Veröffentlichung des Buchs „Die GEZ-Lüge“, hat die Auseinandersetzung mit den öffentlich-rechtlichen Zwangssendern jetzt eine neue Dynamik erhalten.

Hier aktuell, Vortrag von Heiko Schrang zur GEZ-Lüge:

Wie mittlerweile Millionen anderer, fühlt sich Reinhard Dowe durch ARD und ZDF fehlinformiert und massiv manipuliert. Ein besonderes Dorn im Auge ist ihm die einseitige und kriegstreibende Russland-Berichterstattung. Daher hat er sich entschlossen, ein Zeichen zu setzen und den Rundfunkbeitrag zu verweigern.

Dass die Nicht-Zahlung des Rundfunkbeitrags zu Zwangsmaßnahmen führen kann, war dem Rentner bewusst: „Ich hatte gedacht, dass ich es mit dem Gerichtsvollzieher zu tun bekäme und so den ‚ordentlichen‘ Gerichtsweg beschreiten könne. Aber weit gefehlt!“

Der Beitragsservice von ARD und ZDF wandte sich an die Stadt Gelsenkirchen und ließ direkt beim Rententräger die Zwangspfändung durchführen. In Folge wird nun Monat für Monat die Rente gekürzt und der Beitrag direkt an den Beitragsservice überwiesen. Natürlich legte Reinhard Dowe hiergegen fristgerecht Widerspruch ein, dieser wurde jedoch schon zurückgewiesen.

Er entschloss sich daher, ab dem 06. Februar 2017 in den Hungerstreik zu treten. Diesen führt er bei sich zu Hause durch, bis die Rücküberweisung der Pfändung auf sein Bankkonto erfolgt ist und die Stadt Gelsenkirchen bzw. ARD und ZDF ihm schriftlich zusichern, dass weitere Pfändungen unterbleiben.

Für seinen Hungerstreik hat Reinhard Dowe ein berühmtes Vorbild. Am 08. Mai 1933 begann Gandhi einen 21 Tage dauernden Hungerstreik gegen die britische Besatzungsmacht. Gandhis Weg des gewaltlosen Widerstands stellte sich als erfolgreichste Methode gegen die Unterdrückung durch die Briten heraus. Am Ende wurde das indische Volk unabhängig.

Mittlerweile nutzen Hunderttausende auf der Webseite http://www.macht-steuert-wissen.de die unter „GEZ“ hinterlegten Musterschreiben, um den Weg der Zivilcourage zu gehen.

Quelle