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Michael Winkler

Nach den großartigen Erfolgen der syrischen Truppen in Aleppo – die internationalen Söldnerbanden wurden aus dem kompletten Norden Ostaleppos vertrieben – müssen die Wahrheitsmedien nun auch Erfolge aus Mossul vermelden. Die siegreiche irakische Armee gibt gekannt, daß „fast 1.000“ korantreue Muslime getötet worden seien. Allerdings mischten sich die Meuchelmuslime zunehmend unter die Zivilbevölkerung, weshalb die Soldaten auf den Einsatz schwerer Waffen verzichten würden. Allerdings gehen die Iraker davon aus, daß sie noch monatelang siegen müßten, bevor der Islamische Staat aus Mossul vertrieben ist.

Die Revision des 95jährigen Oskar Gröning vor dem Bundesgerichtshof ist gescheitert. Damit ist der Mann, den die Wahrheitsmedien zum „Buchhalter von Auschwitz“ hochstilisiert haben, der aber in Wirklichkeit nur ein untergeordneter Verwaltungsangestelter gewesen ist, wegen Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen rechtskräftig zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Worin bestand seine Beihilfe? Er hat die Besitztümer der Gefangenen eingesammelt und erfaßt, also keinem einzigen Juden auch nur ein Haar gekrümmt. Die Urteilsbegründung der BRD-Justiz besagt, daß er damit „zum Funktionieren der nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie“ beigetragen habe. Mit der gleichen Begründung könnte man jeden Kartoffelbauern verurteilen. So abartig diese Begründung auch sein mag, die Strafe entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie. Ernst Zündel, Horst Mahler und Andere wurden für das bloße „Leugnen des Holocausts“ härter bestraft als Oskar Gröning für „Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen“. Offenbar ist das „Leugnen“ für die BRD gefährlicher als die „Beihilfe“, sonst sähen die Urteile anders aus. Und ja, sie haben diese Strafen allesamt abgesessen.

Der Konservative Francois Fillon tritt bei der französischen Präsidentschaftswahl gegen Marine Le Pen vom Front National an. Der amtierende Präsident Hollande und seine Sozialisten stehen gar nicht mehr auf der Rechnung. Vermutlich wird Hollande noch nicht mal als Kandidat aufgestellt. Fillon hat auch schon einige recht knackige Punkte für sein Wahlprogramm angekündigt: Entlassung von 500.000 Staatsbediensteten und Abschaffung der 35-Stunden-Woche. Dafür wünsche ich ihm viel Erfolg. Im Gegensatz zu den Deutschen verteidigen die Franzosen ihre sozialen Errungenschaften nämlich sehr hartnäckig.

Nachdem der Verein „Die wahre Religion“, der Korane verteilt hat, glücklich verboten worden ist, tritt jetzt ein Verein auf, der sich „We love Muhammad“ nennt. Und auch der verteilt etwas – die Hadithen, die Biographie des Propheten, die das Leben eines Mohammedaners noch mehr bestimmen als der Koran. In den Hadithen wird geschildert, was dieser Mohammed so getrieben hat, und jeder Mohammedaner hat sich danach zu richten. Das heißt, im Islam wird vorgeschrieben, im hochtechnisierten 21. Jahrhundert so zu leben und zu handeln, wie ein Analphabet aus dem siebten Jahrhundert. Das nennt sich wohl Fortschritt. Hinter dem Verein steckt übrigens Pierre Vogel, der den Aufenthalt im sicheren Deutschland einem Kampfeinsatz für den Islamischen Staat vorzieht. Ein derart korantreuer Muslim ist er also nicht.

Irgendwelche Leute schildern, daß sie als Gefangene in Erdogans Gefängnissen gefoltert worden seien. Aber warum regen sich die deutschen Wahrheitsmedien darüber auf? Folter ist in der Türkei eine kulturelle Tradition, die unter dem großprächtigen Sultan wieder aufgenommen wurde. Insbesondere die Bastonade, bei der die Opfer auf die nackten Fußsohlen geschlagen werden, ist eine geradezu folkloristische Veranstaltung, die früher in der Öffentlichkeit stattgefunden hatte. Körperstrafen gehören nun mal zum Islam, sie stehen auch in der Scharia. Wenn man also den Islam unbedingt nach Deutschland schreiben möchte, so muß man türkische Verhältnisse akzeptieren. Wobei das sogar Vorteile für Journalisten hat: In der Türkei werden sie nicht entlassen, sondern inhaftiert.

Bis zu 900.000 Kunden der Telekom hatten seit Sonntag nachmittag Ausfälle in ihrer Internetverbindung hinnehmen müssen. Ursache soll ein „weltweiter“ Angriff irgendwelcher Hacker auf die Router gewesen sein. Der Router ist das kleine Kästchen, das die Geräte mit dem Telephonnetz verbindet. Wobei die Telekom diese Router aus Taiwan bezieht. Bei anderen Routern, z.B. jene des deutschen Unternehmens AVM, hat alles bestens funktioniert. Aber Router aus Deutschland waren der Telekom vermutlich zu teuer. Arbeitsplätze in Taiwan sind eben wichtiger als solche in Deutschland.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei.

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