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Ein Krieg, den wir niemals wollten

Wir befinden uns inzwischen in einem Krieg, den wir nicht wollen. Das Attentat von Berlin ist eine weitere Kriegshandlung, die Islamisten an uns verüben. Sie tragen ihren Dschihad, ihren irren „heiligen Krieg“ zu uns.

Von Sascha Opel

Ein treuer Leser (Beruf: Richter) schreibt uns: „Was wir erleben, ist ein Staatsversagen, welches ich noch vor 18 Monaten für unmöglich gehalten hätte! Deutschland agiert wie ein Dritte-Welt-Land und erstickt in dummdämlich lebensfremder Bürokratie. Kein Land der Welt hätte so einen Typen (Anm. d. Redaktion: gemeint ist der potenzielle Attentäter von Berlin), egal, ob er es nun war oder nicht, bei sich behalten! Einen amtsbekannten Gefährder und Brandstifter. Das ist eine Bankrotterklärung der Politik! Was bleibt? Ein Gefühl der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins – und bittere Wut!“

In Deutschland können wir uns auf einen hochbrisanten Wahlkampf 2017 einstellen. Das Land ist in der Migrationspolitik nach Berlin gespaltener denn und wird bis zur Wahl eine ähnliche Polarisierung erfahren, wie die USA im jüngsten Wahlkampf.

Politiker haben in den letzten Jahren nach jedem islamistischen Attentat und Mord, egal ob es sich um die verheerenden Anschläge von Paris, Nizza, Brüssel oder nun eben Berlin handelt, zu beschwichtigen versucht. Niemand wagte die Wahrheit zu sagen.

Die bittere Wahrheit lautet aber: Wir befinden uns inzwischen in einem Krieg, den wir nicht wollen. Das Attentat von Berlin, mit seinen bislang 12 Toten, ist eine weitere Kriegshandlung, die Islamisten an uns verüben. Sie tragen ihren Dschihad, ihren irren „heiligen Krieg“ zu uns. Ob wir wollen oder nicht. Ich musste vor über 20 Jahren als junger Reserveoffizier der Bundeswehr einige Vorträge zu den damaligen islamistischen Terrorgruppen halten, von denen sich die meisten aus der ägyptischen Muslimbruderschaft heraus entwickelt haben.

Die perfide Kriegsführung, die damals im nahen Osten und Israel herrschte, hält nun in Europa Einzug. Man muss mit dem Schlimmsten rechnen, wenn man bedenkt, dass dank Merkels unkontrollierter Grenzöffnung vermutlich tausende potenzielle Schläfer und Kämpfer bereits ohne geklärte Identität in Deutschland und dem Rest Europas untergetaucht sind. Eine weitere Prognose lautet daher:

Kaum jemand wird künftig noch sagen können: Islamismus interessiert mich nicht. Denn: Umgekehrt interessiert sich der Islamistische Terror leider sehr wohl für uns.

Wir sind die Ungläubigen, die man mit Feuer und Schwert unterwerfen muss.
Wegducken hilft da nicht. Diese Kriegserklärung trifft auch diejenigen, die dachten, sie könnten schön unpolitisch bleiben. Unser aller Lebensgefühl von Sicherheit wird sich für immer verändern. Man muss nur nach Israel reisen, um zu erahnen, was auf uns zukommt, wenn Islamisten hier weiterhin unkontrolliert und unerkannt mit dem Flüchtlingsstrom einreisen.

„Wer Kalkutta retten will, indem er halb Kalkutta zu sich aufnimmt, wird selbst wie Kalkutta“, sagte einst der große Weltenerklärer Peter Scholl-Latour. Das Gleiche gilt natürlich für Syrien. Wer halb Syrien aufnimmt, wird selbst wie Syrien. Nicht jeder ist dort vor dem IS geflohen, nicht jeder war vor Assad verfolgt. Es sind eben auch viele IS-Sympathisanten und Assad-Anhänger hier gelandet und damit sind die dortigen Konfliktparteien schon im Land.

Die Erkenntnis, dass der militante Islam uns den Krieg erklärt hat, ist bei mir aufgrund der Studien zu Bundeswehrzeiten schon lange angekommen. „Angst“ (wie es die Bild gestern fett vom Titel prangern lies), das war schon damals den Handelnden im Libanon, Ägypten oder Israel klar, ist dabei jedoch ein denkbar schlechter Ratgeber.

Wir, die wir diesen Krieg im eigenen Land gegen unsere Freiheit niemals wollten, müssen uns notgedrungen verteidigen, wenn wir diese Freiheit nicht endgültig verlieren wollen. Leider habe ich aufgrund der planlosen Reaktion unserer Politiker, der Sicherheitsorgane, aber auch angesichts der blauäugigen Mainstreampresse erhebliche Bedenken, dass dies zügig gelingen kann.

So lange verharmlost und relativiert wird („es ist wahrscheinlicher bei einem Autounfall zu sterben, als bei einem Attentat“), wird man an die Wurzel des Übels, den Islamismus, nicht vorstoßen und diesen isolieren. Deutsche Terrorexperten würden diesbezüglich in Israel nicht einmal die Lizenz für die Eröffnung einer Pommesbude erhalten.

Fakt ist, dass man für einen LKW-Raub kein bekannter Islamist und Profiterrorist sein muss, wie uns der potenzielle Attentäter nun verkauft wird. Dies kann JEDER noch so unbekannte Islamist, selbst mit Blitzradikalisierung, jederzeit tun. Es kann sich jederzeit erneut irgendein unbekannter Islamist irgendwo in die Luft sprengen. Es kann jederzeit jemand im Zug mit einer Machete um sich schlagen, oder um sich schießen.

Kurzum: Wir sind neuen, dauerhaften Gefahren ausgesetzt und werden weiterhin von Taten erschüttert, die wir ohne die Merkel‘schen Rechtsbrüche des Sommers 2015 nicht hätten.

Eine Regierung, die Hunderttausende unkontrolliert, ohne geklärte Identität ins Land lässt, der zudem bekannt ist, dass sich darunter Straftäter und islamistische Gefährder mit falschen Identitäten befinden, und die dann trotzdem untätig und unfähig bleibt, diese Leute einzusperren oder abzuschieben, gleichzeitig aber eigene Bürger ohne Flucht-, oder Verdunkelungsgefahr wegen unbezahlter GEZ-Gebühren, Steuerhinterziehung oder anderen Gelddelikten, die weder Leib noch Leben gefährden, ins Gefängnis steckt, die hat die Frage, was ihr bei der Strafverfolgung wichtiger ist (das GELD oder der Schutz des LEBENS ihrer Bürger) bereits eindeutig beantwortet und somit das Recht verwirkt, weiter mit Arbeitskraft und Steuergeldern unterstützt zu werden.

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