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Die 10 Gebote des Rechtssystems…

… und ich … erzählt nach einem wahren Albtraum von hans xaver meier

Ich hatte hier schon eine Reihe heller Köpfe vorgestellt, die sich mit rechtlichen Winkelzügen entweder aus dem System verabschieden oder zumindest ein Schnippchen schlagen wollen und scheinbar auch können. Dazu gehört der inzwischen verstorbene Andreas Clauss (siehe: Wird die BRD nur treuhänderisch für die Besatzer verwaltet, um Kohle zu machen?) oder Joe Kreissl (siehe: Eine Schachmatt Erklärung an die Regierenden).

Ich hatte irgendwann auch mal die Aktionen rund um OPPT und UCC mit der (angeblichen?) Pfändung aller Konzerne aufgegriffen (hier ein Video auf youtube dazu: OPPT – WIR SIND FREI! #1) oder jene Reichsdeutschen, die erklären, dass alle BRD-Gesetez  nicht mehr gelten sondern nur jene aus der Reichszeit vor Hilter. Nun habe ich den folgenden Vortrag von hans xavier meier (Kleinschrift bedeutet, dass er nicht den Namen als Systemsklave verwendet) gefunden, der noch deutlich viel mehr Licht in das Dunkel unserer Rechtssystematik bringt. Sicher, er steigt tief ein und nennt einige Gesetze nur beim Namen, so dass weitere Recherchen notwendig sind, wenn sie noch nicht gekannt sind, was die Regel ist.

Hans besticht in seinem Vortrag mit einem zwar fiktiven Vergehen, das man ihn seitens einer Behörde bezichtigt, geht aber die notwendigen Formulierungen durch, die in diesem Streitprozess eine gute Gewinnchance gegeben ist. Sagt aber selbst, dass noch immer die Gefahr der Willkür gegeben ist, und keine Rechtssicherheit gegeben sei.

In dem Begleittext zu dem youtube-Video fand ich einen Link auf eine Unmenge freier Text und Formulare. D.h. wer sich in das unruhige, aber befreiende Fahrwasser des Austretens aus den Rechtsnormen wagt, dem wird hier reichlich unter die Arme gegriffen. Heraus gegriffen habe ich die 10 Gebote des Rechtssystems, deren Anfang ich dem Video folgen lasse. Aber nun macht Euch wie immer selbst ein Bild über die Möglichkeiten, die wir als Menschen haben, uns nicht in den Rechtssystemen zu verfangen, an denen wir nichts selbst mitgewirkt haben:

Guten Morgen allerseits! Gerade bin ich aufgewacht, schweißgebadet…, der Schrecken sitzt mir jetzt noch in den Knochen. Ein wahrer Albtraum und alles so real und klar, als wäre es wirklich passiert… Jetzt muss ich erstmal zu mir kommen und mich sortieren … und vor allen Dingen… duschen….

… wovon ich geträumt habe? … Ähhm… hauptsächlich von einem Quälgeist, einem Dschinn, schon über tausend Jahre alt und ein ganz übler, besserwisserischer Geselle, der versucht hat, mein solides Weltbild in seinen Grundfesten zu erschüttern… und dass ich 100 Jahre lang geschlafen und ich währenddessen mein ganzes schönes Geschäft und auch sonst alles verloren hatte… und dass ich 99 Jahre lang vor Gericht stand, aber irgendwie nicht sprechen konnte und dass alle mich deswegen auslachten… oh je, wie schrecklich! Am Ende, ca. gegen halb 6 Uhr früh, hatte der Quälgeist das Urteil gesprochen und die „Zunft aller koordinierten Juristenverbände, int.“ hatte mich ausgebuht und mich mit Zwangsvollstreckungen, Strafzetteln, Steuernachforderungen, Säumniszuschlägen, Gebührenbescheiden zur Luft- und Wasserbenutzung, Zinseszinsen, Sklavenanleihen und Insolvenzbescheiden beworfen…, welch eine Schande…, furchtbar! Ich wollte in den Boden versinken! Ich war erledigt! Der Rotz am Ärmel eines römischen Latrinenentleerers hätte mehr Stolz und Würde empfunden als ich in diesem Albtraum.

Wie das Urteil lautete? Wie soll ich das wissen, er trug es auf Latein vor! Aber zum Schluss sah er in mein verdutztes Gesicht und hob auf altdeutsch an:

„Angeklagter Hans, Unwürdiger, er ward ganz schön blöd! Seine grenzenlose Dummheit kann kaum in lateinische Worte gefasst werden! Fange er lieber nochmals von vorne an!“

Und dann führte er mich herum und zeigte mir, was ich in meiner sinnlos verpfuschten und vermurksten Versagerexistenz alles falsch gemacht hatte und was ich alles im vorhinein hätte wissen müssen… und … am besten…, ich erzähle Euch alles von Anfang an… Aber seid versichert, dass ich Euch nicht erschrecken will…. und wenn doch… dann lasst es lieber…. diese Lektüre… meine ich….

Ich war also des Schwerverbrechens der Dummheit überführt und abgeurteilt und ein Fragezeichen nach dem anderen zog wie bleierne Schlieren an meinem geistigen Auge vorbei. Mein Quälgeist sah die Fragezeichen wohl auch und meinte hierauf in sonorem Bass: „Jämmerlicher, sei er froh über dieses milde Urteil, Hansus, es besteht noch nicht die Not, dass ihm Hopfen und Malz verloren gingen, denn ihm gebührt das Recht der Revision. Er darf nochmals von vorne beginnen.“ „Hä…, ähm… was???“ Was sagte er da… hörte ich da etwa einen kleinen Hoffnungsschimmer heraus? Die erste Ermutigung seit hundert Jahren?

„Oh Unwürdiger, ich drücke es…hmmmm…. mal einfach aus für ihn…, er kannte wohl die zehn Gebote des Rechtssystems nicht?“ „Ah so! Oh…, doch…, von den 10 Geboten hab` ich schon mal was gehört und ich habe sie in der Schule allesamt….“ „Hansus!!!“, unterbrach mich mein Quälgeist, „unflätiger Nichtsnutz, halte er wenigstens für einen Augenblick die Klappe und schaue er ausnahmsweise mal auf die Dinge so, wie sie wirklich sind. Böse Geister stecken in ihm!

Ich werde sie ihm allesamt austreiben! Wäre diese Großtat auch sein unmaßgeblicher, freier Wille?“ „Also gut, wenns sein muss“, lenkte ich kleinlaut ein, „wenns da ein paar Geister gäbe, dann wäre ich sie schon gerne los! Aber damit das Desaster endlich ein Ende hat… ich möchte irgendetwas lernen, was ich praktisch nutzen kann, eine Lösung, funktionsfähig und universell verwendbar…. und…“ Mein Quälgeist schnaubte verächtlich und murmelte so etwas ähnliches wie … „man hat ihn arg verarschet“… und dann packte er mich am Hosenboden und wir machten uns auf einen langen Weg durch Raum und Zeit und durchpflügten die wabernden Geschehnisse meiner besch.. bescheidenen Karriere.

1. GEBOT – Mensch… Du sollst kein Rechtssystem anbeten, weil es keines gibt

Wenn jeder Mensch anständig wäre, hob mein Quälgeist an, dann bräuchte man so etwas wie „Recht“ erst gar nicht. Denn Rechte hat man schon, sie können einem Menschen nicht gegeben oder weggenommen werden, weil sie unveräußerlich sind. Genauso kommt jedem Menschen bei Geburt ein naturgegebenes Besitzrecht zu. Aber offenbar war man damit nicht zufrieden und jemand erfand ein paar zusätzliche Regeln, wie man diese Rechte und den Besitz der Menschen schützen konnte.

Und mit etwas Überzeugungsarbeit und der allgemeinen Zustimmung des niederen Volks waren der Staat und seine öffentlichen Verwaltungen erfunden. Einen Staat gibt es also nur deshalb, um die Rechte und den Besitz der Menschen zu schützen. Aber dieser Rechtsschutz artete in Gesetze aus und die Gesetze arteten in Statuten aus und heute gibt es 80 Millionen davon. Die Menschen haben vergessen, dass ein Staat und seine Regeln etwas Erfundenes, eine Fiktion der Menschen selbst und diesen daher untergeordnet sind. Regeln müssen ihrem Wohlergehen dienen. Tun sie das nicht, wird der Staat zum reinen Selbstzweck.

„Ja“, meinte ich, „freilich weiß ich, dass mich die „GEZ“ eines Tages ins Kittchen bringt, wenn ich mich lange genug dagegen auflehne. Das gefällt mir auch nicht. Aber das ist doch alles keine Antwort auf Dein 1. Gebot!?!“

„Papperlapapp vorlauter Bengel! Merke er auf, was ich weiter zu sagen habe! Heutzutage gilt für Menschen kein einziges Gesetz; weltweit gilt keines dieser 80 Millionen Statuten für sie. Zum Mitnotieren wiederhole ich für ihn: KEINES! Jetzt steht er da und schauet dumm aus seiner verschwitzten Wäsche! Er glaubt mir nicht, wo sie ihn doch täglich attackieren und piesacken! Oh geistiger Trittbrettfahrer einer Dörrpflaume! Warum wohl verhält sich dies so?“

Wie wir bereits wissen, kann etwas Erfundenes nicht über den Menschen herrschen, denn ein Mensch herrscht über seine Fiktionen. Und wie glaubst Du, stellt ein Staat es an, sich alle Rechte und allen Besitz der Menschen unter den Nagel zu reißen……? ….. hallo…., ist doch sonnenklar…, er schafft natürlich die Menschen ab!

Er erklärt sie als nicht vorhanden! Es gibt sie nicht mehr! Im Recht kommen Menschen nicht vor, denn… sie sind ihren Fiktionen übergeordnet. Was gibt es dann….? …. Weiß er es…? …“ „Es gibt vielleicht Personen“, krächzte ich meinen ersten Einfall heraus, „… ähm… ausgestattet mit Rechten und Pflichten?“ „Wohl gesprochen Hansus“, raunte er „und wie haben sie das hingedeichselt? Wie konnten sie die Menschen überzeugen, dass sie Personen seien?… Grundgütiger, schon ist er blitz und blank. Nichts weiß er! Natürlich mit einer weiteren Erfindung, einem Zauberwort, welches alle Probleme für sie löste…!“

Das Zauberwort heißt „Rechtsvermutung“. Wenn es schon keine gültigen Gesetze gibt, dann kann man wenigstens vermuten, es gäbe welche. Das ist der Trick! Im Recht wird vermutet, dass der Mensch eine Person ist. Das reicht schon! Weiterhin wird vermutet, dass jemand, der nicht meckert oder nicht zurückweist, zustimmt. Jetzt gilt`s! Keine Entrüstung? Kein Gemecker? Ein klassischer Vertrag aufgrund stillschweigender Zustimmung. Würde der werte Herr Hansus sich das bitte merken? Denn dieses ist das ultimative Fundament seines fiktiven Rechtssystems!

Somit ist die allererste Vermutung des Rechtssystems, dass einer, der nichts sagt, zustimmt. Die zweite ist, dass der Mensch eine Person ist. Die dritte Vermutung ist, dass für Personen Gesetze und Statuten gelten und dem schließen sich weitere 80 Millionen Vermutungen an! „Da staunet er, Hansus! Strapaziert dies jetzt sein Spatzenhirn?“ Um diesem wissentlichen Betrug zu entgehen, werden sie dereinst sagen, dass ihr Menschen es so gewollt hättet.

Dass ihr zugestimmt habt. Die Gesetze galten gar nicht. Erst mit Eurer stillschweigenden Zustimmung erlangten sie Gültigkeit. Ihr habt es gewusst, denn es steht ja so in den Gesetzen! Und dann wurde alles zu einem persönlichen Vertrag. Und Verträge gelten fürwahr auch dann, wenn ihre Existenz nur vermutet wird. Sie kommen durch Nichtwissen und Stillschweigen zustande. Sie kommen nicht zustande, wenn sie angezeigt, bestritten, zurückgewiesen und widerlegt werden und laufen erst danach ins Leere. „Klappe er sein Unterkiefer wieder nach oben, Ungläubiger! Ich werde ihm das 1.Gebot mit den folgenden neun beweisen! Keine Widerworte, oh Armseliger im Geiste!“

Quelle


Forsetzung folgt:

2. GEBOT – Du sollst die Rechtsvermutung, die Heilige Kuh des Rechtssystems, auf keiner Rechtsebene anbeten! Du sollst sie zurückweisen und widerlegen!