Terra - Germania

Viele Polizeibeamte haben keine Lust mehr, als verlängerter Arm des Finanzamts zu arbeiten und die Bürger zu schröpfen. alles roger? sprach mit drei Polizisten aus Wien und Niederösterreich über die Missstände. Aus Angst vor Disziplinarverfahren und Kündigungen wollen sie anonym bleiben. Text: Klaus Faißner und Roland Hofbauer

bildschirmfoto-2016-10-10-um-12-04-57Freunderl, dir werde ich helfen.“ Das ist wohl noch das Motto der meisten Polizeibeamten heutzutage. Zu sehen sind die ehemaligen Freunde und Helfer fast nur noch, wenn sie Strafen verhängen und ordentlich abkassieren. Eine Ermahnung und Zurechtweisung durch Worte gibt es nur in Ausnahmefällen. In der Regel muss der Bürger zahlen. Und zwar nicht wenig. Die Anweisungen zur Abzocke kommen von oben, manchen Polizisten reicht es jetzt, sie rebellieren.
Sandra T., eine Polizistin aus dem Bezirk Wiener Neustadt bringt es auf den Punkt: „Ich wollte diesen Beruf ausüben, um Menschen zu helfen und nicht, um ihnen zu schaden, sei es auch nur…

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