Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , ,

Wie mit Bildern Propaganda betrieben wird, zeigen folgende zwei Beispiele:

  1. Am 28.9.16 hat die französische UN-Vertretung ein angeblich aktuelles Foto präsentiert,das die Zerstörung eines Krankenhauses in Aleppo durch die russische oder syrische Luftwaffe zeigen soll.Tatsache ist aber,dass das gleiche Bild schon mehr als zwei Jahre zuvor, am 3.8.14,in einem Artikel vom deutschen Nachrichtensender n-tv auftauchte, der Angriffe und Zerstörungen in Gaza zeigte.
  2. Am 19.8.15 hat die Zivilschutzorganisation „Weißhelme“* getwittert, es habe ein „Fassbombenangriff“ durch die syrische Regierung stattgefunden. Zu dieser Meldung verwendeten sie ein Bild, dass bereits zwei Jahre zuvor, am 14.4.13, auf der Webseite der internationalen Tageszeitung „The Christian Science Monitor“ veröffentlicht wurde.Somit können Organisationen,die solche Falschbilder weiterverbreiten, nicht als neutral und glaubwürdig erachtet werden.[1]

* Sie geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten

Weißhelme“ stellen Falschbild auf Twitter

Ein Bild eines verletzten Kindes machte am 30.9.15 auf Twitter die Runde. Das Kind sei, laut den Weißhelmen, Opfer eines russischen Angriffs in Homs (Syrien) geworden. Das selbe Bild wurde jedoch bereits fünf Tage zuvor, am 25.9.15, von dem mit den Weißhelmen in Verbindung stehenden „Syrian Network“ auf Twitter gestellt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Russland noch nicht im Krieg.Sie haben erst ab dem 30.9.15,also fünf Tage nach der ersten Veröffentlichung des Bildes, in Syrien eingegriffen. Es lässt sich einmal mehr vermuten, dass das Foto und der Tweet eine Verunglimpfung Russlands durch die Weißhelme darstellt!

Kinder als Propagandahilfe im Syrienkrieg

Immer wieder werden in den Medien Fotos von Kindern gezeigt, die aus den Trümmern von angeblich syrischen oder russischen Streitkräften bombardierten Gebieten gerettet werden. So veröffentlichten beispielsweise mehrere Medien in verschiedenen Monaten Fotos, welche jeweils das gleiche Mädchen in den Armen unterschiedlicher Retter zeigten.Auch wenn eine Inszenierung nicht bewiesen werden kann, ist offensichtlich, dass mit diesem Mädchen wie auch schon mit anderen Kindern, beim Betrachter Emotionen erzeugt werden sollen, die den Hass gegen die syrischen und russischen Streitkräfte schüren. Wie bei allen bisherigen Kriegen wird auch im Syrienkrieg mit den Emotionen der Völker gespielt. [3]

2016_sg_63_druckoriginal_medien-faelschungen