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warum Deutschland am Ende ist

Dem Euro- und EU-Zahlmeister Deutschland geht es bei weitem nicht so gut wie offizielle Zahlen vorgauckeln. Eng wird es bei einer Bank-Rettung. Doch auch andere Probleme gibt es genug.

von Michael Grandt

Deutschland ist nicht so reich und mächtig wie es scheint und und es ist „nicht alles Gold was glänzt.“ Die Schulden sind beträchtlich höher als offiziell verlautbart und auch von vielen anderen Seiten droht Gefahr.

  1. 1.Deutschland hat dreimal höhere Staatsschulden, als die offiziell verkündeten 2,2 Billionen Euro. Doch mit der impliziten (versteckten) Verschuldung, die sich aus der Höhe der zukünftigen staatlichen Zahlungsverpflichtungen wie etwa Renten- und Pensionszahlungen und Aufwendungen für die Sozialsysteme ergibt, liegt diese Verschuldung bei über 6,7 Billionen Euro.
  2. 2.Deutschland ist Schuldenkönig in der EU, obwohl der deutsche Steuerzahler im Durchschnitt fast 53 Prozent seines Einkommens an den Fiskus abgeben muss.
  3. 3.Die EU bringt Deutschland mehr Kosten als Nutzen und der Vermögensverlust durch den niedrigen Euro ist immens. Die gesamten Aufwendungen, für die der deutsche Steuerzahler für die EU / Euro haftet, beläuft sich auf 2,8 Billionen Euro! Eingerechnet sind Target-Forderungen, Haftungen, Garantien, Bareinzahlungen, Rettungspakete, Überbrückungskredite und Einlagen.
  4. 4.Deutschlands Gesamtverschuldung ist so exorbitant hoch, dass sie mit regulären Mitteln gar nicht zu tilgen wäre.
  5. 5.Der Finanzsektor steht am Abgrund und sollte die öffentliche Hand Risiken übernehmen (Bank-Verstaatlichungen – Bilanzsumme der deutschen Banken beträgt rund 8 Billionen Euro.), wären die sich daraus ergebenden Schulden nie mehr zu tilgen.
  6. 6.Ein viel zu niedriges Wirtschaftswachstum, denn das Wirtschaftswachstum ist seit Einführung des Euro merklich abgesunken und ein Schuldenabbau ist damit unmöglich.
  7. 7.Die Bevölkerung verarmt, rund 12,5 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und jedes fünfte Kind unter 15 Jahren ist von Armut gefährdet.
  8. 8.Die Flüchtlingskosten explodieren, vor allem dann, wenn sich die Integration in den Arbeitsmarkt nicht wie gewünscht umsetzen lässt. Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat in einer Studie errechnet, dass bei einem Scheitern der Integration auf dem Arbeitsmarkt die Aufnahme von 1,1 Millionen Flüchtlinge langfristig bis zu 400 Milliarden Euro kosten würde.
  9. 9.Die Kriminalität steigt und Deutschland wird zunehmend „unsicherer“, die Aufklärungsquote für Straftaten liegt gerade mal bei etwas über der Hälfte.
  10. 10.Einige deutsche Bundesländer stünden ohne den Länderfinanzausgleich schon vor dem Bankrott. (z.B. Schleswig-Holstein, Berlin, Bremen, Saarland)

Mehr zum Thema: www.watergate.tv

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