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Alice Schwarzer und die »gelenkten Nafris«

Eva Herman

Man soll ja nie nie sagen. Als die militante Frauenrechtlerin und Gender – Fanatikerin Alice Schwarzer vor fast zehn Jahren mit fiesen Stasimethoden dazu beitrug, mich aus dem Mainstream-System zu entfernen, als ich mich darauf intensiv mit ihrem Lebenslauf befasste, war ich der festen Überzeugung, dass die Frau nicht mehr zu retten sei. Aber: Wunder geschehen. Schwarzer steht heute – in Sachen Einwanderungspolitik der Bundesregierung – in vorderster Reihe der Werte erhaltenden Kritiker, indem sie logische Fragen stellt.

Alice Schwarzer hatte sich ja einiges auf ihr Karma-Konto geladen, um unser Land so richtig nach unten zu ziehen und unbrauchbar zu machen, durch ihre ganz offensive Ablehnung des Mütterlichen, die Abrichtung der Frauen zu Kampfarbeiterinnen, durch die öffentliche Diskreditierung des Männlichen und durch die vollständige Ignoranz der kindlichen Bedürfnisse mittels ihres konfliktbesessenen Kinderkrippen-Mantras.

Dieses menschenverachtende Kampfprogramm hat Deutschland schwer geschwächt, daran ist kein Zweifel, und dies kann niemals mehr gut gemacht werden, wie wir jetzt sehen: Unserem Land, unserem Volk, fehlt offenbar die Lebenskraft, sich selbst zu behaupten.

Aber Schwarzers aktuelle Haltung zur sogenannten Nafri-Debatte hilft heute enorm, um endlich eine öffentliche Position stärken zu können, die bislang nach politisch korrekten Maßstäben noch nicht wirklich existieren durfte: Die des logischen Denkens. Denn seit etlichen Jahren wird im öffentlichen Raum die Wahrheit auf den Kopf gestellt, während die Lüge mehr und mehr salonfähig gemacht wird. Wie wohltuend, wenn prominente Leute sich eigene Gedanken machen und nicht nur nachplappern, was ihre Auftraggeber gerne hören wollen.

Schwarzer spricht von »gelenkten Gruppen«

Die schwarze Alice geht in ihrem Aufsatz Geht Ideologie vor Realität auf Grünen- Chefin Peter los ( wer hätte das je gedacht?), welche die Polizei wegen des Nafri-Sprechs schrecklich unintelligent gerügt hatte. Ja, Schwarzer legt sich gleich mit dem gesamten Mainstream-System an, in dem sie von »gelenkten Gruppen« spricht, davon auch, dass die Täter der Silvesterfeier ein Jahr zuvor »sich verabredet« hatten und »eine Absicht dahinter gesteckt« haben mochte: »Inzwischen ist unstrittig, dass diese Nordafrikaner am Hauptbahnhof sich vor einem Jahr verabredet hatten und auch jetzt wieder (man weiß nur noch nicht wie)«.

Verschwörungstheorie? Nie war ich mir mit Alice Schwarzer so einig wie in dieser Frage. Denn jedem einigermaßen gesunden Denker müssen doch diese Fragen auf den Nägeln brennen: Was hatten diese vielen aggressiven Männer in zahlreichen Städten in der Silvesternacht wirklich vor? Wer orchestriert dieses Spektakel? Und was wäre passiert, wenn die Polizei nicht mit tausenden Beamten vor Ort eingegriffen hätte? Denn wieder waren es Horden tausender »Nafris«, die nicht nur in deutschen Städten in riesigen Gruppen wie aus dem Nichts auftauchten, sondern auch im Ausland: In Innsbruck alleine sind bislang fast zwanzig Anzeigen wegen sexueller Übergriffe eingegangen.

»Sie bereiten etwas vor«

Auf meiner Webseite veröffentlichte ich vor kurzem den Artikel: »Sie bereiten etwas vor«.

Da heißt es unter anderem: »Deutschland wird möglicherweise schneller in einen Blitzkrieg gezogen, als man denkt. Da berichtet ein IS-Aussteiger der Bremer Polizei von einem geplanten, großangelegten Terrorangriff auf Deutschland. Es sei der Daesh (IS), welcher mehrere Angriffe gleichzeitig durchführen will, ein Blitzkrieg solle es werden. Diese Aussagen werden von den Behörden als glaubwürdig eingestuft.«

Alice Schwarzer wird nun in einem aktuellen BILD-Bericht zitiert: »Wir haben es hier mit einer Art von Terrorismus zu tun. Nur in diesem Fall nicht mit Kalaschnikow oder einem Lastwagen, sondern mit Händen und Fäusten.«

Auch Kölns Polizeipräsident Mathies wird endlich etwas deutlicher angesichts von mittlerweile bereits 2000 »fahndungsrelevanten Personen« aus der Silvesternacht alleine in Köln: »Ich möchte versuchen festzustellen, warum unter anderem so viele junge Nordafrikaner auch zu Silvester 2016 nach Köln gekommen sind und warum sie nahezu zeitgleich aus dem Bundesgebiet am Hauptbahnhof eintrafen«, erklärte er jüngst. Unter anderem gehe es darum zu prüfen, »ob es Verbindungen zwischen den Gruppen gab und ob sie sich verabredet hatten«.

Eine Debatte, die jetzt dringend geführt werden muss

Diese Debatte ist derzeit eine der wichtigsten, die dringend geführt werden muss. Denn diese verheerenden Vorfälle werden sich künftig weiter häufen, und nicht etwa weniger werden. So eben, wie auch die Nafris sich in Deutschland weiter häufen durch die bedingungslose Einwanderungspolitik der Bundesregierung, die inzwischen längst von allen guten Geistern verlassen zu sein scheint. Weitere, täglich ins Land strömende Einwanderer, die unsere Medien meist immer noch als »Flüchtlinge« verharmlosen, werden selbstverständlich die bereits vorhandenen, mit »hoher Grundaggressivität« ausgestatteten Nafri-Gruppen immer weiter noch verstärken. Der Tanz geht also weiter, die Gefahren nehmen zu.

Es wäre wünschenswert, wenn diese brandheiße Diskussion – neben Alice Schwarzer – endlich auch von anderen, sogenannten prominenten Persönlichkeiten offen geführt werden würde, die an den Stammtischen ja längst schon läuft. Aber die Angst sitzt wohl noch zu tief, die eigenen Pfründe zu gefährden, aus der Komfortzone herauszumüssen und nicht mehr Everybodys Darling zu sein. Angst auch, als Verschwörungstheoretiker, als rechts, als Rassist, gebrandmarkt zu werden.

Keine Sorge, solche Vorwürfe überlebt man. Und es gibt wahrlich Wichtigeres. Aber ob unser Land das hier alles noch lange verkraften kann, bleibt dahingestellt. Am Ende haben viele Akteure des öffentlichen Raumes dann »wieder mal von nichts gewusst«, oder? Danke, Alice Schwarzer, für Ihren Mut!

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